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Nach seiner Festnahme wegen Drogenbesitzes arbeitet der extravagante schwule Journalist Richard Quest wieder für CNN International – allerdings nicht als Moderator.

Quest wurde Mitte April um 3 Uhr morgens in New Yorker Central Park mit einer geringen Menge der Modedroge Crystal Meth festgenommen (queer.de berichtete). Nach einem gerichtlich auferlegten Reha-Aufenthalt konnte der Brite wieder zu seinem alten Arbeitgeber zurückkehren. Derzeit ist er für CNN als Wirtschaftsreporter unterwegs.

Jedoch hat er nicht wieder die Moderation der Reisesendung "Business Traveller" übernommen. Auch ist noch unklar, ob sein Reporter-Magazin "Quest" fortgesetzt wird. Analysten erwartet, dass er als Aushängeschild des internationalen Programmes von CNN ab August wieder als Moderator in Erscheinung tritt.

Durch seinen extrovertierten Moderationsstil gilt der gebürtige Londoner, der seine Karriere als BBC-Wirtschaftsjournalist begann, als markantestes Gesicht von CNN. Ein Job-Angebot des englischsprachigen arabischen Nachrichtensenders "Al Jazeera" lehnte Quest ab, weil er sich dort eigenen Angaben zufolge als Jude und Schwuler fehl am Platz vorkomme. (dk)



#1 VolumeProProfil
  • 15.07.2008, 18:02hMönchengladbach
  • Richard Quest ist schwul??? Ich habe ihn bisher für eine Kern-Hete gehalten.
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#2 thomas muellerAnonym
#3 SaschaEhemaliges Profil
  • 15.07.2008, 23:23h
  • Antwort auf #2 von thomas mueller
  • Vielleicht sollten wir einmal darüber nachdenken, warum immer mehr Menschen, vor allem auch junge, in unserer Gesellschaft zu Drogen greifen (angefangen bei exzessivem Alkoholkonsum)?

    Und ob sie damit nicht schon genug "gestraft" sind?

    Auch Herr Quest musste die Verantwortung für sein Verhalten übernehmen, und er hat es offenbar getan.

    Daher sehe ich keinen Grund, von ihm "enttäuscht" zu sein, sondern vielmehr wünsche ich ihm für die Zukunft viel Kraft und Unterstützung.
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#4 Oliver SAnonym
  • 16.07.2008, 11:06h
  • Es besteht schon ein Unterschied zw. der "Upper Class" und ihren Drogenexzessen und den Hartz IV Jugendlichen in Deutschland, die lediglich durch Flatrate-Trinken auffallen. Manchmal verbindet sich auch beides miteinander, so gesehen im Fall unseres Superstars Mark Medlock, der ja auch aus dem Milieu direkt in die Koksebene aufstieg, was generell ein seltener Fall ist.

    Mir fällt da dann doch noch der Herr Friedmann ein, vom öffentl.-rechtl. Bildschirm verbannt - dank Koks- und Sexaffären - zum am Quotentief dümpelnden N24.

    Aber den guten Herrn Quest jetzt in Schutz zu nehmen und zu bedauern ist doch ein wenig zu viel des Guten. Schade, dass er nicht zu Al Jazeera gegangen ist, da hätte er doch für sich seine Randgruppen auf der TV Bildschirmfront kämpfen können.
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#5 VolumeProProfil
  • 16.07.2008, 13:23hMönchengladbach
  • Antwort auf #4 von Oliver S
  • Ohne den Drogenkonsum von Mr. Quest zu entschuldigen, habe ich aber doch menschlich Verständnis für ihn.

    Das amerikanische Medien-System ist sehr hart und die dritte Stelle hinter dem Komma beim Marktanteil entscheidet über Fortkommen oder Scheitern. Nicht jeder Mensch ist diesem Druck gewachen und das scheint auch bei Mr. Quest der Fall gewesen zu sein, aus diesem Grund hat er zu den verbotenen Substanzen gegriffen.

    Zu gute halten muss man Mr. Quest aber, dass er kaum gesellschaftliche Verantwortung hat und auch nie den Moralzeigefinger erhoben hat.
    Ganz im Gegensatz zu Mark Medlock, der durch seine Tätigkeit als "Superstar" ein Vorbild für die Jugend ist, und Michel Friedman, der immer bei den kleinsten Verstößen gegen die Moral seinen Zeigefinger erhoben hat. Mr. Quest trägt keine Verantwortung für die Jugend, weil seine Sendungen auf ein erwachsenes wohlhabendes Publikum abzielen, das mit Sicherheit auch nicht wenig mit Drogen zu tun hat.
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#6 Chris_Anonym
  • 16.07.2008, 14:45h
  • Mir ist es relativ egal ob er Drogen nimmt oder nicht, ich bedauere es auch nicht menschlich oder so. Ich finde es halt irgendwie komisch, dass mittlerweile Drogenkonsum als völlig normal hingenommen und akzeptiert wird. Ist ja nicht so schlimm, wenn man mal kokst, da ist es schlimmer schwul zu sein. Katholische Eltern sind sicher auf ihren ab und zu eine Line ziehenden Sohn stolzer, als auf den schwulen Sohn ...

    Oder stört es noch jmd. wenn Mark Medlock, Herr Friedmann oder unsere Amy Winehouse mal ein bissl kokst oder ein Herr Godoj nen Joint raucht? Nö is doch egal.
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#7 xyAnonym
  • 16.07.2008, 20:58h
  • In einer Welt, wo immer mehr Menschen Angst haben, irgend etwas zu tun oder zu sagen, mit dem sie anecken könnten, wo sich fortwährend entschuldigt wird, die Regeln und Vorschriften täglich mehr werden, man mir mit den abstrusesten Vorwänden das Rauchen abgewöhnen will, demnächst auch noch den Alkohol verbieten, man mich für zu blöd hält, selbst zu wissen, daß Kartoffelchips nicht so gesund sind wie Rohkostsalat usw. usf. - da nötigen mir Leute, die diese ganze Bevormundung wenigstens manchmal ignorieren, Bewunderung ab.

    Auch wenn Crystal wirklich ein übles Zeug ist (Kann sich Quest nichts besseres leisten?) und bspw. Amy Winehouse es ein bißchen zu doll treibt - nicht aus irgendwelchen dämlichen moralischen Gründen gesagt, sondern um ihrer selbst willen. Andererseits: Besser es zehn Jahre krachen lassen statt mit Ausbeuterjobs, Arbeitsamts-"Maßnahmen", Hartz IV und Hungerrente dahinzusiechen, bis man neunzig ist. Oder im Falle einer Sängerin: Besser ein paar gute Platten statt jahrzehntelang durch die Baumärkte und über die Dorffeste zu tingeln.

    Und wenn ich Gründe zum Saufen suche, brauch ich mir bloß mal kurz unsere Politikerfratzen anzuschauen (sie auch noch anzuhören erspar ich mir).
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#8 guidoAnonym
  • 17.07.2008, 08:40h
  • extrovertiert ? ? ?

    einer der krankhaft aufdringlichst quatschquakend herumplärrenden medienkasper...

    wahrscheinlich dauerzugeschnieft

    dessen bewunderer müssen selber total "zu" sein
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#9 VolumeProProfil