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Einer Studie der Gesundheitsbehörde von New York zufolge verheimlichen 39 Prozent der schwulen oder bisexuellen Männer in der Stadt ihrem Hausarzt ihre sexuelle Ausrichtung – besonders hoch ist der Anteil bei Schwarzen, Latinos und Asiaten.

Die Behörde warnt, dass das erhebliche negative Auswirkungen auf die HIV-Prävention haben könne. So hätten 63 Prozent der Schwulen, die ihre sexuellen Aktivitäten offen legten, einen HIV-Test gemacht, aber nur 36 Prozent derer, die das nicht taten.

Ethnische Minderheiten und Männer, die nicht in den USA geboren wurden, waren dem Arzt gegenüber weit weniger offen. 60 Prozent der Schwarzen, 48 Prozent der Latinos, 47 Prozent der Asiaten, aber nur 19 Prozent der Weißen sagten nichts über ihre sexuelle Orientierung. Zudem waren Jüngere weniger offen als Ältere: Bei den unter 28-Jährigen waren es 48 Prozent, bei den über 28-Jährigen 31 Prozent.

Einen großen Unterschied macht auch die Selbsteinschätzung aus: 78 Prozent derer, die sich selbst als "homosexuell" definieren, waren offen mit ihrem Arzt. Von der Gruppe, die zwar Sex mit Männern hat, aber sich als heterosexuell ansieht, erzählte kein einziger von seinen sexuellen "Ausflügen".

Bei der Untersuchung wurden insgesamt 452 New Yorker befragt, die im letzten Jahr mindestens einmal Sex mit Männern hatten. (dk)



42 Kommentare

#1 CarstenFfm
#2 mok120Profil
#3 nanuAnonym
  • 25.07.2008, 00:35h
  • Ja, das hat Einfluß auf die "HIV-Prävention": Wüßte man, der Arzt würde zwangsweise einen HIV-Test machen, sollte man ihm nicht sagen, daß man schwul ist. Sonst wird man das sein ganzes Leben lang bereuen. Schwulsein heißt nicht, promiske und anonyme Sexkontakte zu haben.
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#4 VolumeProProfil
  • 25.07.2008, 01:51hMönchengladbach
  • Ich habs meinem Hausarzt gesagt.

    Er meinte nur, dass ich auf mich aufpassen solle, was HIV angeht.

    Alle Behandlungen danach sind wie immer abgelaufen.
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#5 AntichristProfil
  • 25.07.2008, 08:48hHH
  • Antwort auf #3 von nanu
  • So ein Käse. Wenn ich meinem Hausarzt nicht mal das anvertrauen könnte, müsste ich darüber nachdenken, ob ich mir nicht besser einen anderen Hausarzt suche zu dem ich so viel Vertrauen haben kann das er mich nach dem Outing noch genauso behandelt und respektiert wie vor dem Outing.
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#6 CarstenFfm
#7 rainerAnonym
#8 stromboliProfil
  • 25.07.2008, 11:43hberlin
  • Antwort auf #3 von nanu
  • werden denn "zwangsuntersuchungen" vorgenommen und wenn, wo?

    "Schwulsein heißt nicht, promiske und anonyme Sexkontakte zu haben." ... was denn sonst; eben ein möglichkeit unter vielen , die uns von der "norm der heterosexualität" bisher unterscheidet!
    Was sich verändert, ist die sexualität der heten: Die werden eben immer promisker ...!

    Ansonsten wird der zustand der szene in NY und das desolate gesundheitssystem dort voraussetzend, was entsprechend andere rückschlüsse mit sich bringt! Mal so rein versicherungstechnich gesehen...
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#9 nanuAnonym
  • 26.07.2008, 03:54h
  • Antwort auf #8 von stromboli
  • Es ist leider vorgekommen, daß ohne Wissen und Zustimmung des Patienten ein HIV-Test gemacht worden ist. Der Patient muß dann mit den Folgen leben, obwohl es ihm gut geht.

    Mich hat vor 1989 ein schwuler Hautarzt wegen einer wundgewichsten Stelle zu einer Untersuchung auf Syphilis (Wassermannsche Reaktion) geschickt, obwohl es jahrelang keinen Partner gab.

    Ich bin 50, hatte nie anonymen Sex, in meinem ganzen Leben mit nur jeweils 5 (zusammen 9) Partnern Oral- oder Analverkehr. Soviel zum schwulen Lebensstil.
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#10 stromboliProfil
  • 26.07.2008, 07:42hberlin
  • Antwort auf #9 von nanu
  • was aber nicht ungewöhnlich ist, da verschiedene symtome den werdegang einer syphilis begleiten, so auch wundreaktionen, nässen etc.; was nicht mit einem einfachen blick auf den aufgerubbleten pimmel zu klären ist! Da greift dann das seuchengesetz, das eine untersuchung auch im verdachtsfalle vorsieht.
    Da ist doch eigentlich nichts dagegen ein zu wenden? Oder wolltest du lieber warten bis deine birne total vermatscht ist?!
    Zudem: inkubationzeiten bei syphilis mit auftretendem krankheitsbildern bis zu 10 jahre...

    Was den lebenstil angeht: bis in die späten 60' ziger hinenin konnte man hören , das man sich an öffentlichen klobrillen mit diversen krankheiten infizieren könne ( bei heten gar das kinderkriegen durch küssen übertragbar sei...^^) . Wenns darum geht ist der phantasie und aus unkenntnis geborener dummheit offensichtlich keine grenze gesetzt!
    Statistisch gesehen ( wer glaubt, wird seelig..) liegt sogar die rate der "monogam " lebenden schwulen in der ansteckungsrate für HIV auf dem selben level wie die der poligamen; auch das zum " schwulen lebensstil"! Eigenartig?
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