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Die Staatsanwaltschaft Berlin ermittelt gegen "Superstar" Mark Medlock in zwei Fällen: wegen sexueller Nötigung und Körperverletzung.

Erstens soll der 29-Jährige im vergangenen Oktober einen damals 20-Jährigen während einer Privatparty unsittlich berührt haben. Der junge Mann gab an, dass Medlock zu ihm in die Toilette begeben haben, in der er gerade urinierte. Dann habe ihm der Sänger auf sein bestes Stück gestarrt und anschließend beherzt zugegriffen. Der Anwalt des Klägers erklärte, sein Mandant habe sich während des Übergriffes nicht wehren können.

Der zweite Fall ist weit ernster: Demnach soll Medlock am Morgen des 24. November letzten Jahres im Berliner Krummebad einen 52-Jährigen verprügelt haben. Der Mann gab an, sich zuvor mit dem DSDS-Gewinner von 2007 unterhalten zu haben. Plötzlich habe ihn der Sänger zwei Mal an der Bar ins Gesicht geschlagen, woraufhin das angebliche Opfer zu Boden fiel und blutete. Medlock soll dann gesagt haben: "Ich fick dich und du nicht mich! Du kleine Schwuchtel, du!". Zeugen hätten den Sänger dann zurückgehalten. Laut Anzeige erlitt der 52-Jährige eine Prellung am Jochbein und hatte zudem eine geschwollene Lippe sowie blauen Flecken.

Vor zwei Wochen hat zudem die Bundespolizei Ermittlungen gegen Medlock aufgenommen, weil er am Köln-Bonner Flughafen eine Sicherheits-Mitarbeiterin beleidigt haben soll. Er hat offenbar einen Wutausbruch bekommen, als sie ihn darauf hinwies, dass er wegen des strengen Flüssigkeitsverbotes in Flugzeugen sein Duftwässerchen abgeben müsse. Er soll das Parfüm dann in den Mülleimer geschmissen und gesagt haben: "Die soll die Fresse runterschrauben, die Fotze!". Auch ein prominenter Zeuge soll den Ausbruch gehört haben: Wolfgang Bosbach, stellvertretender Chef der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, stand direkt neben der Frau.

Medlock und sein Manager äußern sich zu den Vorwürfen derzeit nicht.

Musikalisch läuft es für den Superstar trotz der rechtlichen Probleme weiter gut: Mit "Summer Love" veröffentlichte er dieses Jahr seine dritte Nummer-1-Single. Sein neues Album, das Ende Mai auf den Markt gekommen ist, schaffte es in den Charts bis auf den zweiten Rang. (dk)



Mark Medlock nennt sein Publikum "Schwuchteln"

"Superstar" Mark Medlock hat sich wieder in die Nachrichten gepöbelt: Der 34-jährige DSDS-Gewinner hat am Samstag bei einem Auftritt in Thüringen sein Publikum beschimpft.
Dieter Bohlen verlässt Mark Medlock

Erst hatte Mark Medlock Probleme mit der Polizei, jetzt steht er ohne Produzent Dieter Bohlen da.

42 Kommentare

#1 PatrickAnonym
  • 01.07.2008, 14:36h
  • Als Sicherheitsmitarbeiter/in (bin selbst einer) wird man ständig beschimpft, auch in der Kategorie "Die soll die Fresse runterschrauben, die Fotze!" und ich hab noch nie gehört, dass ein Kollege jemanden wegen so einer Beleidigung angezeigt hat. Sprich das ist ne Ungleichbehandlung weil er ein Prominenter ist - was natürlich nicht dran ändert, dass so etwas eine Unart ist.

    Und wenn beim Rest was dran ist, dann braucht er ne Schulung zur Aggressionsvermeidung und ne saftige Strafe.
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#2 RabaukeAnonym
  • 01.07.2008, 14:42h
  • "Geil"........................jetzt reicht es nicht mehr, wenn "Naddel Medlook" von seiner ach soooo schlimmen Kindheit und anderen, na sagen wir mal, Exzessen ningelt? Jetzt schlägt man schon um sich und beschimpft die "eigene Art" als "Schwuchtel"?
    Nein, nein, das ist "brilliant". Ich dachte mir von anfang an, daß dieser Typ nicht alle Latten am Zaun hat. Seien wir also gespannt, wenn es in der "nächsten Folge" heißt: Mark Medlook verklagt die Karlsbrücke in Prag. Grund: "Bohlenschaden":).
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#3 Chris_Anonym
  • 01.07.2008, 15:02h
  • Also wenn der Medlock in den USA eine Kontrolleurin am Flughafen angemacht hätte, dann wäre er erstmal für ein paar Tage hinter Gitter gewandert. Was nimmt er sich eigentlich raus? Wahrscheinlich ist sein Gehirn von bewusstseinserweiternden Mittelchen leicht in Mitleidenschaft gezogen worden oder man denkt, aufgrund seines C-Klasse Promidaseins sich sowas leisten zu können.

    Na hoffentlich kommt eine saftige Strafe für ihn raus, gerne Sozialstunden ...
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#4 SaschaEhemaliges Profil
  • 01.07.2008, 15:19h
  • Antwort auf #1 von Patrick
  • Oder vielleicht eine Ungleichbehandlung, weil er schwul und prominent ist?

    Wenn die Bundespolizei jede verbale Verunglimpfung und jede Beleidigung gegenüber Homosexuellen im Alltag ahnden würde, hätte sie viel zu tun! Und das wäre bei weitem eine sinnvollere und auch dringend notwendige Aufgabe!

    Ansonsten merkt man in diesem Thread schon, wie schnell wieder der Hass vieler Homos auf ihresgleichen um sich greift.

    Ich würde dagegen sagen: Auch für einen schwulen Superstar und auch für einen, der sich allgemein relativ unangepasst verhält (deswegen stürzen sich die entrüsteten Fall-bloß-nicht-auf-und-pass-dich-an-Konventions-Schwulen ja auf ihn), gilt zunächst einmal und bis das Gegenteil bewiesen ist: In dubio pro reo!

    Immerhin erstaunlich, dass queer.de sich angesichts solcher banalen Vorwürfe gleich dazu berufen fühlt, einen Mega-Artikel zu präsentieren, während der schwule Superstar und seine Erfolge ansonsten bislang konsequent ignoriert wurde.

    Sind wir hier einem allgemeinen Verhaltensmuster auf der Spur?
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#5 stromboliProfil
  • 01.07.2008, 15:31hberlin
  • Antwort auf #4 von Sascha
  • auf einer toilette dem nebenmann auf den schwanz schauen halte ich für ein bürgerrecht! Ihn in die hand nehmen eine gewagte überschreitung. Aber es steht hier nicht , wo , auf welcher toilette das geschah! Bedenkt man: es gibt da unterschiede der örtlichkeit,ocht jedes pissbecken ist gleich wie das andere; speziell im nachtleben von einer großstadt.
    Aber vieleicht ist da tatsächliche eine doppelspur im schnee dazwischen gekommen... was die ausraster erklärt!
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#6 Sunbear
#7 alexander
  • 01.07.2008, 16:38h
  • verstehe die aufregung nicht ?
    das sich einer beim pinkeln nicht wehren kann, halte ich für ein gerücht !
    schlechtes benehmen ist schlechtes benehmen und körperverletzung bleibt körperverletzung ! und das lässt sich aufklären.

    übrigens, bei mir bekommt der begriff " superstar " erst bei leutchen wie zum beispiel babra streisand, the boss oder gleichem kaliber bedeutung !
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#8 Mark TilidinAnonym
#9 Tim_ChrisProfil
  • 01.07.2008, 17:02hBremen
  • Antwort auf #4 von Sascha
  • Ich erinnere mich da an einen Fall mit einem gewissen Herrn Bohlen, der ziemlich ausfallende Bemerkungen gegenüber Ordnungshütern gemacht haben soll und deswegen vor Gericht zitiert wurde.
    Wenn ich mich nicht alles täuscht, bekam er entweder Freispruch oder eine lächerliche Geldstrafe mit der Begründung: "Der ist eben so, der kann nicht anders."
    Die, die Bohlen sowieso schon in den Starhimmel heben und grundsätzlich jede verbale Herablassung und Beleidigung aus seinem Munde einfach geil finden, haben gejubelt. Zumindest was Medlocks Verbalattacken betrifft sollte hier doch gleiches Recht für alle gelten. Warum jubelt da keiner, wenn er eine Flughafenangestellte als Fotze bezeichnet? Weil er zu den extrovertierten Schwuchteln gehört, die kein Blatt vor den Mund nehmen und damit die stillen Homowässerchen mit in Verruf, bzw. ins ach so böse Schwulenklischee reißen könnte?
    Seine verbalen Ausfälle, oder sollte ich sagen Einfälle? sind beleidigend, aber das waren sie schon immer. Schon seit dem Tag, als er das erste Mal in DSDS in Erscheinung trat. Ihn deshalb jetzt nieder zu machen, ist reichlich daneben.

    Was die tätlichen An- bzw. Übergriffe betrifft, so muss er dafür erst mal von einem Gericht schuldig gesprochen werden. Jemanden in den Dreck ziehen, erst recht einen Prominenten, ist leicht, um daraus Kapital zu schlagen.
    @stromboli bemerkte bereits: "es steht hier nicht , wo , auf welcher toilette das geschah!" Wo also fand der Schwanzgriff statt? In einer Hetenkneipe? Auf dem Bahnhofsklo? Oder vielleicht in einer Homobar oder Fetischhöhle?
    Ersteres wäre verwerflich, zweiteres gewagt und letztes wohl eher nicht ungewöhnlich.

    Was ging dem Angriff auf den 52jährigen voraus? Hat er Medlock vielleicht vorher verbal blöde angemacht, ihn beleidigt, wollte ihm vielleicht an die Wäsche und Medlock hat sich lediglich zur Wehr gesetzt?

    Aus dem Bericht geht überhaupt nicht hervor, was da passiert ist, sondern nur, dass etwas passiert ist und Medlock deshalb vor den Kadi soll.

    Ist die Hexenjagd jetzt auch hier eröffnet oder wird es hier dann doch so gehandhabt wie @Sascha sagt: "In dubio pro reo!" - "Im Zweifel für den Angeklagten!"?
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#10 seb1983
  • 01.07.2008, 17:14h
  • Der Kessel Pech wurde hier bisher noch über jedem ausgeschüttet, da braucht es keinen schwulen Minderwertigkeitskomplex für.

    Was lernen wir heute: Mark Medlock kann sich nicht benehmen? Ist das neu?? Nö, so what?
    Er ist ja auch beim größten Hetenlehrmeister in Sachen schlechten Geschmacks angestellt, da passt man sich halt ein bischen, an siehe seine Schwuchtelbemerkung (wobei grade die vom Richtigen kommt...)

    Nicht mehr werd als ein blubbern in meinem Klo das Ganze.
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