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Der republikanische Präsidentschaftskandidat hat erstmals dafür geworben, die Ehe-Öffnung in Kalifornien wieder rückgängig zu machen.

Nach Angaben des Homo-Magazins "Advocate" haben die Log Cabin Republicans, die schwul-lesbische Vereinigung der konservativen Volkspartei, den Schwenk des Senators bestätigt. Der 71-Jährige hatte sich ursprünglich in dieser Frage neutral gehalten. Jetzt unterstützt er eine Änderung der Regionalverfassung des Bundesstaates, die die Ehe als Verbindung zwischen Mann und Frau definieren soll.

In Kalifornien wird im November eine Volksabstimmung darüber entscheiden, ob die Verfassungsänderung wirksam wird (queer.de berichtete). Konservative Gruppen hatten genug Stimmen gesammelt, um eine Abstimmung zu erzwingen.

Die Website protectmarriage.com zitiert McCain mit folgenden Worten: "Ich unterstütze die Bestrebungen des kalifornischen Volkes, die Ehe als einzigartige Institution zwischen Mann und Frau anzuerkennen, genauso wie es in meinem Heimatstaat Arizona geschehen ist. Ich glaube nicht daran, dass Richter dem Volk diese Entscheidung abnehmen sollten." Die Ehe-Öffnung wurde vom Obersten Gerichtshof des Bundesstaates angeordnet, weil das Homo-Verbot in den Standesämtern gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz verstößt.

Die Log Cabin Republicans kritisierten die neue Ausrichtung ihres Kandidaten scharf. Sie sei mit McCains oft geäußerter Meinung unvereinbar, nachdem sich die Bundespolitik nicht in die Angelegenheiten der Staaten einmischen solle. (dk)



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#1 SaschaEhemaliges Profil
  • 02.07.2008, 23:19h
  • Man hätte vielleicht noch erwähnen sollen, dass sich Barack Obama gestern in aller Deutlichkeit gegen solche Bestrebungen gewandt hat (insbesondere nachdem ihm gestern fälschlicherweise unterstellt wurde, er wolle "Anti-Homo-Gruppen" unterstützen).

    Insgesamt wird immer offensichtlicher, dass es bei der diesjährigen Präsidentschaftswahl um Alles oder Nichts geht. Entweder weitere vier Jahre mit einem verbrecherischen, turbokapitalistischen, imperialistischen Kriegstreiber McCain oder die Chance auf grundlegende Veränderung mit einem der intelligentesten und progressivsten Politiker, den die USA seit Jahrzehnten gesehen haben.

    Es wird für die globale Entwicklung von entscheidender Bedeutung sein, in den kommenden vier bzw. acht Jahren einen Mann im Weißen Haus zu haben, der sehr viel weniger Klüngelei mit den etablierten Lobbies betrieben hat als die allermeisten anderen, der sozialen und ökologischen Fortschritt zu DEM zentralen Thema seines Programmes gemacht hat, ebenso wie eine verantwortungsvolle und DEeskalierende Außenpolitik mit Stärkung des Multilateralismus und der Vereinten Nationen.

    Noch dazu handelt es sich um jemanden, der in seinem eigenen Leben erfahren hat, was es bedeutet, auf der weniger privilegierten Seite zu stehen und der es nach seinem herausragenden Harvard-Abschluss vorgezogen hat, nicht bei einer der prestigeträchtigen Anwaltsfirmen seine hohen Schulden aus dem Studium schnellstmöglich in ein Millionenvermögen zu verwandeln, sondern für arme Menschen auf den Straßen von Chicago zu arbeiten.

    Wenn die Widerstände des Status quo auch sehr mächtig sein dürften - und man merkt dies schon an den üblichen Hetzattacken und Pseudo-Diskussionen in den von der Rechten dominierten, konzerndiktierten US-Massenmedien - so bietet Barack Obama doch so sehr wie kaum ein anderer Spitzenpolitiker in vergleichbarer Position die Hoffnung auf

    "Change we can believe in."
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