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Antonio Pedro Almijez setzte sich in Budapest gegen die europäische Konkurrenz durch.

Der 19-jährige Madrilene verdankt seinen durchtrainierten Körper vor allem dem Wassersport, arbeitet er doch als Schwimmlehrer, professioneller Schwimmer und Lifeguard. Außerdem verdient er sein Geld als Model, Schauspieler und Tänzer. Almijez präsentierte sich während des Wettbewerbs als stolzer Kämpfertyp, der versucht, seine Lebensziele zu verwirklichen.

Als Mr. Gay Europe möchte er sich der schwulen Community als junger, sportlicher Mann präsentieren, der hart arbeitet und für klare Ideen einsteht. Nach der Wahl fühlte er sich überwältigt und freute sich auf die Zukunft.

Almijez wird als Repräsentant bei großen europäischen Events auftreten und hofft dabei viele neue Freunde zu finden. Außerdem ist es sein Anliegen, allen zu zeigen, "that it is okay to come out of the closet and be gay."

Die Austragung des Wettbewerbs mit insgesamt 20 Teilnehmern aus ganz Europa wurde durch die Ausschreitungen gegen den CSD Budapest beeinflusst. Aus Sicherheitsgründen fand die Wahl nicht wie geplant auf der Margaretheninsel in der Donau, sondern an geheim gehaltenem Ort statt, so dass es nicht zu Zwischenfällen kommen konnte. (arr)



12 Kommentare

#1 gatopardo
  • 07.07.2008, 17:40h
  • Ach, auch ein "Madrileño" freut sich als junger und sportlicher Schwuler auf welch eine Zukunft , nachdem er wo und was hart gearbeitet hat und für welche "klaren" Ideen einsteht ? Da hält er es vielleicht mit "Generation Doof" von Stefan Bonner und Anne Weiss, wo in ihrem Buch eine gekürte Schönheitskönigin aus Pankow einem Reporter folgende Pläne erörtert, nachdem er bei ihr mit Geschichtsbewusstsein völlig abgeblitzt wurde: "Mich interessiert die Zukunft, und nicht , was vor mir war." Nach der Frage, was denn ihr Traumjob sei: "Arbeitslos.Einfach nur zu Hause...Megastar mit so richtig Kohle, ein riesengrosses Haus haben, Autos...Schauspielerin zum Beispiel. Das wäre cool..."
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#2 SaschaEhemaliges Profil
  • 07.07.2008, 18:19h
  • Antwort auf #1 von gatopardo
  • Die Botschaft in punkto homosexueller Emanzipation und Gleichberechtigung, insbesondere an die Adresse junger Männer, scheint (bei allen Abstrichen aufgrund des stark kommerziellen Anstrichs) die richtige zu sein.

    Insgesamt fällt mir auf, dass Spanien derzeit überall so richtig abräumt: Fußball-Europameister, Wimbledon-Sieger, Mr. Gay Europe...

    Ach ja, und dann auch noch Europameister gesellschaftspolitischen Fortschritts!
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#3 gatopardo
  • 07.07.2008, 20:08h
  • Antwort auf #2 von Sascha
  • Die von Dir angesprochene homosexuelle Emanzipation dieses Jungen, der für andere junge Schwule als Beispiel dienen könnte, hatte ich ehrlich gesagt gar nicht wahrgenommen, da man ja wegen der Altersdistanz über Probleme junger Menschen nur noch in der Berichterstattung erfährt. Es ist mir nicht entgangen, dass Du immer wieder auf die Notwendigkeit eines frühzeitigen "coming outs" hinweist, die ich hier uneingeschränkt unterstütze. Es ging mir lediglich um die doch sehr dürftigen Motive, es im Leben als Schönling mit einem durchtrainierten Körper "zu etwas zu bringen" .
    Das hat ja nicht einmal unsere Generation bei weitaus günstigeren Verhältnissen geschafft.
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#4 SaschaEhemaliges Profil
#5 Oliver SAnonym
  • 07.07.2008, 22:45h
  • Also mein Favorit, so vom Aussehen her ist ja der Italiener gewesen (Fabrizio Caiazza).

    Kann man gucken unter:
    www.mrgayeurope.org
    >> delegates 2008

    2007 fand ich gar keinen ansprechend.
    2006 hätte ich Joep Mesman (NL) gewählt
    2005 fand ich gar keinen ansprechend.

    Und ihr so?!
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#6 remixbebAnonym
#7 Tim_ChrisProfil
  • 08.07.2008, 00:08hBremen
  • Antwort auf #5 von Oliver S
  • Interessante Frage

    2005 = Österreich; Aaron Michael Jackson
    2006 = noch mal der selbe, obwohl er mir da mit Anzug rein äußerlich zu konservativ erscheint
    2007 = zwei, wenn auch beide grenzwertig aber in Ermangelung von besseren Kandidaten: Italien; Diego Gerolimi oder Slowenien; Lev Dermota
    2008 = Irland; Barry Meegan und danach Italien; Fabrizio Caiazza.

    Meine Favs. nach meinem persönlichen rein optischen Geschmack ausgewählt.
    Wobei ich diese Auswahl jetzt rein oberflächlich getroffen habe. Hätte ich ernsthaft gevotet, dann wäre mir mehr als nur der persönliche optische Geschmack wichtig. Schließlich gehört mehr zu Mr. Gay, als nur ein geiles Äußeres ;-)
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#8 AntichristProfil
#9 gatopardo
  • 08.07.2008, 10:03h
  • Antwort auf #7 von Tim_Chris
  • Ja @tim, da stimme ich mit Dir überein, dass mehr zu einem herausragenden Typ gehören sollte als sein Äusseres. Aber wenn man denn so die Kommentare von Antonio Pedro liest, kommen gewaltige Zweifel, ob das überhaupt noch wichtig ist.
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#10 Tim_ChrisProfil
  • 08.07.2008, 11:35hBremen
  • Antwort auf #9 von gatopardo
  • Ich fürchte fast, dass ein gewisser Grad an Intelligenz bei solchen Wahlen nicht wirklich von Nöten ist. Egal ob nun Mr. Universum, Miss Germany oder Mr. Gay. Sie müssen einen kompletten Satz sprechen können und etwas von ihrem speziellen Fach verstehen. Muskeln spielen lassen, hübsch aussehen oder eben einfach nur dem schwulen Idealbild entsprechen und zumindest schwules Grundwissen besitzen. Und bei schwulem Idealbild bedeutet das homoerotische Ausstrahlung pur, hübsches Gesicht, hübscher Body, möglichst ansprechende Schwanzgröße usw. und natürlich muss er genau im Trend der bevorzugten Altersgruppe was Styling und Outfit betrifft liegen. Also die Altersgruppe zwischen 18 und 29. Darunter bedeutet Pädo, darüber Scheintot.

    Okay, ist vermutlich übertrieben, aber ich denke, so fern ab der Realität dürfte es doch nicht liegen - zumindest drängt sich mir bei solchen Wahlen immer der Verdacht auf.
    Wobei ich damit keineswegs den Intellekt des derzeitigen Mr. Gay in Frage stellen will, da ich über diesen nicht wirklich etwas sagen kann.
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