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Ein 49-jähriger Mann aus Melbourne ist am Donnerstag schuldig gesprochen worden, bei Sexpartys Teilnehmer wissentlich mit HIV infiziert zu haben sowie wegen eines Falles von Vergewaltigung.

Die Geschworenen sahen es als erwiesen an, dass Michael Neal zwei Männer mit HIV infiziert hatte und es bei 14 anderen versucht habe. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hat Neal seine Opfer in Cruising-Parks und im Internet kennen gelernt. Er habe wiederholt Bareback-Sexpartys abgehalten, um mit mehr Männern ungeschützten Sex haben zu können. Ein Zeuge sagte aus, er habe sexuelle Befriedigung empfunden beim Gedanken, andere zu infizieren. Einen Mann, der ungeschützten Sex abgelehnt hatte, hat Neal betäubt und dann vergewaltigt.

Neal ist im Jahr 2000 positiv getestet worden. Sein Anwalt erklärte, er habe seine Opfer nicht wissentlich infizieren wollen. Er habe gedacht, dass er HIV nicht übertragen könne, weil er antiretrovirale Medikamente zu sich genommen habe und seine Virenlast gering gewesen sei. Die Geschworenen nahmen ihm aber diese Aussage jedoch nicht ab. Sie verurteilten ihn in 15 der 35 Anklagepunkte der Staatsanwaltschaft.

Das Strafmaß wird in einem gesonderten Verfahren festgelegt werden. (dk)



28 Kommentare

#1 VolumeProProfil
  • 01.08.2008, 17:57hMönchengladbach
  • Hier in Deutschland würde ich sagen, dass so ein Mensch in die Sicherungsverwahrung gehört, der ist ja gemeingefährlich.
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#2 RoseLE
#3 Chris_Anonym
  • 01.08.2008, 21:11h
  • Würde ich jetzt auch Sicherungsverwahrung vorschlagen.

    Wer zu einer Sexparty geht ist allerdings auch nicht ganz dicht ... nimmt man ja zwangsläufig in Kauf.
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#4 Sebastian123
  • 02.08.2008, 17:45h
  • Naja von der Vergewaltigung abgesehen, sind die Typen es doch selber schuld. Sofern sie sich ohne Gummi haben poppen lassen!

    So genannte POZ-Partys gibt es im übrigen auch in Deutschland!
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#5 Mister_Jackpot
  • 02.08.2008, 18:34h
  • Hmm also ich finde wenn er das wirklich wissentlich gemacht hat, dann muss er auch bestraft werden. Punkt...da gibt es wohl keine Diskussion.
    Aber dass die Leute sich überhaupt "ohne" haben poppen lassen ist auch ziemlich grenzwertig und zeigt, dass sie zumindest eine eigene Teilschuld an ihrem Schicksal haben. Obwohl ich auch genau weiss, dass Ältere jüngere Männer da schnell mal beeinflussen können...so nach dem Motto: Da passiert schon nichts...Keine Sorge Kleiner!

    Nicht falsch verstehen...gegen Sexpartys hab ich nichts...jeder soll das machen was einen glücklich macht...SOLANG es aber keinem anderen schadet natürlich! Und natürlich muss alles freiwillig sein! Grundsätzlich muss aber IMMER für beide Partner gelten: Niemals ohne Gummi...so einfach wäre es...naja....
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#6 VolumeProProfil
  • 03.08.2008, 02:12hMönchengladbach
  • Bei den Opfern, die sich des nicht geschützen Verkehres bewusst waren, muss man von einer gewissen Arglosigkeit ausgehen. Man muss diese Opfern unterstellen, dass sie zwar um das Risiko gewusst haben, aber keinerlei konkreten Anhaltspunkte für eine mögliche Infizierung gehabt haben. Diese Arglosigkeit wurde vom Täter in seiner sehr perversen Art und Weise ausgenutzt.

    Daher kann es kein gerechteres Urteil geben, als eine möglichst lange Freiheitsstrafe in einer Einzelzelle ohne möglichen sexuellen Kontakt zu Mithäftlingen und eine daran anschließenden Sicherungsverwahrung, denn der Mann ist und bleibt auch nach der Verbüßung der Strafe eine Gefahr für seine Mitmenschen.
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#7 Sunbear
#8 Mister_Jackpot
  • 03.08.2008, 16:19h
  • Sorry aber "Arglosigkeit" bei den Opfern? Wo leben wir denn bitte? Also heutzutage weiss eigentlich JEDER schwule Mann worauf er sich bei ungeschütztem Verkehr einlässt (oder sollte es zumindest wissen, wenn er sich auf Sexpartys rumtreibt!)...daher tragen Menschen die in ungeschützten Verkehr freiwillig einwilligen sogar eine erhebliche Mitschuld. Was anderes ist es wenn es sich um eine Vergewaltigung handelt, aber wenn der ungeschützte Sex freiwillig passiert dann muss ich persönlich sagen: teils selbst schuld ...sorry! Man kann die Verantwortung nicht imemr an den anderen abgeben (und als Richter würde sich das dem Opfer mit Sicherheit auch sagen)....aber das ist ja typisch Mann...ob nun schwul oder nicht spielt da anscheinend keine Rolle...Dummheit siegt halt viel zu oft!
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#9 nunuAnonym
  • 04.08.2008, 03:42h
  • Liest man diese Nachricht, bekommt es einen ganz anderen Klang, wenn man hört, daß da jemand von draußen draufschaut und sagt "Dies ist eine Kultur des Todes." Es ist nicht das Schwulsein an sich todesorientiert, aber wenn Leute da nur auf Sex mit irgendwem und das Erlebnis des Augenblickes aus sind und dafür losziehen, dann stimmt das, und man braucht dazu gar nicht an ein HIV zu glauben. Niemand muß so sich sein Leben einrichten.
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#10 stromboliProfil
  • 04.08.2008, 10:25hberlin
  • eu jeh... da kotzt sich volkes stimme aus: Hängt ihn höher, der gehört weggesperrt, sicherungsverwahrer... Bild meets forum...
    Da sind leute bemüht , am puls der meinungsdeutung zu sein.

    Zwei sachen aber sollte man dabei nicht vergessen: Die diskussion um übertragung /verbreitung verlagert sich von der konzeption der totalkondomisierung hin zu (?) möglichen abwägungen im präventivdenken: die these so auch von der schweizer gesundheitsbehörde zuletzt aufgestellt ( siehe auch beitrag hier bei queer.de!) und mittlerweile auch in der aidsprevention zum zankapfel geworden ist: infizierte die medikamentös behandelt werden, haben eine übertragungsrate unter dem statistisch relvanten nachweis. Worauf sich M.Neal offensichtlich beruft. Darüber kann , muß man streiten, aber man hängt ihn nicht höher! Das ist der mob in (sprach)reinkultur; die laufen auch mit der brandfackel durch irgendwelche strassen, wenn mal wieder eine unliebsame "volksgruppe" auszurotten ist!
    Auch über die , zweitens vorhandene gruppe derer , die positiv sind und meinen, sich in ihrer " geschlossenheit" als positive untereinander ohne kondome beglücken zu können (barebacking) muß in anderer weise als wegsperren geredet werden.
    Und schlußendlich: wir entscheiden täglich in einer frei/unfreiwilligen form über unsere gesundheit. Ob rauchen, trinken, drogen, sex, ob autofahren als passivvergehen zu werten ist wie das passivrauchen , aufgezwungen durch die raucher; es bleibt ein restrisiko, dass durch die vernunft des einzelen geregelt werden muß! Nicht durch den kollektiven akt des offentlichen scheiterhaufens! Oder sollte ich sicherungsverwahrung für jeden autofahrer fordern, angesichts der tatsache das die volkswirtschaftlichen schäden durch fahren und daraus entstehenden schäden( verletzungen und todesfälle) in ihrer gesamtheit grösser sind als der entstehende schaden durch eine infizierung.
    Wir sehen: da fehlt wie immer mass und ziel!
    Aber wir begeben uns ja zunehmend gerne auf kreuzzüge...
    Ihr solltet euch was schämen!!!
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