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Die Paraden in Sofia und Brünn wurden von Rechtsradikalen angegriffen; dabei gab es Verhaftungen und Verletzte.

Beim CSD in Brünn, der zweitgrößten Stadt Tschechiens, sind rund 20 Paradeteilnehmer verletzt worden. Mehrere Dutzend schwarz gekleidete Extremisten hatten Eier, Flaschen und Feuerwerkskörper in die Menge der 500 CSD-Teilnehmer geworfen. Nach Polizeiangaben wurden 15 Radikale festgenommen. Die Parade musste wegen der Gewalt abgebrochen werden. Zuvor waren Anträge von der rechtsextremen Nationalen Partei abgelehnt worden, eine Gegendemonstration abzuhalten.

Zwischenfälle gab es auch beim CSD in Sofia, der Hauptstadt des EU-Landes Bulgarien. Die Polizei musste einschreiten, um die 150 CSD-Teilnehmer for Dutzenden Schlägern zu beschützen. Nach Angaben der Behörden wurden 60 Menschen verhaftet. Zuvor hatte die rechtsradikale Partei Nationale Union zum "öffentlichen Widerstand" gegen die Parade aufgerufen. Sie hatte dafür auf Postern geworben, auf denen zu lesen war: "Sei intolerant, sei normal!". Die einflussreiche orthodoxe Kirche hatte sich für ein Verbot des CSDs ausgesprochen, weil er die christlichen Traditionen des Landes untergrabe. (dk)



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Ausschreitungen beim CSD Sarajewo

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43 Kommentare

#1 Fred_IsraelEhemaliges Profil
#2 hwAnonym
  • 30.06.2008, 12:45h
  • Antwort auf #1 von Fred_Israel
  • ich kann da auch noch eine von tufirs lieblingsquellen beisteuern, die den zusammenhang zwischen
    neoliberaler raubpolitik und dem anwachsen
    rechtsextremer strömungen aufzeigen.
    beides extrem negativ für schwule lebensentwürfe.

    arbeitende menschen sind zum generalstreik in tschechien gezwungen.

    www.wsws.org/de/2008/jun2008/tsch-j25.shtml

    im vorfeld des streiks gab es analog zu den streiks in der adenauer ära das verbot kommunistischer organisationen, auf die prompt verhaftungen folgten.

    der jugendverband der 80.000 Mitglieder starken kommunistischen partei böhmens und mährens (KSCM) soll damit mundtot gemacht und die kommunistische bewegung an den rand der illegalität gedrängt werden.

    wir schreiben das jahr 2008

    diese quelle mag tufir nicht so:
    (ein bißchen scrollen)

    www.kjoe.at/
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#3 redforceAnonym
  • 30.06.2008, 13:26h
  • Demonstranten dürfen nicht bewaffnet sein (vermutlich auch in diesen Ländern), aber mit Flaschen und Feuerwerkskörpern beschießen lassen müssen sie sich doch. Nicht sehr gerecht. Würden die Demonstranten selber in Schutzausrüstung und Schlagstock kommen (dürfen), wäre vieles anders.
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#4 Fred_IsraelEhemaliges Profil
#5 Tim_ChrisProfil
  • 30.06.2008, 14:12hBremen
  • Antwort auf #3 von redforce
  • Wir wollen friedlich für unsere Rechte demonstrieren, keinen Krieg provozieren oder gar führen. Mit was gehen wir sonst nächstes Jahr auf den CSD? Im Kampfanzug, mit Panzer und dem Mörser unter dem Arm?
    Glaubst du, SO würden wir jemals Gleichberechtigung erreichen?
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#6 hwAnonym
#7 hwAnonym
#8 Fiete_Jansen
  • 30.06.2008, 16:21h
  • In der Tschechischen Republik läuft es im Moment wie in der BRD der 1950er Jahre. Zuerst wird der Jugendverband Verboten. Inzwischen ist er illegal. Die Kommunistische Partei Böhmen und Mähren ist die drittstärkste Partei in der Tschechischen Republik. Das diese zurückgedrängt werden muss *in den Augen der Herrschenden* ist klar.

    Ist es nicht komisch... Kommunistische Organisationen werdeb verfolgt und Neofachisten Marschieren

    gegen das Verbot der KSM *Kommunistische Jugend* kann man hier Unterschreiben und man kann sich hier auch über den Stand der Dinge Informieren.

    www.gegen-ksm-verbot.de/
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#9 Tim_ChrisProfil
  • 30.06.2008, 17:39hBremen
  • Ihr habt eindeutig die NKL vergessen. Die Partei der Neu Kommunistischen Lakaien. Das sind die, die noch immer die Krümel des Kommunismus lecken und sich verzweifelt nach neuen Diktaturen sehnen. Schließlich muss ja irgendwer den Sauhaufen der frei wählbaren demokratischen Parteien zu Fall bringen und die Freiheit der freien Bürger beschneiden, bevor die tatsächlich noch auf die Idee kommen die Welt noch weiter von Unterdrückung zu befreien.

    Wie, die Partei gibt es nicht? Dann solltet ihr euch zusammentun und sie gründen. Die Liste der zu Recht verbotenen Parteien ist nämlich noch nicht lang genug.
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#10 FloAnonym
  • 30.06.2008, 19:02h
  • "Die einflussreiche orthodoxe Kirche hatte sich für ein Verbot des CSDs ausgesprochen (...)"

    Immer wieder sind es die sogenannten "Kirchen", die mit ihrer menschenverachtenden Hetze gegen liebende Menschen, an Hass und Gewalt große Mitschuld tragen...

    Früher waren es die rothaarigen Frauen, die als vermeintliche "Hexen" verfolgt wurden, heute sind wir es!
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