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BoulevardEuropa
  • 01.08.2008           15       | | |

Formel-1-Chef: Ich wurde behandelt wie früher die Schwulen

Max Mosley
Max Mosley
Formel-1-Chef Max Mosley hat die Hexenjagd, die er nach einem Sexskandal erleiden musste, mit der Diskriminierung Homosexueller verglichen.

Im Interview mit der italienischen Zeitung "Gazzetta Dello Sport" erklärte er: "Früher wurden Homosexuelle und Transvestiten kritisiert. In England war Homosexualität ein Verbrechen", erklärte Mosley. Er habe Verachtung für die Kritiker übrig, die ihn und Schwule angegriffen hätten: "Das sind die Leute, die denken, Sex finde nur in der klassischen Missionarsstellung statt".

Ferner verriet Mosley, dass es "sogar Homosexuelle in der Formel 1" gebe. "Aber jeder kann in seinem Privatleben das tun, was er will. Das tut ja niemandem weh."

Im März hatte die Boulevardzeitung "News of the World" einen reich bebilderten Bericht über den 68-Jährigen veröffentlicht, in dem von einer "Nazi-Orgie" die Rede ist. Er habe Dienste von mehreren Prostituierte in nationalsozialistischen Uniformen erhalten, hieß es. Vor einer Woche verurteilte ein Gericht die Zeitung zur Zahlung von 60.000 Pfund (75.000 Euro) Schadensersatz wegen Eindringens in die Privatsphäre. Der Manager selbst gab die Orgie zu und erklärte vor Gericht, dass er "Spanking" genieße. Allerdings stritt Mosley – selbst Sohn eines faschistischen Politikers – jeden Bezug zum Nationalsozialismus ab. Auch sei er stolz, dass seine Ehefrau und seine Familie zu ihm gehalten hätten. (dk)




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Tags:  formel 1   max mosley 
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Reaktionen zu "Formel-1-Chef: Ich wurde behandelt wie früher die Schwulen"


 15 User-Kommentare als Feed (RSS 2.0, ?)

S.  1  2
Die ersten:   
#1
01.08.2008
15:48:36


(+1

Von Peter23

Hm, schön dass er schwules Sexleben mit einer Orgie in Naziuniformen vergleicht, da ist meiner Meinung nach schon noch ein Unterschied.

Aber, dass es Schwule in der Formel 1 gibt war doch klar. Es hat wohl kaum jemand ernsthaft gedacht, dass alle Mechaniker, Techniker, Fahrer, Manager, Boxenluder und Streckenposten heterosexuell sind... *augen verdreh*

Schön finde ich aber die Zitate: "Aber jeder kann in seinem Privatleben das tun, was er will. Das tut ja niemandem weh." (..) "und erklärte vor Gericht, dass er 'Spanking' genieße." ;)

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#2
01.08.2008
17:24:00


(0

Von VolumePro
Aus Mönchengladbach (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 23.06.2008

Wenn ich bei Wahrscheinlichkeitsrechnung richtig aufgepasst habe, müsste sich auch unter den Fahreren mindestens ein Schwuler befinden.

Aber sind wir mal ehrlich, wen interessiert die sexuelle Orientierung eines Formel 1-Teilnehmers, jetzt egal ob Streckenposten oder Fahrer, die Hauptsache ist doch der Sport.

Die Toleranz des Herrn Mosley in Ehren, aber ich möchte nicht gerne mit jemanden verglichen werden, der zur sexuellen Erregung eine Uniform der Verbrecherbande trägt oder tragen lässt, die sehr viele Schwule und Lesben in den KZs niedergemetzelt hat.

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#3
01.08.2008
17:49:34


(-1

Von alexander
Profil nur für angemeldete User sichtbar

ist doch toll, wir müssen für jedwede sexualpraktik herhalten, auch wenn wir nur blümchensex betreiben ?
dafür allein, müsste man den kerl schon verklagen, ist ja so bequem, immer weil es angesagt ist, für jeden scheiss uns zu kompromittieren.

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#4
01.08.2008
17:50:14


(-1

Von anna freud

.... "Nazi-Orgie"....hieß es....

gut, exakt beschrieben

die clips bei youtube gaben dies nicht her.
eine "uniform-spiel-orgie" schon.

die ähnlichkeit, der in diesen clips getragenen
weiblichen uniformen, mit zur zeit real im
einsatz befindlichen, geht über google bild,
recht schnell.

wäre natürlich auch schön gewesen,
wenn es so gewesen wäre

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#5
01.08.2008
19:08:33


(+8

Von stefan m.

ich kann das sehr gut verstehen was Max Mosley da sagt.
ich bin selber homosexueller masochist und ich werde selbst in schwulen kreisen oft genug genauso behandelt wie früher homos von heteros behandelt wurden.
die blödheit und dummheit ist grenzenlos und macht natürlcih auch nicht vor " selbst-ausgegrenzten "halt.
so grotesk von manchen heteros die annahmen sind, weil du schwul bist stehst du auf ALLE männer (egal ob dumm hässlich usw..),
so grottendoof ist die annahme, dass sich ein masochist im alltag von jedem dahergelaufenen fuzzi schlagen lassen würde.
wenn ich also als geouteter masochist mich in der schwulenszene bewege, werde ich oft genug abschätzig oder mit blöden kommentaren belegt. leider gibt es zu viele die an hirnunterfunktion leiden, egal ob hetero oder homo. die homos sind da um fast keinen deut besser!!!

ich halte nun meine neigung als schwuler masochist geheim.
es gibt nur wenige tolerante homos.
mir tut der Max Mosley leid, denn er hat nichts schlechtes getan. er wurde in der weltöffentlichkeit aufs peinlichste vorgeführt .

er hatte spass unter unabhängigen erwachsenen.
das mit den uniform-spielen ist doch reine privatsache und hat in der öffentlichkeit so überhaupt nichts verloren.

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#6
01.08.2008
19:34:43


(+1

Von VolumePro
Aus Mönchengladbach (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 23.06.2008

Antwort zu Kommentar #5 von stefan m.:
Das Problem ist ja nicht, dass er Masochist ist und sich gerne schlagen lässt.

Die Art der Uniform ist eben das Problem. Wenn während des Events Phantasie-Uniformen getragen worden wären, dann hätte es mit Sicherheit keinen Aufschrei gegeben, aber es waren nun mal Uniformen der SS. Darüber hat man sich aufgeregt und wie ich finde auch zu Recht.
Dass er sich gerne schlagen lässt, na gut, nicht mein Ding, aber wenn es ihm Spaß macht, dann soll er das doch tun.

Leute die Uniformen von Organisationen des NS-Terrors tragen oder tragen lassen, sind zu meiden.

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#7
01.08.2008
19:55:06


(+1

Von anna freud, london

Antwort zu Kommentar #6 von VolumePro:
es waren keine ss-uniformen

Link: news.ninemsn.com.au/img/2007/world/1805_mosley_sp.
jpg


uniformen des dritten reiches bitte hier:

Youtube-Video:


(Video nicht mehr verfügbar)

ich habe mir den youtube-clip noch einmal angesehen.

sex & nazis sells
murdoch ?

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#8
01.08.2008
22:05:56


(+4

Von stefan m.

da gebe ich dir absolut recht:
leute, die abzeichen dieses terror-regimes tragen sind zu meiden.

(auf den damals veröffentlichen bildern in den medien habe ich von abzeichen nichts gesehen.... deshalb hielt ich es für ein übertreibung der boulevardpresse, )

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#9
02.08.2008
11:16:43


(+4

Von Chris_

Man kann die Wahrscheinlichkeitsrechnung doch nicht glatt auf so eine kleine Gruppe (wie Formel 1 Fahrer) anwenden. Das würde ja dann auch heißen, dass z.B. 90 % der Frisöre und Flugbegleiter heterosexuell sind und das glaub ich eher nicht ...

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#10
02.08.2008
11:42:21


(+3

Von stromboli
Profil nur für angemeldete User sichtbar

Antwort zu Kommentar #5 von stefan m.:
teile grundsätzlich deine meinung ( selbst maso) aber mit abstrichen:
Mosley ist nicht nur sohn des ehemaligen brittischen faschistenführer, er ist selbst involviert! Das ist eigentlich der skandal dahinter.
Halt auch so eine grauzone in der wir uns bewegen.

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