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Eine christliche Lobbygruppe hat den die Organisatoren des CSDs in Madrid angezeigt, weil diese Hass gegen Christen verbreiteten.

In der Pride-Parade seien nicht nur "plastische und gewalttätige Darstellungen von homosexuellem Sex" gezeigt worden, es habe auch offene Aggressionen gegen den katholischen Glauben gegeben, erklärte die Gruppe HazteOir. Es sei nicht hinnehmbar, wenn sich Parade-Teilnehmer in katholischer Amtskleidung mit sexuellen Objekten zeigten und Transparente mit sich führten, die den Papst beleidigten. So bezeichneten einige Demonstranten Benedikt XVI als "Chefinquisitor". Ziel der Parade sei es gewesen, Hass gegen Christen und Gegner der regierenden Sozialisten, die die Ehe für Schwule und Lesben geöffnet hatten, zu verbreiten.

Das spanische Strafgesetzbuch verbietet es, "die Gefühle von Mitgliedern eines religiösen Bekenntnisses zu verletzen". Demnach kann eine Geldstrafe in Höhe von acht bis zwölf Monatsgehältern verhängt werden.

Im Januar hatte der spanische Homo-Verband FELGTB Bischof Bernardo Álvarez von Teneriffa angezeigt, weil dieser Schwule mit Pädophilen verglichen hatte (queer.de berichtete). Es kam nicht zu einem Verfahren, weil Álvarez seine Behauptung schließlich zurückgezogen hat. (dk)



Auch Westerwelle lobt Papst

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Ausschreitungen beim CSD Sarajewo

Am Mittwochabend haben Dutzende meist junger Männer versucht, den Start des ersten CSD in Sarajewo zu verhindern – mindestens ein Polizist, zwei Journalisten und mehrere CSD-Teilnehmer wurden verletzt.
Gewaltdrohungen vor CSD: Amnesty appelliert an bosnische Behörde

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28 Kommentare

#1 RabaukeAnonym
  • 30.07.2008, 14:13h
  • Lächerlich!!!!! Absolut lächerlich!!!!! Jetzt "schlagen" wir mal zurück und dann flüchten sich diese Papstanbeter, wie heulende Kleinstkinder unter den "Rock" des heiligen Vaters!!! Merken diese Leute überhaupt noch irgendwas? Uns ständig auf´s Maul "hauen" und selbst keine "kritische sataire" abkönnen?"Chefinquisitor" ist doch dieser ganze Haufen im Vatikanstaat. Die "heilige Armee Gottes" scheint es demnach noch zu geben. Nur ist dies ein gannnnzzzzzzz heißes Eisen!
    CSD Veranstalter anzeigen, weil dort die Wahrheit gesagt wird!!!!! Ich GLAUB´s ja nicht!!!
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#2 VolumeProProfil
  • 30.07.2008, 14:54hMönchengladbach
  • Das haben wir ja gerne, auf der einen Seite immer wieder auf Schwule und Lesben drauf hauen und diskriminieren bis der Notarzt kommt, aber auf der anderen Seite bei jeder noch so kleinen Stichelei zum Staatsanwalt rennen.

    Meine lieben Radikal-Christen, wer austeilt, muss auch einstecken können.

    Aber es bleibt die Frage, warum das Wort "Großinquisitor" von den Radikal-Christen als Schimpfwort angesehen wird. Immerhin wünschen die sich doch, dass Ratzinger alle Schwulen und Lesben bekämpft und die "Unzucht-Treibenden" für immer vernichtet.
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#3 Fred_IsraelEhemaliges Profil
#4 alexander
  • 30.07.2008, 15:27h
  • ist schon lustig, da werden seit jahrhunderten NICHT nur dir gefühle "andersdenkender "verletzt, sondern auch mit mord und totschlag bis hin zu massakern "geahndet" und diese mimen die beleidigte leberwurst !
    ungeheurlich die tatsache, dass diese teufelskirche sich jede einmischung verbittet und auch niemals zur rechenschaft für ihre greueltaten gezogen wurde !

    hallelujah, sag ich !!!!!!
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#5 hwAnonym
#6 HannibalEhemaliges Profil
  • 30.07.2008, 16:23h
  • Antwort auf #4 von alexander
  • Bin ja mal gespannt, was unsere Freunde auf +net dazu schreiben werden!
    Ansonsten kann ich mich dem Kommentar von VolumePro nur anschliessen.

    Steht nicht auch in der Bibel:Wer Wind säht, wird Sturm ernten?
    Und als Ergänzung zu diesem Zitat fragen wir uns alle mal, wer mit dem "Streit" angefangen hat, gelle?
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#7 IchAnonym
  • 30.07.2008, 16:28h
  • Auch in Deutschland darf man Religionen nicht beleidigen oder beschimpfen. Auch bei uns wird dies Strafrechtlich verfolgt.

    Warum die Aufregung? Gesetze sind dazu da, um alle zu schützen. Die Christen fühlen sich beleidigt, dann müssen sie Anzeige erstatten, dann prüft der Staat, ob eine strafbare Handlung vorliegt oder eine durch die Meinugsfreiheit gedeckte Satire. Gleiches gilt auch andersherum. Fühlen sich Schwule oder Lesben durch öfftl. Aussagen z.B. der Kirche beleidigt, dann müssen sie die betreffende Person anzeigen. Dann prüft der Staat ebenfalls. Gesetze kennen nun einmal keine Beschränkung, daß nur bestimmte Gesellschaftsgruppen diese benutzen dürfen.
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#8 FloAnonym
  • 30.07.2008, 16:40h
  • Die katholische Kirche darf uns ungehindert diskriminieren und bei jeder Gelegenheit ihren menschenverachtenden Hass verbreiten. Aber wenn wir deren Hass dann ironisierend aufgreifen, um darauf hinzuweisen, meinen die gleich klagen zu müssen und uns Grundrechte wie Rede- und Versammlungsfreiheit absprechen zu wollen.

    Sie selbst entziehen sich Klagen, indem sie Aussagen zurückziehen, wenn sie merken, dass sie keine Chance haben (man hätte damals diesen Alvarez doch verklagen sollen, immer dieses Zurücknehmen, aber dann ist der Schaden schon da. Nur durch Klagen kann man denen den Mund stopfen.)

    Man kann nur hoffen, dass diese Klage keine Erfolg hat, damit die endlich mal merken, wo ihre Grenzen sind. Aber bei dem konservativen Rollback der im Moment in ganz Europa im Gange ist, könnte es sogar sein, dass sie Recht bekommen und für Schwule keine Redefreiheit mehr gilt... Dabei wird vergessen, dass sie die Agressoren sind - ohne deren Hass bräuchten wir gar nicht darauf hinzuweisen.
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#9 CarstenFfm
  • 30.07.2008, 16:42h
  • Komisch, kotz.net ist noch gar nicht drauf angesprungen.

    Da können wir uns doch wieder auf einen Artikel freuen, wo sich die Betschwestern mit Sabber vorm Mund über "widernatürliche Perversen-Aufläufe und Homo-Umtriebe" echauffieren.
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#10 rainerHHAnonym
  • 30.07.2008, 16:44h
  • Antwort auf #3 von Fred_Israel
  • broder ?

    da gibt es als zielführende alternative garantiert kompetente und seriöse autoren,
    aus ihren erlernten relevanten berufen heraus.

    vor einigen monaten gab es hier den hinweis auf
    die jüdische zeitung.

    die jüdische zeitung brachte zurückhaltend das unappetitliche phänomen broder auf den punkt:

    "Broder hat eine bedauerliche Wandlung vom großmäuligen Stilisten zum ressentimentgesteuerten Ätzer durchgemacht.

    Statt klarer Gedanken sind es primitive Reflexe, die in beinah jedem seiner Sätze gegen ihn verwendet werden können.

    Seine Spezialdisziplin ist der hinkende Vergleich: «Wenn alle Menschen zur gleichen Zeit in ihre Autos steigen würden, käme der Verkehr zum totalen Stillstand.

    » So wetterte Broder im «Tagesspiegel» gegen die Demokratisierung durch das Internet, da die Teilnahme potentiell Aller an der Meinungsbildung insgesamt «doof» mache.

    Dabei hat sich Broder selbst vor kurzem im «Spiegel» zum Dieter-Bohlen-Fürsprecher promoviert. Das unterbietet sogar noch das Niveau, auf das er ohnehin schon abgestürzt ist.

    Während Broder mit allen publizistischen Bandagen der Diskriminierung kämpft...An manchen Stellen wird der vielfache Zirkelschluss so überzeugend, dass ich wetten würde, dass Broder selbst am Ende die Dinge glauben würde, die er selbst erfunden hätte... Das echte Bashing hingegen wird den Kommentaren des Blogs überlassen, wo das Brodersche Beleidigungslevel jedoch nur selten erreicht wird. "

    www.j-zeit.de/archiv/artikel.1010.html
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