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Ein Gericht in Sydney hat ein Gesetz als verfassungswidrig erklärt, das es Homo-Gruppen untersagt hätte, beim Weltjugendtag gegen die Positionen des Papstes zu protestieren und Kondome zu verteilen.

Das von der Regierung von New South Wales hätte während des katholischen Großereignisses jegliches Verhalten verboten, das "Verdruss oder Unbill" bei christlichen Besuchern hervorruft (queer.de berichtete). Ein Bundesgericht erklärte nun in einem Eilverfahren, dass dieses Gesetz unrechtmäßig die in der Verfassung garantierte Redefreiheit eingeschränkt hätte.

Allerdings entschieden die Richter auch, dass der geplante Verkauf von papstfeindlichen T-Shirts und Aufklebern auf öffentlichem Gelände von den Behörden verboten werden darf. Die Aktivisten wollten insbesondere Hemden mit Aufschriften wie "Papst - Go Homo" anbieten.

Die Klage wurde eingebracht von der "NoPope Coalition", der Frauen-, Atheisten- und Homo-Aktivisten angehören. "Wir trauen uns jetzt noch mehr zu, gegen die Politik des Papstes bei den Themen Kondomgebrauch, Schwangerschaftsverhütung und Homosexualität zu protestieren", erklärte Rachel Evans, eine der Klägerinnen. "Wir freuen uns darauf, dass wir am Samstag für unsere politischen Ansichten kämpfen können, genauso wie der Papst es tagtäglich tut."

Nach Angaben der Veranstalter sind 200.000 Pilger aus aller Welt nach Sydney gereist. Der Papst wird am Donnerstag erstmals zu öffentlichen Veranstaltungen in Sydney erwartet. (dk)



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#1 FloAnonym
  • 15.07.2008, 16:17h
  • Bravo, es kann doch nicht sein, dass für den Vatikan (oder irgendeine andere Religion) Grundrechte wie Meinungs-, Rede- und Versammlungsfreiheit abgeschafft werden...

    Es ist zwar traurig, dass Regierungen überhaupt auf solche Ideen kommen und erst Gerichte sie in ihrem Fanatismus stoppen müssen, aber wenigstens haben Recht und Gerechtigkeit am Ende doch gesiegt!
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#2 OlAnonym
  • 15.07.2008, 20:03h
  • Was ist bloß los in der Welt? Plötzlich entscheidet sich Australien doch am Gedanken der Demokratie festzuhalten....das oberste US-Gericht entscheidet, daß die US-Verfassung auch in Guantanamo gilt...kommt die Welt langsam wieder zu Verstand?
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#3 nanuAnonym
#4 Sunbear
#5 stephan
  • 17.07.2008, 16:07h
  • Sonderrechte für den Vatikan und die Kirchen - das hat Tradition! Aber so langsam scheinen ja wenigstens einige klar denkenden Richter zu bemerken, dass damit die Logik aller demokratischen Ordnungen aus den Fugen gerät.

    Es ist wohl auch nur noch eine Frage der Zeit, bis man auch am Europäischen Gerichtshof bemerkt, dass ein Staat, wie der Vatikan mit keiner demokratischen Ordnung vereinbar ist.

    Aber der Vatikan ist halt ein Staat, wenn auch ein mit Betrug entstandener. Ich glaube, ich werde auch mal ein Dokument fälschen und behaupten, Konstantin habe den Schwulen das Abendland vermacht und dann werde wir vielleicht großzügig auf unsere Rechte verzichten und nur darauf bestehen, dass wir einen kleinen Homo-Staat für uns behalten.

    Wenn man das lange genug durchhält und eine kluge Politik fährt, dann gilt 'Schwulzusein' im vierten Jahrtausend als eigene Staatsangehörigkeit mit allen diplomatischen Rechten. Es ist auch völlig egal, wenn dann ein neuer Valla daherkommt und beweist, dass das Dokument gefälscht ist ...

    (Ich finde nur, dass unsere Staatsangehörigen dann geilere Fummel tragen sollten!)

    Ach ja, wir werden dann in jedem Land und in jeder Stadt große Vertretungen haben und die werden als Körperschaften öffentlichen Rechts gelten und wir können überall diskriminieren, wen wir wollen. Und wehe, wenn dann einer wagt, gegen uns zu demonstrieren.
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#6 Texas_Mike
  • 19.07.2008, 15:59h
  • Ich bin auch Kathl. wie alle Fillipos.
    Aber manchmal schäme ich mich für meinen Glauben.
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#7 pupsAnonym
#8 Texas_Mike
#9 Tim_ChrisProfil