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  • 30. Juli 2008, noch kein Kommentar

Anlässlich der in Mexiko-Stadt stattfindenden Aids-Konferenz beklagt die Deutsche Aids-Stiftung eine "neue Nachlässigkeit" unter Schwulen in Deutschland.

"Potenziell Betroffene" schützten sich weniger als noch vor ein paar Jahren, erklärte Ulrich Heide, geschäftsführender Vorstand der Stiftung, im Deutschlandradio Kultur. Er wies darauf hin, dass die Zahl der Neudiagnosen in den vergangenen Jahren wieder stark angestiegen ist (queer.de berichtete). Die größte Problemgruppe seien schwule Männer um die 40. Hier werde nicht mehr so viel Wert auf den Gebrauch von Kondomen gelegt. Wegen der besseren Behandlungsmöglichkeiten gingen viele inzwischen davon aus, dass HIV heilbar sei.

In Mexiko-Stadt findet nächste Woche die Welt-Aids-Konferenz statt, zu der 20.000 UN-Delegierte erwartet werden. Die Vereinten Nationen haben am Montag ihren Bericht über die gegenwärtige Lage vorgelegt. Weltweit sind danach 33 Millionen Menschen HIV-positiv, täglich gibt es 7.500 Neuinfektionen. In Afrika ist Aids Todesursache Nummer Eins. Dennoch zeigten sich erste Erfolge, insbesondere in Afrika gebe es Erfolge wegen der erhöhten Ausgaben für Prävention. (dk)