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Schwul-lesbische Aktivisten rufen zum Boykott gegen das Manchester Grand Hyatt Hotel in San Diego auf, weil sich deren Besitzer im Kampf um die gleichgeschlechtliche Ehe auf die Seite der Homo-Gegner geschlagen hat.

Wie die "San Diego Union-Tribune" berichtet, spendete Doug Manchester 125.000 Dollar (rund 80.000 Euro) an protectmarriage.com. Diese Gruppe setzt sich für das Verbot der Ehe für Schwule und Lesben in Kalifornien ein. Im November wird dazu eine Volksabstimmung stattfinden: Die Wähler müssen entscheiden, ob durch eine Verfassungsänderung gleichgeschlechtliche Eheschließungen gestoppt werden (queer.de berichtete).

Fred Karger, einer der Organisatoren des Boykotts, erklärte: "Dieser Mensch gibt einen Riesenberg Geld aus, um erstmals in der Geschichte Diskriminierung in der kalifornischen Verfassung festzuschreiben."

Manchester gab dagegen an, er spreche sich für das Eheverbot aus, weil Schulen sonst wegen Diskriminierung verklagt werden könnten, wenn sie lehrten, dass die Ehe eine Verbindung von Mann und Frau sei. Er sagte auch, dass seine Hotels und Restaurants natürlich trotzdem Schwule und Lesben als Gäste begrüßten. (dk)



#1 alexander
  • 15.07.2008, 19:52h
  • natürlich begrüssen seine hotels schwule und lesben als gäste, das steht ausser frage !!!!!

    die sind herrn manchester allemal lieber als burgerfressende mittelstandsamerikaner, die sich mal was leisten wollen und bringen mehr geld.

    aber ein lob für ihn, da ihm ja die schulen so am herzen liegen ???????
    wer zahlt eigentlich die $$$$$$$ ? hyatt oder er aus seiner portokasse ???
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#2 RabaukeAnonym
  • 16.07.2008, 09:50h
  • Jungs und Mädels!!!!! Bleibt cool in der Hose. Was sollen wir uns denn hier aufregen. Ich habe nicht vor, nach SanDiego zu fliegen, um mir Beton vor Augen zu führen. Mal Butter bei die Fische. Wer bitteschön gibt so einen Haufen Geld aus? Da hüpf ich lieber meine 4 Wochen durch das Himalya und erfreue mich an sichtbaren Ergebnissen der Aufbauhilfe aus unseren Landen.
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#3 MarekAnonym
  • 16.07.2008, 14:28h
  • "Er sagte auch, dass seine Hotels und Restaurants natürlich trotzdem Schwule und Lesben als Gäste begrüßten."

    Klaro, unser Geld nehmen die alle immer gerne an. Aber gleiche Rechte sollen wir nicht haben und schön weiter diskriminiert werden.

    Solche Leute verstehen nur die Sprache des Geldes und deswegen sind solche Boykotte auch das einzige Mittel, wie man denen begegnen kann.

    Auch wenn ich wohl eh nie nach San Diego kommen werden, begrüße ich diesen Boykott daher.
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#4 Tim_ChrisProfil
  • 16.07.2008, 14:38hBremen
  • "Manchester gab dagegen an, er spreche sich für das Eheverbot aus, weil Schulen sonst wegen Diskriminierung verklagt werden könnten, wenn sie lehrten, dass die Ehe eine Verbindung von Mann und Frau sei."

    Na, das HOFFE ich doch, dass Schulen wegen Diskriminierung verklagt werden können, wenn sie den Kindern Unsinn lehren. Und ich hoffe genauso stark, dass ein "die Ehe ist eine Verbindung zwischen Mann und Frau" bald der Vergangenheit angehört. Auch bei uns.

    Aber ein blöderes Argument um seine Diskriminierung zu begründen, ist ihm womöglich nicht eingefallen. Dabei könnte er mit der Gleichstellung wirklich viel Kohle scheffeln. Man denke nur an das kleine Kapellchen, das er sicher in seinem Haus irgendwo einrichten könnte, dazu schmackhafte Hochzeitsangebote und schups, hätte er die Bude mit heiratswilligen Homopärchen voll, die allemal stilvoller sind und sich auf besserem Niveau bewegen, als seine prolligen Hetenfamilien mit plärrenden Kindern, die alles vollschmieren, auf den Betten herum hüpfen und alles kaputt machen, oder die möchtegern Snobs, die sich auf Firmenkosten mal eben als Graf Wichtig im schicken Hyatt einmieten dürfen und die anderen Gäste mit sinnlosem Handygebimmel und irre wichtigen Geschäftshandygesprächen nerven.

    Ich müsste meine Kids mal fragen, ob sie in der Schule überhaupt irgendetwas über die Ehe lernen. Meines Wissens wird dort allenfalls minderwertige Sexualaufklärung betrieben, aber das Thema Ehe nicht wirklich angesprochen.
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