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Die Buletten-Gaststätte ist zu homofreundlich und soll deswegen nicht mehr von Christen besucht werden, fordert eine große evangelikale Lobbygruppe in den Vereinigten Staaten.

Die American Family Association (AFA) erklärte, die größte Schnellrestaurantkette der Welt weigere sich, "im Kulturkampf neutral zu bleiben": "McDonald’s hat sich dafür entschieden, die homosexuelle Agenda zu unterstützen, das schließt auch die Forderung nach Öffnung der Ehe ein". Die AFA kritisierte insbesondere die Unterstützung des CSDs in San Francisco durch McDonald’s.

Eine McDonald’s-Sprecherin erklärte, man behandle alle Angestellten und Kunden gleich und werde trotz des Boykottaufrufs nichts an der Firmenpolitik ändern.

Die Restaurantkette hat beim "Corporate Equality Index" von Human Rights Campaign 85 Prozent erhalten und schneidet damit überdurchschnittlich ab. Die Homo-Gruppe bemängelte lediglich, dass McDonald’s nicht Diskriminierung aufgrund von Geschlechtsidentität verbiete.

Die American Family Association gehört zu den größten christlichen Lobbygruppen in den USA. Der in Mississippi angesiedelten Organisation gehören unter anderem 180 Radiosender. Die AFA konzentriert sich neben ihrem Kampf gegen Homosexualität auf die Themenfelder Pornografie und Abtreibung. Sie hat bereits mehrfach Boykottaufrufe gegen Großkonzerne wie Ikea oder Walt Disney gestartet. (dk)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.

34 Kommentare

#1 seb1983
  • 07.07.2008, 15:56h
  • Mal wieder lächerlich, aber Ikea und Disney oder auch Wal Mart haben sich ja auch einen Furz darum gekümmert.
    Diese abwechselnden dauernden Protestaufrufe von Evangelikalen und Homogruppen nerven einfach nur...
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#2 BauerHuber
#3 annemarie89
  • 07.07.2008, 16:17h
  • Manchmal weiß ich nicht ob ich lachen oder weinen soll.... aber da man solche Gruppierungen nich erst nehmen darf, entscheide ich mich für´s lachen.
    Vor allem freue ich mich darüber, dass McDonald´s nicht daruf eingeht und seine Politik beibehalten will! Da gehe ich gleich voller Freude einen Burger essen...^^
    McDonald´s beweißt damit auch mehr stehvermögen, als ein gewisser Ketchup-Hersteller, den ich nicht namentlich nennen will...
    (Mich würde nur interessieren, warum sie auch Walt Disney boykottieren wolten? ^^)
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#4 NilsAnonym
  • 07.07.2008, 17:11h
  • Das ist doch mal ne tolle Nachricht. Ich hoffe, daß sich auch viele Ami-Kids an diesen Boykott halten. Die sind doch eh alle viel zu fett, wenn die zwischendurch mal auf McDonalds verzichten, kann das ja nur gesund sein.

    (ich bin eben ein positiver Mensch, immer die Vorteile sehen!!!)
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#5 hwAnonym
#6 LukeAnonym
  • 07.07.2008, 17:23h
  • Wie jetzt? Ich dachte da geht sowieso niemand hin und wenn, dann nur wegen der Kinder.

    Mal wieder was aus dem Kapitel: Wer macht die beklopptesten Aufrufe?
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#7 xyAnonym
  • 07.07.2008, 17:48h
  • Auf CNN hab ich gehört, daß die Rechnung ganz einfach wäre: Studien hätten ergeben, daß Boykottaufrufe von rechts wenige, Boykottaufrufe von links aber deutliche wirtschaftliche Folgen hätten. Auch würde Ärger von links das allgemeine Image des betroffenen Unternehmens nachhaltiger schädigen. Von daher ist es keine große Frage, in welchen Wind ein profitorientiertes Unternehmen sein Fähnchen hängt.
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#8 BauerHuber
#9 SaschaEhemaliges Profil
  • 07.07.2008, 18:12h
  • Antwort auf #1 von seb1983
  • Mein lieber @seb1983,

    bewusstes Konsumverhalten, um damit ein deutliches Zeichen für sozialen, ökologischen und insgesamt gesellschaftlichen Fortschritt zu setzen, ist keineswegs "nervig", sondern vielmehr ein dringendes Gebot unserer Zeit.

    (Nicht alles, was der kommerziellen Logik widerspricht und zugleich eine gewisse persönliche Anstrengung erfordert, ist deswegen schon falsch).

    Außerdem ist es unverständlich, dass du Homo-Gruppen, die für nichts anderes als GLEICHE RECHTE für Alle eintreten, mit antidemokratischen, hetzerischen Gruppierungen gleichsetzt, die Diskriminierung und Ungleichbehandlung in unserer Gesellschaft mit aller Macht befördern wollen.

    Diesen bedeutenden Unterschied sollte man schon wahrnehmen, und es zeugt von einer gewissen Mündigkeit, vor diesem Hintergrund auch sein Konsumverhalten bewusst zu gestalten.
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#10 zAnonym