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Braunschweig Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur haben vier Mitglieder der braunschweigischen Landeskirche im Streit um die Segnung von Homo-Paaren eine Klage beim Verfassungs- und Verwaltungsgericht der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) eingereicht. Unter den Klägern seien zwei Priester, so der die Klage vertretende Braunschweiger Rechtsanwalt Klaus Leiste. Das Gericht solle den Synodenbeschluss vom letzten Jahr zurücknehmen, der eine solche Segnung erlaubt. Die braunschweigische Kirchenjuristin Karla Sichelschmidt sagte jedoch epd, das VELKD-Gericht sei gar nicht zuständig. Vielmehr sei der Rechtshof der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen die richtige Adresse. Der Rechtshof könne aber in dieser Frage nicht von Einzelnen, sondern nur von den Organen der Landeskirche angerufen werden. Damit sei nach ihrer Einschätzung aber nicht zu rechnen. (nb)



#1 gerdAnonym
  • 21.04.2004, 15:26h
  • Das fehlte jetzt auch noch...nach vielen Jahren des innerkirchlichen evangelischen Ringens um Segnungsgottesdienste für homosexuelle Paare soll jetzt, nachdem die Synode in Braunschweig wie auch in vielen Synoden anderer Landeskirchen (z.B. Nordelbien, Oldenburg, Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Rheinland, Pfalz, Hessen-Nassau, Bremen) ein Kirchengericht über diese Frage inhaltich entscheiden.

    Die evangelischen Landeskirchen der EKD vertreten unterschiedliche Positionen mittlerweile in dieser Frage (siehe unter www.huk.org), wobei aber in den vergangenen Jahren mehr und mehr Landeskirchen zu einem Beschluss bezüglich Segnungsgottesdiensten gelangt sind.

    In den Landeskirchen von Westfalen und Hannover handelt es sich bisher nur um Andachten, wobei aber der Weg hin zu Segnungsgottesdiensten vorgezeichnet ist. Stark gekämpft wird darüber übrigens in den Landeskirchen von Bayern, Baden und Hessen-Waldeck..

    Daher jeder, der sich engagieren möchte, ist gerne bei huk.org willkommen; ebenso sollten ruhig homosexuelle Paare vermehrt auf evangelischen Kirchentagen vor Ort sein.
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#2 wolfAnonym
#3 h.meirAnonym
  • 22.04.2004, 17:17h
  • diese sogenannten seelsorger, welche sich für den schritt der klage entschlossen haben, sollten mal überlegen was sie tun.
    stehen sie lieber vor einer leeren kirche und spielen alleinunterhalter oder würden sie sich mehr freuen, wenn ihr kirchenschiff sich mit leben füllt.
    ich weis, das man die bibel auslegen kann wie man möchte, aber man sollte es nach möglichkeit immer positiv tun, also auch für die homosexuellen.
    es wird immer davon geredet, die kirchen bleiben leer und es kommt kein geld in die kassen. haben die kirchenmänner nicht selber schuld? wenn sie auf die menschen zugehen würden und nicht abweisen würden, wäre es wahrscheinlich anders.
    wo bleibt denn da die nächsten liebe?
    ich möchte nicht wissen wieviele homosexuelle sich in manchen gottesdiensten befinden, wären sie nicht da bräuchten wir auch keine kirchen mehr und würden auch noch die kirchensteuer sparen.
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