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Der amerikanische Präsidentschaftskandidat John McCain hat sich gegen die Adoption durch Schwule und Lesben ausgesprochen, die in 46 von 50 US-Bundesstaaten legal ist.

In einem Interview fragte die "New York Times" den US-Senator direkt nach seiner Einstellung zur Adoption durch Homo-Paare. McCains Antwort war eindeutig: "Ich denke, dass wir bewiesen haben, dass beide Eltern wichtig sind im Erfolg einer Familie. Daher bin ich gegen Homo-Adoption".

Bei der Nachfrage, ob ein Kind eher im Waisenhaus als mit Homo-Eltern sein sollte, wurde McCain schwammiger: "Ich will die Adoption stärken und setze mich dafür ein, dass Menschen Kinder adoptieren. Es wäre gut, wenn das Verfahren unbürokratischer wäre, so dass die Kinder so schnell wie möglich ein neues Zuhause finden. Cindy und ich sind stolz darauf, dass wir ein Kind adoptiert haben." Als die Zeitung nachhakte, ob McCain nur von einem "traditionellen Paar" spreche, antwortete der 71-Jährige knapp mit "Ja".

McCain hat sich bereits zuvor gegen Homo-Rechte ausgesprochen, so fordert er in Kalifornien ein Verbot der gleichgeschlechtlichen Ehe (queer.de berichtete). Sein Kontrahent Barack Obama unterstützt dagegen die Einführung von Eingetragenen Partnerschaften, die gleiche Rechte und Pflichten enthalten sollen wie die (heterosexuelle) Ehe.

Schwul-lesbische Paare dürfen nach Angaben der Human Rights Campaign außer in Florida, Michigan, Mississippi und Utah in allen Bundesstaaten Kinder adoptieren. In Deutschland ist das verboten. (dk)



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#1 MarekAnonym
  • 15.07.2008, 16:42h
  • Tja, in den USA sind die Republikaner genauso unwählbar, wie in Deutschland die CDU/CSU. Und genau wie hier auch, gibt es auch dort genug Leute, die sie dennoch wählen...
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