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Im niederösterreichischen Hainburg an der Donau hat ein katholischer Pfarrer seinen Assistenten vor der ganzen Gemeinde als schwul geoutet – jetzt hat die Erzdiözese dem redefreudigen Geistlichen einen Maulkorb verpasst.

Wie der "Kurier" berichtet, hat Pfarrer Othmar Posch den Schäfchen der 6.000 Einwohner zählenden Gemeinde am 29. Juni einen gehörigen Schrecken eingejagt: Der ihm unterstellte Kaplan sei schwul, erzählte er frank und frei in der Heiligen Messe. "Der Pfarrer meinte weiters, dass es besser sei, wenn K. Die Pfarrei verlasse, da K. Auch mit Kindern zu tun habe", zitiert das Boulevardblatt eine Kirchgängerin. Daraufhin empörten sich Bürger, weil der Geistliche Schwule offenbar generell als Kinderschänder betrachtet.

Die Erzdiözese Wien hat es Pfarrer Posch nun untersagt, weiter zu dem Vorfall Stellung zu beziehen. Ein Sprecher erklärte, dass es zwischen den beiden Vertretern Gottes "Unstimmigkeiten im persönlichen Bereich" gegeben habe. Diese hätten sich bei der Messe "entladen".

Der Kaplan werde zwar tatsächlich zum 1. September an eine andere niederösterreichische Gemeinde versetzt. Allerdings habe das nichts mit der Sexualität des Mannes zu tun, so die Erzdiözese.

Der Geoutete weiß offenbar noch nichts von seinem "Glück". Er macht derzeit Urlaub bei seinen Eltern in der Schweiz. (dk)



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16 Kommentare

#1 Chris_Anonym
  • 09.07.2008, 17:53h
  • Der Kaplan weiß schon von seinem Glück, ist aber laut kurier.at nicht für eine Stellungnahme bereit. Von daher ... Ausserdem war das ganze schon am 29.06. ...
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#2 TimAnonym
  • 09.07.2008, 18:05h
  • Na herzlichen Glückwunsch...ich glaube es hackt...

    Wenn hier einer dringend entlassen/versetzt werden sollte, dann ist es der Pfarrer, der hier ein Zwangsouting während der Predigt absolviert hat. Wahrscheinlich ist der selber schwul. Das würde mich nicht weiter wundern.

    Bei den katholischen Geistlichen sind die allermeisten schwul oder haben eine verklemmte Sexualität. Ich finde es immer höchst verdächtig, wenn ein Mann behauptet, er wolle ein Leben lang zölibatär leben. Eine sexuelle Orientierung hat nämlich jeder Mensch - und das gilt auch für unsere katholischen Priester.
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#3 HannibalEhemaliges Profil
  • 09.07.2008, 18:30h
  • Ich glaube, so langsam brennen bei dieses Sekten-Fuzzis alle Sicherungen durch. Mal ganz davon abgesehen, dass Kirchen/Christen/Sekten und das restliche gläubige Gesindel grundsätzlich homophob sind und ich mich frage, wie man als Homo überhaupt für so einen Verein arbeiten kann, wäre diese Aktion doch wirklich ein Grund für den geouteten Kaplan, mal seinen Glauben zu überdenken.

    Ansonsten gilt für Ösiland sowieso: Mauer drum, Wände auspolstern und Deckel drauf!
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#4 TimmAnonym
  • 09.07.2008, 18:32h
  • Was für ein heuchlerischer und verlogener Verein... Wie lange wollen deren "Schäfchen" sich eigentlich noch für dumm verkaufen lassen?

    Um ein gutes Mitglied einer Schafherde zu sein, muss man vor allem eines sein: ein Schaf!
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#5 Chris_Anonym
  • 09.07.2008, 19:18h
  • Aber ich finde es gut, dass die Gemeinde hinter dem Kaplan steht ... ist doch schon ein Fortschritt.
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#6 starwarsProfil
#7 gatopardo
#8 Chris_Anonym
#9 Tim_ChrisProfil
#10 xyAnonym
  • 09.07.2008, 23:55h
  • Ui, Zickenterror! Welcher Art wohl die "Unstimmigkeiten im persönlichen Bereich" *LOL* waren?
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