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Viele Schwule schwören auf Vakuumpumpen. Queer.de verrät, was die Saug-Geräte wirklich leisten – und was nicht.

Von Christian Scheuß

Unter einer Vakuumpumpe kann man sich einen modernen Schröpfkopf vorstellen. Bei den unterschiedlichen Modellen, die man im Sexshop bekommt, ist das Prinzip nämlich dasselbe: Ein Unterdruck in einem Plastikrohr um den Schwanz saugt das Blut bis in den letzten Winkel des Organs. Wer Erektionsprobleme hat, kann mit dem Gerät problemlos einen Ständer erzeugen.

Moderne Vakuumpumpen können simpel (ab 20 Euro im Sexversand oder -shop) und hoch kompliziert (bis zu 150 Euro) aussehen. Manche Luxusmodelle ähneln einem Tauchkompressor mit Auspuff. Andere sind einfach ein Glaskolben mit Ansaugschlauch und Pumpbällchen.

Anschwellen bis zum "Geht nicht mehr"

Aber alle Pumpen sollen nur eins: schön saugen und den Schwanz anschwellen lassen bis zum "Geht nicht mehr". Am unteren Ende haben sie eine Gummimanschette, die auf die Schwanzwurzel aufgesetzt wird. Ähnlich wie beim Cockring, der normalerweise allerdings hinter den Eiern sitzt, wird damit vermieden, dass das angesaugte Blut wieder zurückfließen kann. Womit der Effekt gleich wieder weg wäre.

Gründliches Eincremen und eine vorbereitende Massage helfen vor der Behandlung. Für seine Trimmkondome empfiehlt der Erfinder Wilhelm Kannengießer ein 60-Minuten-Programm. 10 Minuten eincremen und Massage. 40 Minuten Unterdruck mit mehrmaligem An- und Abschwellen und einer zehnminütigen Abschlussruhe.

Was die Vakuumpumpe - entgegen allen Gerüchten – wahrscheinlich nicht leistet: den kleinen Mann für immer um ein paar Zentimeter wachsen zu lassen. Die Vergrößerung kann zwar sehr eindrucksvoll sein – sie hält aber meist nur kurze Zeit an (manche Spezialisten bringen es immerhin auf ein paar Stunden). Manche Anbieter versprechen zwar einige Zentimeter mehr innerhalb weniger Monate, darüber gibt es allerdings keine wissenschaftlichen Beweise.

Beim Kauf einer solchen Wundermaschine solltest du beachten, dass der Glaszylinder nicht wesentlich breiter und länger ist als dein normal erigierter Pimmel. Sonst bringt es keinen Spaß. Der Zylinder soll ihn ja nach dem "Aufpumpen" gut umschließen. Das Sauggefühl kann am Anfang sehr intensiv - bis hin zu "verdammt unangenehm" - sein. Ist aber alles nur Gewöhnungssache - Übung macht den Meister. Wenn du deinem Penis gleich zu Beginn zu viel zumutest, können kleine Äderchen platzen und du kannst dir einen dicken Bluterguss einhandeln. Auch deine Vorhaut kann plötzlich aussehen wie eine zu lange gekochte pralle Fleischwurst.

Um den Reizeffekt zu verstärken, haben manche Pumpen auch noch einen eingebauten Vibrator. Du kannst das Vergnügen so weit treiben, bis du in den Glaskolben hineinspritzt. Die Pumpe ist ein guter Freund für Solo-Sex-Abenteuer. Natürlich könnt ihr euch auch zu zweit "aufpumpen", das Gerät dann unters Bett schieben und gegenseitig Eure Monsterschwänze bewundern. Blasen kann dann besonders schön sein. Extrempumper nutzen übrigens besonders große Geräte, um Schwanz und Sack zugleich dem Vakuum auszusetzen.

Vorsicht vor Reiz-Überflutung!

Wenn du auf die Idee kommst, Schwanzpumpe und Cockring zu kombinieren: das kann in eine ziemliche Reizüberflutung ausarten. Diese Behandlungsmethode wird üblicherweise nur in Kliniken bei bestimmten Formen massiver Erektionsstörungen eingesetzt. Beschränk dich lieber auf ein Toy pro Körperregion. Tittenzwicken und Wäscheklammern würdest du ja auch nicht parallel einsetzen. Und soll's doch mal die Kombi aus Cockring & Pumpe sein, dann greif auf jeden Fall zu einem Ring aus Gummi. Den kriegst du, wenn's hart auf hart kommt, am einfachsten wieder runter.

Gut zu wissen: Die gesetzliche Krankenversicherung in Deutschland übernimmt die Kosten für eine Penispumpe, wenn nach ärztlicher Feststellung eine erektile Dysfunktion (Impotenz) vorliegt. Der Arzt kann in diesem Fall die Pumpe als Hilfsmittel per Rezept verordnen.



#1 HannibalEhemaliges Profil
#2 hampis schwesterAnonym
#3 Tim_ChrisProfil
#4 KonstantinEhemaliges Profil
#5 RoberdtAnonym
#6 KonstantinEhemaliges Profil
#7 Tim_ChrisProfil
  • 10.07.2008, 15:26hBremen
  • Antwort auf #5 von Roberdt
  • Sag bloß, du hast ein solches Toy noch nicht? Du arme Sau. Du kannst dir nicht vorstellen, was für ein verschärftes Gefühl es ist, wenn das Blut in den Schwanz schießt und jede Nervenzelle sensibilisiert wird. Nervenzellen die sonst fast im Schlummer liegen und jetzt überreif darauf warten, berührt zu werden, um ihre ganze Lust entladen zu können. Nervenzellen, die regelrecht nach mehr schreien, deine Sexgier ins unermessliche steigern und wo dir schon fast beim Gedanken an eine noch so leichte Berührung einer abgeht...

    Ich kann mir das sehr gut vorstellen Antworten » | Direktlink »
#8 xdaAnonym