Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?9131

In der schwedischen Hauptstadt Stockholm kam es im Vorfeld der Europride-Parade erneut zu einem Überfall auf zwei schwule Männer – Kirchengebäude homofreundlicher Gemeinden wurden derweil mit homophoben Plakaten beklebt.

Am Mittwochmorgen um 4:20 Uhr wurden zwei schwule Männer vor einem Kiosk wegen deren Homosexualität angegriffen, erklärte die schwedische Polizei gegenüber "Sveriges Nyheter". Täter waren drei Männer zwischen 17 und 20 Jahren: "Die Männer haben ihre Opfer angepöbelt, ohne proviziert worden zu sein", erklärte ein Polizeisprecher. "Sie haben den CSD erwähnt und dass die Opfer schwul seien." Dann hätten sie auf ihre Opfer eingeprügelt. Sie erlitten leichte Verletzungen. Eine Polizeistreife konnte die Verdächtigen um 5 Uhr festnehmen. Die Behörden werten die Tat als Hassvergehen. Bereits am Sonntag waren zwei schwule Männer bei einem homophoben Überfall verletzt worden (queer.de berichtete). Eines der Opfer erlitt eine Stichwunde im Bauch.

Unterdessen sind drei lutherische Kirchengebäude mit homophoben Plakaten beklebt worden. "Gestern haben wir entdeckt, dass unsere Kirche zugepflastert war mit Flugblättern, die Homosexualität als Irrweg beschrieben", erklärte Gunilla Linden, Pfarrerin in der Högalid-Gemeinde, gegenüber der Nachrichtangentur AFP. "Es gab direkte Kritik am Europride, aber auch an weiblichen Pfarrerinnen, lauter Musik und Tanzen". Unterschrieben waren die Plakate mit den Worten "Orthodoxe Christen". Alle betroffenen Kirchen nehmen am Europride teil. Sie haben Anzeige gegen Unbekannt erstattet.

Die Svenska Kirkan gilt als eine der liberalsten Kirchen der Welt. Sie hat erst Ende letzten Jahres erklärt, dass sie die geplante Öffnung der Ehe für Schwule und Lesben unterstützen würde (queer.de berichtete)

Derzeit finden in Stockholm im Rahmen des Europride Veranstaltungen statt. Die Abschlussparade wird am Samstag über 100.000 Besucher in die schwedische Hauptstadt locken. (dk)



CSD Sarajewo nach Ausschreitungen abgesagt

Die Organisatoren des ersten schwul-lesbischen Festivals in Sarajewo haben alle weiteren Veranstaltungen abgesagt, nachdem ein Mob am Mittwoch Teilnehmer angegriffen hatte.
Ausschreitungen beim CSD Sarajewo

Am Mittwochabend haben Dutzende meist junger Männer versucht, den Start des ersten CSD in Sarajewo zu verhindern – mindestens ein Polizist, zwei Journalisten und mehrere CSD-Teilnehmer wurden verletzt.
Gewaltdrohungen vor CSD: Amnesty appelliert an bosnische Behörde

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat an die bosnischen Behörden appelliert, Gewalandrohungen gegen CSD-Teilnehmer ernst zu nehmen und für einen reibungslosen Ablauf der ersten Gay-Pride-Veranstaltung in Sarajewo, die vom 24. bis zum 27. September stattfindet.
#1 hwAnonym
#2 hwAnonym
  • 31.07.2008, 16:19h
  • Antwort auf #1 von hw
  • brüüüüllll !

    auslandsarbeitulung (auslandsabteilung)

    das war kein schwedisch !

    ok. nun was mit würde !

    also, würde ich bei google "nationaldemokraterna" eingeben, und das erste ergebnis anklicken, könnte
    ich im weißen suchfeld dort "gay" eingeben und bei
    klicken auf "sök" vielleicht lesen "Svenska kyrkans barntält på Pride" und auf "läs vidare" klicken und könnte eine kalte brise von haltungen abbekommen,
    die hierzulande ja nur unter puritanisch steifen gesichtszügen oder weißrassigem gutmenschentum schlummern.

    ich mach aber lieber den ventilator an, klimaanlagen kann ich nicht ab. anlagen ?
    condis alte firma, wozu ein bißchen spannung und hitze alles gut ist:

    money.cnn.com/2008/07/31/news/companies/exxon_profits/?postv
    ersion=2008073109


    musel gehauen-dusel gehabt !
  • Antworten » | Direktlink »
#3 FloAnonym
  • 31.07.2008, 19:10h
  • Tja, schon seit geraumer Zeit ist europaweit ein konservativer Rollback zu beobachten.

    Umso entschiedener und egagierter müssen wir gegensteuern...
  • Antworten » | Direktlink »
#4 hwAnonym
  • 31.07.2008, 20:00h
  • Antwort auf #3 von Flo
  • stimmt. die da im organisatorischen hintergrund zündeln, diese arier-christen,
    haben in ihrem angebot allzu bekanntes:

    Die Ideologie der Partei ist nationalistisch (bzw. nationaldemokratisch). Zu den Kernpunkten des Parteiprogramms gehören:

    -die Einwanderung rigide zu begrenzen;
    -Bewahrung traditioneller schwedischer Kultur, unter anderem auch durch Verbote von Moscheen;
    -Kein Verkauf von Medien an ausländische Investoren;
    -Verteidigung eines konservativen Familienideals und Ablehnung von „pervertierten“ Lebensformen wie z. B. homosexueller Lebensgemeinschaften;
    -Austritt aus der EU.

    In Kampagnen bedient sich die Partei gerne Verbrechensstatistiken, in denen auf den Ausländeranteil aufmerksam gemacht wird.

    de.wikipedia.org/wiki/Nationaldemokraterna

    der islamfschismus-neurotiker hier würde sich bei denen pudelwohl fühlen.

    die ikea-variante von Broder, PI, Pro Köln, oder NPD,
    je nach ausmaß von frust und verblödung.

    www.spiegelfechter.com/img/borderx1.jpg
  • Antworten » | Direktlink »
#5 Fred_IsraelEhemaliges Profil
#6 AntifaUnitedEhemaliges Profil