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  • 12. Juli 2008, noch kein Kommentar

Fans der Rock-Legenden Chicago können aufatmen: 15 Jahre lag es im Archiv, nun ist das Album "Stone of Sisyphus" endlich erschienen.

Von Carsten Weidemann

Ein absolutes Highlight für treue Chicago-Fans: Mit "Stone Of Sisyphus" erscheint ein seit rund 15 Jahren "verlorenes Album". Verloren deshalb, weil die Einspielung um 1993 herum aufgrund künstlerischer Bedenken der Plattenfirma Warner nie veröffentlicht wurde. Schnell kursierten allerdings Bootlegs auf dem Markt, mal mehr mal weniger gelungen was den Sound und die Aufmachung betraf. 2008 steht das Werk nun endlich offiziell in den Geschäften - und zeigt sich als unterhaltsame Zeitreise zurück zu der früheren Schaffensperiode der Band. Jenen Tagen, als Jazz und Rock als Fusion noch stilprägend und Bands wie Chicago oder auch Blood, Sweat & Tears Superstars waren.

Auf "Stone Of Sisyphus" findet sich kein richtiger Ausfall, dafür eine Handvoll überdurchschnittlicher Tracks. Saubere Bläser-Arrangements, ein großes Geschick für gefühlvolle Hooks, rockige Gitarren und hier und da eine Prise Jazz. Damit schafft Chicago zwar nicht komplett den Anschluss an die Klassikeralben ihrer künstlerisch besten Phase (1969 bis 1974), wirkt aber frischer und belebter als zuletzt auf den wenig überzeugenden restlichen Werken der letzten 20 Jahre.

Info: Chicago war eine der ersten Bands, die eine Bläsergruppe integrierte und damit dem rockigen Basisklang eine jazzige Klangfarbe hinzufügte. Eine weitere Besonderheit der Band liegt in dem Umstand begründet, dass alle Bandmitglieder komponieren und somit individuelle musikalische Vorlieben in den Gesamtklang einfließen können. Zu den größten Hits der Band gehören folgende Songs: "I'm A Man" (1969), "25 Or 6 To 4" (1970), "Saturday In The Park" (1972), "Feelin' Stronger Every Day" (1973), "If You Leave Me Now" (1976), "Hard To Say "I'm Sorry" (1982), "You're The Inspiration" (1984) und "Look Away" (1988).

12. Juli 2008