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Der Grünenpolitiker Volker Beck hat die islamfeindliche Internetseite "Politically Incorrect" beschuldigt, aus dem Mord an einem türkischen Homo-Aktivisten "politisches Kapital für eine Kampagne gegen den Islam zu schlagen".

Der "islamophobe und extremistische Blog" hetze "regelmäßig auch gegen Schwule und macht Stimmung gegen ihre Bürgerrechtsbewegung". So hat die Seite unter anderem scharf kritisiert, dass der Berliner Polizeipräsident gegen Beamte vorgegangen ist, die sich abfällig über das Hissen der Regenbogenfahne geäußert haben (queer.de berichtete).

Auch unter dem Artikel über Ahmet Yildiz, der in Istanbul wahrscheinlich von seinem Verwandten wegen seiner Homosexualität ermordet wurde (queer.de berichtete), sind homophobe Äußerungen veröffentlicht worden ("So’n Quatsch, Männer lebten gefährlich. Ahmet Y. ist eine Frau, nur die Haut hat Gott draußen falsch drangeklebt").

Das Büro Becks hatte bereits im Portal "Abgeordnetenwatch" die Seite "Politically Incorrect" (auf eine Frage ihres Lesers) kritisiert. Hier warf es dem Portal vor, den Mord an Yildiz nur auszuschlachten, "um die eigenen Vorurteile gegenüber der Türkei zu bestätigen". "Hass ist eben ein Gefühl, das ständig neu befeuert werden muss", heißt es dort. Dieses Schreiben löste Empörung unter den PI-Lesern aus. Sie erklärten, dass ein Link im Text von Becks Büro zu pinknews.co.uk zeige, dass die Grünen die britische Homo-Seite nicht von PI unterscheiden könnten. Daraufhin erklärte das Büro, der Link sei vom Fragesteller gesetzt worden und man habe ihn lediglich übernommen. Hätte man die Seiten wirklich verwechselt, müsste man sich bei pinknews.co.uk entschuldigen. (dk)

Youtube | Bericht über 'Politically Incorrect' bei 'Guten Abend RTL' (RTL West)


89 Kommentare

#1 Chris_Anonym
  • 29.07.2008, 14:55h
  • Na in der Bibel steht auch viel Gewalt drin, aber gut, die Bibel wird auch nicht so strikt ausgelegt wie der Koran durch die Massen. Islamkritik ist durchaus angebracht, blindes Vertrauen in die USA und Israel ist aber genauso gefährlich. Na und Volker Beck hat anscheinend mal wieder ein Betätigungsfeld gefunden ... in der schwulen Sommerpause .... tse.
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#2 anonymousAnonym
#3 stefan kein dhimmiAnonym
  • 29.07.2008, 16:06h
  • Antwort auf #2 von anonymous
  • na klar, im christentum werden schwule ja auch an baukränen aufgehangen, wie das in genügend islamischen ländern der fall ist...
    alles gleich, sicher.
    Beck sollte langsam mal begreifen das nicht PI der Feind von Freiheit und Gleichberechtigung ist sondern der von den linken hofierte radikale Islam
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#4 Chris_Anonym
  • 29.07.2008, 16:27h
  • Wenn man die Bibel auch so wie den Koran anwenden würde, dann würden halt auch solche Strafen drohen, glücklichweise hat sich die christliche Welt reformiert, was der Islam noch vor sich hat ... man hängt halt mehrere Jahrhunderte zurück.

    Linker Integrationstralala hat nichts gebracht und wird nichts bringen, aber das hat man in D noch nicht begriffen, wird doch gerade für den Islamunterricht der Hof gemacht ... da ist man in den NL schon weiter (aber auch erst nachdem dieselben Fehler gemacht hat). Man orientiere sich an der Schweiz ...
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#5 EselAnonym
  • 29.07.2008, 16:37h
  • Antwort auf #4 von Chris_
  • Japp, man kann auch den Islam schlecht mit dem Christentum vergleichen - und wenn man schon tut, so sollte man auch berücksichtigen, dass der Islam ein paar Jahrhunderte jünger ist als das Christentum - wo waren wir mit den Christen denn vor ein paar hundert Jahren?!

    Außerdem ist nicht gleich jedes islamische Land verachtenswert. In der Türkei wird niemand aufgeknüpft, die Gewalt geht hier nicht von religiösen Instituten oder dem Staate aus. Und wenn ich mich recht entsinne, so galten einige islamische Länder im nahen Osten vor ein paar Jahrzente noch als eine Art Paradies für homo...

    Natürlich ist Islamkritik angebracht, aber von außen wird sie wenig nutzen. Der Islam muss laut ihren Regeln strikt ausgelegt werden, da es sich beim Koran, anders als bei der Bibel, um ein Buch handelt, dass von Gott geschrieben wurde - soweit der Theologie nach. Zudem werden Abweichung generell ausgeschlossen. Nun ist es so, dass in der globalisierten Welt Änderungen geschehen (müssen), was viele Anhänger des islamischen Glauben in eine Konfliktzone drängt, und ein Bär mit dem Rücken an der Wand beißt. Wir können Dialoge führen, die eigentlike Kritik muss aber im Islam selbst entstehen, und der Koran anders interpretiert werden.

    Ich möchte hier nur einmal kurz beleuchten, warum der Islam sich jetzt, anders als früher, in solch einer aggressiven Rolle befindet. Dies soll nicht als entschuldigung gewertet werden. Wir können jedoch nicht dorthin gehen und sagen, ey hört auf und ändert euch. Das würden wir als Person auch nicht wollen. Was wir tun können ist jedoch Menschen, die in ihren Ländern bedroht sind aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität, hier ein sicheres zu hause bieten. Und diese komischen Debatten über deren Abschiebung abschaffen.

    Wir prangern immer nur an, aber ich finde wir selbst tun auch viel zu wenig um es den betroffenenden Menschen in jenen Ländern einfacher zu machen. Und mehr machen können wir bestimmt.
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#6 Fred_IsraelEhemaliges Profil
  • 29.07.2008, 17:13h
  • Antwort auf #5 von Esel
  • das weiß ich aber etwas mehr
    bei abgeordnetenwatch wurde diese seite reingestellt.

    www.pinknews.co.uk/

    und nicht PI.
    beides kann man auf abgeordenenwatch uder pi nachlesen.
    der arme beck, der schlag in moskau war wohl doch etwas zu heftig, schade das beck nicht im iran lebt

    zu pi : 80% der artikel sind gut, 20% müll.
    zumal sie sich nur auf verlinkungen auf andere tageszeitungen beziehen.

    die userkommentare sind manchmal unterirdisch, in der tat.
    das das PI team ist so homophob,dass einer in der redaktion mit einem mann verheiratet ist, wohnend in südafrika und gemeinsam ein schwarzes kind adoptiert haben.
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#7 Captain NemoAnonym
  • 29.07.2008, 17:16h
  • "dass der Islam ein paar Jahrhunderte jünger ist als das Christentum"

    Und darum ist der Islam zurückgeblieben? Und darf sogar so sein?

    Ich wusste nicht, dass es einen natürlichen Reifeprozess von Religionen gibt. Dann müsste der Polytheismus die vernünftigste Religion sein, der Bahai-ismus diejenige mit dem grössten Brutalitätsrisiko.

    Der Islam fusst auf dem Christentum und Judentum und hatte die gleichen Quellen zur Verfügung. Er hat bloss nix draus gemacht.
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#8 Luke12
  • 29.07.2008, 17:17h
  • Viele machen leider immer noch den Fehler Islam mit Islamismus gleich zu setzten. Christen werden doch auch nicht mit christlichen Fundamentalismus in einem Atemzug genannt. Meine Schwester ist seit vielen Jahren mit einem Iraker verheiratet, der Moslem ist, aktives Gemeindmitglied und dennoch kein Fundamentalist. Im Gegenteil, die islamische Gemeinde, in der er tätig ist, setzt sich für eine aktive Verständigung mit allen Kulturen ein. Es gibt regelmäßige Treffen sowohl mit Vertretern der jüdischen, als auch mit Vertretern der christlichen Kirche.

    Sicherlich ist das nicht der Regelfall, aber man sollte die Bemühungen der Kräfte, die um Verständigung ringen, nicht ständig mit denen in einen Topf werfen, die ihren Glauben mißbrauchen. Dieser Mißbrauch findet in allen Religionen statt. Ich darf mal gerade an die christlichen Sekten erinnern, die z. B. für die Wiedereinführung Altestamentarischen Rechts kämpfen, die im Übrigen die Todesstrafe für alle möglichen 'Sünden' vorsieht. In deren Namen werden gynäkologische Kliniken in die Luft gesprengt, Menschenrechtsorganisationen bedroht, Homosexuelle getötet und zum Mord an Juden und Andersgläubigen aufgerufen. Diese Morden werden auch begangen, ich sage nur Mathew Shepard, der von 'gläubigen', jungen Männern mißhandelt und dann in Kreuzigungspose an einen Zaun gefesselt sterbend zurück gelassen wurde.

    Gefährlich sind alle Fundamentalisten und man sollte sie überall, wo sie auftreten, bekämpfen.
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#9 hwAnonym
  • 29.07.2008, 17:24h
  • Antwort auf #5 von Esel
  • "..- wo waren wir mit den Christen denn vor ein paar hundert Jahren?!"

    PI sieht, buchstäblich unentwegt, seine Aufgabe darin,
    die Herrschaftsverhältnisse im arabischen Raum als
    "islamfaschistisch" zu definieren. Und zu helfen, dass
    sich daran auch nichts ändert. Zumindest in der hiesigen Wahrnehmung.

    wie die das wohl meinen ? "islamfaschistisch ?"
    pescott bush/hitler=g.h.Bush/king abdullah ?
    mmh... vielleicht ganz lohnend...

    meinen kritischen verstand nach, ziehe ich folgende
    parallele. da ist estwas dran, wenn man die funktion
    des "islams" in der makro-propaganda mit der funktion der "npd" für die mirko-propaganda solcher u.ä.
    krawallsekten vergleicht.

    die nutznießer lassen sich unschwer erschließen.

    und das geht so:

    Die NPD ist eine Perle im Fundus der Eliten.
    Sie kann den deutschen Antisemitismus pflegen, dient auf Bildschirmen, dem Staatstheater eines geläuterten deutschen Kapitals und seines Gewaltapparates und
    junge Staatsbürger können, in Art und Umfang auflagengeregelt, protestierend Gutes tun.
    Sie ist für manche Teile des jüdischen Bürgertums und Grossbürgertums in Deutschland die kostengünstigste Art turnusmäßig gegen Nazis zu sein, indem man ein Verbot fordert, von dem man weiß, dass es nicht kommt.

    Als Bonus-Material gibt es den Party-Service der NPD. Bei Auftrag ungefragte Liebeserklärungen an die Linken, u. a. die verdorbensten Teile des Zentralrates der Juden in Deutschland zur Gossenthese zu befähigen, die Partei mit den vermutlich meisten ehemals (1933-1945) und noch aktiven Antifaschisten, gehe mit den Führern des braunen Packs ins Bett.

    Da brüllt die Bourgeoisie und hält sich ihre Bäuche lachend, und das überkonfessionell, köstlich, wie man nebenbei noch sozialen Widerstand diskreditieren kann.

    So was zu verbieten, erinnerte an den dummen Stolz des jungen Anwaltes, der seinem Papa, ebenfalls Jurist, verkündet:
    Siehst du, ich habe den Prozess gewonnen, den du vergeblich jahrelang geführt hast.
    Papa: du Idiot, mit dem habe ich dein Studium finanziert.

    so was geht naturlich auch im grand design.

    darum unterstützt ein teil der amerikanischen eliten
    alles, was dem erhalt der schutzmächte ( sauds, ladens,
    prinzels und scheichs), solcher wahnsysteme dient.

    "..Die Saudis bauten ihre geschäftlichen und politischen Beziehungen in den USA von der Ölstadt Houston aus auf. George Bush verbringt seine Ferien oft in Bandars Anwesen in Aspen, Colorado, und erhält 2003 ein Gemälde von Bandar im Wert von $1Mio. Insgesamt werden die Bushs und ihr Umfeld bis zu diesem Zeitpunkt vom saudischen Königshaus mit $1,4 Mia. beglückt. Das hyperreiche Ölförderland ist hoch verschuldet, weil mindestens $50 Mia. aus der Staatskasse von der Königsfamilie abgezweigt wurden."

    nee, nee politk ist sowas von scheisse, da lese ich lieber
    rein fiktionale krimis, hallt was mit fik.

    www.us-politik.ch/index.htm

    leseprobe:

    www.us-politik.ch/teil15.htm
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#10 CarstenFfm
  • 29.07.2008, 17:31h
  • Ohne ein Freund der Seite PI zu sein:
    ich finde an deren Bericht dazu nichts Schlimmes.

    www.pi-news.net/2008/07/schwulen-ehrenmord-in-der-tuerkei/

    Kommentare, die nicht von der Redaktion kommen, sind nochmal was anderes, da findet man auch hier auf queer.de merkwürdiges.

    Und - auch wenn er das dementiert - scheint Volker Beck, oder seine Mitarbeiter, wohl die Seite www.pi-news.net mit der englischen Schwulenseite www.pinknews.co.uk auf die sich der Anfragende bezieht, verwechselt zu haben.

    www.abgeordnetenwatch.de/volker_beck-650-5916.html

    Volker Beck tut viel für unsere sache, aber das war ja wohl nen Eigentor, man sollte auch mal Fehler zugeben können.

    Genau wie diese alberne Foto von ihm im rosa Karnevalskostüm und der tuntigen Geste... wird gerade von Schwulenhassern, wie www.kreuz.net immer wieder gern rausgeholt.
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