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  • 14. Juli 2008, noch kein Kommentar

Das neue Album von Carla Bruni: "Comme si de rien n’était"

Von Carsten Weidemann

Zwei Jahre nach der Vertonung einer Sammlung angelsächsischer Gedichte des 19. und 20. Jahrhunderts hat Carla Bruni erneut zur Feder gegriffen, um ein neues Album zu schreiben - das erste seit ihrem triumphalen Debütalbum "Quelqu'un m'a dit" (Jemand hat mir gesagt) im Jahr 2002. Was beim ersten Anhören von "Comme si de rien n'était" (Als ob nichts gewesen wäre) sofort auffällt, ist die Vielfalt der Musikpalette.

Nach zwei Alben mit eher schlichten Folk-Blues-Tönen versucht sich die Sängerin gekonnt an einer farbenfrohen Stilmischung, die von Pop, über etwas Jazz und Flamenco bis zu Bluegrass reicht. Trotzdem erkennt man bei diesen Kompositionen sofort Brunis Stil, denn sie lassen auch diesmal wieder Platz für starke Gefühle. "Seitdem ich mit dem Texten von Liedern begonnen habe, habe ich meine Richtung beibehalten", erklärt die Künstlerin.

Ganz auf einen kleinen Kern von Begleitmusikern konzentriert, die die Titel unter Live-Bedingungen aufgenommen haben (Bass, Schlagzeug, Gitarre, Klavier, Mundharmonika), klingt "Comme si de rien n'était" fast wie das Album einer Band. Trotz des Gruppenaspektes beim Spielen hinterlässt es einen noch persönlicheren Eindruck als die vorherigen Alben. "Es haben vielleicht mehr Personen teilgenommen, aber dieses Album ist genauso mein Werk wie die anderen auch. Ich habe keineswegs den Eindruck, dass man meine Lieder genommen und geändert hätte", unterstreicht Carla Bruni.