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Beim Londoner CSD mussten Transsexuelle offenbar die Behindertentoiletten benutzen – die Verantwortlichen entschuldigten sich jetzt für den Zwischenfall.

Die Trans-Aktivistin Roz Kearney beschwerte sich in ihrem Blog über das transphobe Verhalten von CSD-Mitarbeitern. Ihr selbst wurde der Eintritt auf die Damentoilette verwehrt. "Ich habe den Stewards gesagt, dass meine Geschlechtsanpassung durchgeführt wurde, bevor sie geboren wurden. Ich war so dermaßen freundlich. Aber sie blieben hart." Sie wiesen ihr die Behindertentoilette als Alternative zu.

Die CSD-Organisatoren haben nun eine Untersuchung des Falles angekündigt. Sie haben sich bei Kearney für den Zwischenfall entschuldigt. "Wir haben eine klare Aussage zum Thema Toilettenbenutzung von Trans-Menschen", erklärte London-Pride-Sprecher Patrick Williams. "Eine weibliche Transsexuelle darf natürlich die Damen-Toilette benutzen und ein Transsexueller die Herren-Toilette." Er erklärte, dass die Stewards keine ehrenamtlichen CSD-Mitarbeiter waren, sondern von einer auswärtigen Firma gekommen seien, die für den CSD angeheuert wurde. "Diese Firma hat uns versichert, dass der Zwischenfall ein einmaliger Ausrutscher war", so Williams.

Der CSD London fand vergangenes Wochenende statt. Nach offiziellen Angaben haben daran 825.000 Menschen teilgenommen. (dk)



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14 Kommentare

#1 xyAnonym
  • 10.07.2008, 18:13h
  • Ich finde es generell irgendwie faschistisch oder so und bin echt betroffen, du, ey, daß man sich bei der Lokusbenutzung überhaupt zwischen zwei Varianten entscheiden muß. Als ob es nur zwei Geschlechter gäbe. Nein, schlimmer noch: Als ob es überhaupt Geschlechter gäbe! Ich fordere, und zwar ultimativ: Künftig für jede persönliche Befindlichkeit ein eigenes Klo. (Ich z.B. fühl mich heute zu so sechzig Prozent als Frau, aber nur unterhalb der Knie. Und im linken Arm. Im rechten bin ich halb Mann, halb Bär, halb Schwein.)

    (Für die Rotkästelung dieses Kommentars ein herzliches Vergelt's Gott.)
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#2 chrisProfil
  • 10.07.2008, 20:57hDortmund
  • Antwort auf #1 von xy
  • Wie langweilig muss einem sein um so eine Scheiße als Kommentar zu schreiben? Dein Hirn ist wohl auch auf nen extra Klo gegangen nur hat es sich dabei selbst abgezogen.
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#3 Tim_ChrisProfil
  • 10.07.2008, 21:08hBremen
  • Antwort auf #1 von xy
  • Den roten Pöppel hast du dir auch mit Recht verdient.
    Ich glaube nicht, das Transvestiten oder DWTs aus Spaß an der Freude mal eben auf einer solchen Veranstaltung stundenlang in der Schlange vorm Damenklo stehen, sich beim warten fast in die Hosen pissen, wenn sie nicht wirklich transidentisch mit oder auch ohne Geschlechtsangleichung, aber einem Geschlechtsidentitätsproblem sind, während es auf dem Herrenklo ratzfatz geht. Dann auch noch wenn man endlich an der Reihe wäre, deshalb abgewiesen wird, weil man nicht weiblich genug aussieht, ist es eben einfach diskriminierend.

    Ich glaube auch nicht, das du es als Kerl so wahnsinnig witzig finden würdest, wenn du vorm Herrenklo abgewiesen und auf das Damenklo geschickt wirst, weil du den Stewards nicht maskulin genug erscheinst.
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#4 Oliver SAnonym
  • 10.07.2008, 21:37h
  • Letztens hab ich im TV einen Beitrag gesehen über Hermaphroditen, die forderten, dass der Gesetzgeber z.B. Toiletten für Hermaphroditen flächendeckend einführen soll, ausserdem solle in Formularen nicht nur "Mann" / "Frau" sondern auch "Hermaphrodit" ankreuzbar sein. Die Welt wird verrückt [jetzt werde ich gleich wieder rot gevotet] ...
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#5 LEOAnonym
  • 10.07.2008, 22:26h
  • zumindest redet doch einer der es besser weiss, mal von einem geschlechtsidentitätsproblem, das finde ich ich ja fortschrittlich. aber warum lieber tim-chris gleicht man denn den körper der psyche an und nicht umgekehrt?
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#6 ArendAnonym
  • 11.07.2008, 01:06h
  • Ich warte jetzt auf die Beschwerden von Behindertenlobbyisten, dass Transenlobbyisten es offenbar als Diskriminierung ansehen, wenn sie aufs K......klo geschickt werden. Aber Hauptsache, man kann sich als Opfer fühlen, und wenn man sonst keine Probleme hat ...
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#7 AntichristProfil
  • 11.07.2008, 07:59hHH
  • Antwort auf #5 von LEO
  • @Leo: "aber warum lieber tim-chris gleicht man denn den körper der psyche an und nicht umgekehrt?"
    Dieser Versuch dürfte genauso in die Hose gehen, wie die Umerziehungsversuche aus einem Homo eine Hete zu machen.
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#8 Tim_ChrisProfil
  • 11.07.2008, 09:08hBremen
  • Antwort auf #5 von LEO
  • Wäre es möglich, deine Psyche zu ändern, damit du dich plötzlich als Frau fühlst, nur weil alle Welt dir einzureden versucht, dass du weiblich zu sein hast?
    Sicher, dein Körper hat keine "Missbildungen" im Sinne von Genitalabweichungen. Der von Transsexuellen allerdings schon. Diese Abweichung besteht darin, dass sie körperlich etwas zu sein scheinen oder auch sind, was sie psychisch niemals sein werden und sein können. Der Wunsch, diese körperlichen "Missbildungen" soweit wie möglich zu ändern und auf ein Minimum zu reduzieren, ist, denke ich, doch recht verständlich und nachvollziehbar, oder?
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#9 Tufir
#10 Tim_ChrisProfil