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Der portugiesische Zeichner HvH hat berühmte Filmplakate neu interpretiert. Seine schwulen Variationen mit kantigen Gesichtern und dicken Dödeln sind jetzt als Bildband erschienen.

Von Carsten Weidemann

Noch nie da gewesen und dennoch eigenartig vertraut: HvH's eigensinnige homophile Neuinterpretationen berühmter Filmplakate sind von hohem Unterhaltungswert. Der Künstler spielt gekonnt mit unseren Erwartungen und rückt damit auch ein wenig die Kinogeschichte zu Recht, in der Schwule immer zu kurz kamen. Sein Werr kommt teils ironisch-respektlos, teils liebevoll amüsant daher und ist einfach eine großartige Hommage ans Kino.

Viel zu entdecken gibt es in dem Gmünder-Band "Gone to the Movies" auch noch nach dem zweiten Durchblättern, die Detailversessenheit des HvH zeugt von einem Künstler, der sein ganzes Herzblut in seine Bilder fließen lässt.

Die Zeichnungen bestechen durch ihre fantasievolle Art und ihrer konsequent bizarren Optik mit hohem Wiedererkennungswert. Kantige Gesichter und dicke Dödel zuhauf, teils eher grafisch, teils sehr plastisch umgesetzt. Definitiv ein Bildband für alle Filmbegeisterten und Comicfans.

Der portugiesische Zeichner HvH dürfte dem ein oder anderen aus diversen Veröffentlichungen ein Begriff sein. Vor allem Patrick Fillions Comicschmiede "Class Comics" bot ihm schon des Öfteren eine Plattform. Einer der vielversprechendsten Newcomer des Jahres!

HvH: Gone to the Movies, Grafic/Art, Bruno Gmünder Verlag, Berlin 2008, 64 Seiten, Format 17,5 x 24,5 cm, farbig, Hardcover, 14,95 €



#1 xyAnonym
  • 16.07.2008, 16:27h
  • Generell gesprochen: Statt mir dauernd irgendwelche dicken oder sonstwie beschaffenen Körperteile ins Gesicht drücken zu lassen, würde ich ganz gerne mal wieder zurück zu dem unglaublichen Kitzel eines stummen Augenkontakts, dem man zu entnehmen glaubt, der andere könnte auch "so" sein und Interesse zeigen, zu der Erotik eines jungen Mannes, der sich seiner Attraktivität (noch) gar nicht bewußt ist, zur Sensation erster, verstohlener, bald erwiderter Berührungen, vielleicht gar im Verborgenen. Nur mal so zur Abwechslung, ja? Nein? O.k., ich sehe ein: Damit verkauft man keine Bücher.
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#2 HannibalEhemaliges Profil
  • 16.07.2008, 16:55h
  • Antwort auf #1 von xy
  • "...zu der Erotik eines jungen Mannes, der sich seiner Attraktivität (noch) gar nicht bewußt ist..."

    Ich bin doch nicht die UNICEF!
    Entwicklungshilfe wird von mir nicht geleistet. Langes Gelaber und Geglotze vorab? Zeitverschwendung!
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#3 gatopardo
  • 16.07.2008, 19:06h
  • Antwort auf #2 von Hannibal
  • Sowohl der Kommentar von @xy und die Antwort von @Hannibal lassen sich diskutieren. Wir empfanden oft die gewisse "Chemie" und Sinnlichkeit als junge Schwule für Zeitverschwendung, was erst heute im fortgeschrittenen Alter viel wichtiger ist als die schnelle Nummer. Persönlich haben mich "Tom of Finland" oder ähnliche schwule Zeichnungen oder gar Porno-Filme nie interessiert. Wenn Stimulierung in dieser Form vom Partner für den Sex verlangt wird, sollten wir getrost darauf eingehen, wenn´s denn zur höheren Erfüllung führt.
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#4 seb1983
  • 16.07.2008, 19:35h
  • Och ich find etwas flirten nicht verkehrt. Schwul ist man eh, den schnellen anonymen bare fick in Szene oder Park kann man daher sowiso immer haben. Das soll jeder machen wie er will.

    Das Jagdfieber wird aber zumindest bei mir mehr dabei ausgelöst wenn es etwas "schwieriger" wird und ein bischen Geschick gefordert ist, unabhängig davon ob später dann etwas laufen wird.
    Hat der Typ im Club, im Fitnesstudio oder im Aldi da grade geguckt? Kann man da ins Gespräch kommen, austesten was geht? Sich gut unterhalten und n Bier zusammen trinken oder vielleicht mehr?
    Macht den Alltag spannender
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#5 steffenAnonym