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Die transsexuelle Ex-DSDS-Kandidatin verrät "Bravo Girl" ihre Leidensgeschichte.

"Ich bin mit Frauen aufgewachsen, weil mein Vater in Amerika war. Ich hatte also nie ein männliches Vorbild. Ich dachte, ich bin auch ein Mädchen - wie meine Schwester und meine Mutter", beschreibt die 24-jährige Lory ihre Situation. "Damals wollte ich auch lieber mit Puppen spielen als mit Autos. Das war ganz schlimm für mich: Ich wusste zwar, dass ich kein Mädchen bin, aber ich habe nicht verstanden, warum." Eine leichte Kindheit hatte sie nie: "Schon in den ersten Klassen beschimpfen mich die anderen Jungs als Tunte oder als Schlampe", erzählt Lory traurig in "Bravo Girl".

Als Lory 14 Jahre alt ist, beschließt die Mutter, sie in ein Jungen-Internat zu geben. Der Einfluss der anderen Jungs soll aus ihr einen "richtigen Mann" machen. Für Lory beginnt ein Albtraum: "Ich war sofort eine Außenseiterin, weil die Jungs mich natürlich nicht normal fanden." Sie sei mit Baseballschlägern verprügelt worden, erzählt sie.

Aber das Schlimmste seien die sexuellen Misshandlungen gewesen. "Als ich einmal in mein Zimmer kam, warteten dort schon einige Jungs auf mich. Sie schlugen erst auf mich ein und dann vergewaltigten sie mich, alle nacheinander. In diesen Jahren weinte ich viel, weil niemand mich verstand und mir helfen konnte."

Zwei Jahre später durfte Lory das Internat endlich verlassen und beschloss, sich nicht mehr zu verstecken. "Monatelang habe ich nur noch Frauenklamotten getragen. Mir war egal, wie andere das fanden." Erst vor zwei Jahren stellte ein Psychologe offiziell die Diagnose "Transsexualität" und beendete die schlimme Situation.

Mit Hormonbehandlung und plastischer Chirurgie wurde aus Lorenzo in den vergangenen 24 Monaten "Lory". Das Vorbild von "Deutschlands schärfste Super-Transe" ("Bild") ist US-Supermodel Tyra Banks. Das Einzige, was Lory noch von einer Frau unterscheidet, ist ihr Unterleib. "Noch habe ich einen Penis. Ich weiß auch nicht, ob ich mich bald umoperieren lasse. Denn ich werde ja schon jetzt als Frau akzeptiert", sagt sie. "Meinen Namen Lorenzo, der noch in meinem Ausweis steht, werde ich ändern lassen: Ich möchte in Zukunft Lorielle heißen." (ots)

"Bravo Girl" mit Lorys Geschichte ist ab 9. Juli im Handel erhältlich



10 Kommentare

#1 KonstantinEhemaliges Profil
  • 08.07.2008, 21:29h
  • Auch wenn ich Lory Glory (*LOL*) ziemlich dämlich finde, tut mir diese Story sehr leid ... sollte sie denn wahr sein. Vielleicht wird sie jetzt ja endlich mal glücklich. Zu wünschen wärs ihr!
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#2 jocelyn deluxeAnonym
  • 09.07.2008, 00:36h
  • die klischees, die hier wieder bedient werden!!! der junge "wird" schwul, weil er ohne vaterfigur aufwachsen muss und weil er von männern vergewaltigt wurde und das happy end gibt es erst, als er sich in eine frau verwandelt. alle schwulen sind insgeheim ja frauen im falschen körper, nicht wahr?

    falls die geschichte so stimmt, tut es mir für sie natürlich leid, aber das und meine aussage im ersten absatz sind ja zwei verschiedene paar schuhe.

    außerdem: ich finde lory glory gut. auch lorenzo damals fand ich gut, unterhaltsam, witzig und sympathisch. deshalb auch weiterhin alles gute und viel erfolg.
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#3 alexander
  • 09.07.2008, 08:07h
  • habe selten so einen schmarren gelesen ! das mädel ist erst 24 und so fix und fertig, um sich hemmungslos vermarkten zu lassen.
    die "leidensgeschichte" ist nicht komisch, nur in dieser form, absolut kein einzelfall, im gegenteil was in internaten los ist, ist meistens die hölle, wenn man etwas anders gestrickt ist.
    einfach nur peinlich, weil schmuddelig aufbereitet.
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#4 AntichristProfil
  • 09.07.2008, 08:26hHH
  • Sollte die Geschichte stimmen, tut sie mir leid. In meinen Augen ist Lory Glory jedoch einfach nur geltungssüchtig.
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#5 gatopardo
  • 09.07.2008, 12:56h
  • Eine rührselige Geschichte, die sogar den Spiesser überlegen lässt, ob er ihr den Pass auf einen weiblichen Namen zugestehen würde. Auf miefig-bürgerlichen Stammtischen unterm Hirschgeweih dann die Gedächtnislücke, wie sie als Hetero-Knaben die Schwuchtel entjungfert haben. Bei später stattfindenden Klassentreffen wurden die verbotenen Spielchen mit anschliessenden Ejakulationen von diesen notorischen Heuchlern grundsätzlich totgeschwiegen, obwohl man gern einmal mit dem ehrenwerten Herrenpublikum im Nachhinein darüber geplaudert hätte, um den Abend etwas lustiger aufzumischen, denn man hatte doch seinerzeit so richtig Spass am Fummeln.
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#6 LukeAnonym
  • 09.07.2008, 17:38h
  • Voran gestellt möchte ich bemerken, dass ich, sollte diese Geschichte der Wahrheit entsprechen, grosses Mitgefühl mit Menschen habe, die dieses oder ein ähnliches Schicksal erlebt haben. Ich habe auch Respekt davor, wie Lory, Lorielle - whatever - mit ihrer Situation umgeht.

    Dennoch - vielleicht bin ich altmodisch und beruflich vorbelastet, aber sollte diese Story nicht eher in therapeutischen Sitzungen aufgearbeitet werden? Aber bei C-, D-, E-Promis, die nicht durch Leistung glänzen können, muss das wohl bei solchen "Fachzeitschriften" wie das allseits bekannte Psychologische Fachblatt 'Bravo Girl' ausgebreitet werden. Sommerloch lass nach!!!
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#7 Katrin
  • 09.07.2008, 17:56h
  • Transsexualität hat mit Homosexualität eigentlich nichts zu tun, bis auf das man natürlich auch die sexuelle Zielgruppe scheinbar wechselt, wenn man das Geschlecht wechselt. Aus Hetero wird Homo und aus Homo wird Hetero. Und man ist natürlich genauso diskriminiert.
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#8 TomAnonym
  • 09.07.2008, 20:33h
  • Sie lechszt ja förmlich nach Medien.
    Ist allerdings legitim. In ein paar Jahren ist Sie vergessen....
    "Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied", viel Erfolg dabei.
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#9 yzAnonym
  • 10.07.2008, 00:13h
  • Hubertus Albers ist auch unter lauter Frauen aufgewachsen und will sich dennoch nichts wegschnippeln lassen.
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#10 MarkusAnonym
  • 10.07.2008, 14:10h
  • Antwort auf #6 von Luke
  • ja luke, aber die politik und die medien habens uns so dermaßen die gehirne gewaschen, dass wir denken die sexualitäten gehören auf die polit-bühnen und talk-shows anstatt sie geschützt in therapeutischen Sitzungen aufzuarbeiten.
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