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New York Der Adoptivsohn des US-Kreuzzüglers Randall Terry hat sich in einem Beitrag des Magazins "Out" als schwul geoutet. Der 24-jährige Jamiel Terry schreibt in dem Bericht, er habe bereits jahrelang Sex mit einem Jungen gehabt, sich früher aber seine sexuelle Orientierung nicht eingestanden: "Wie konnte ich schwul sein, wenn mein Vater einer der Führer der Kampagne gegen die Homo-Ehe ist". Sein Vater, Leiter der Anti-Abtreibungsorganisation "Operation Rescue", habe ihn auf die Gerüchte über den Bericht zur Rede gestellt und dann seinerseits auf seiner Webseite über seinen schwulen Sohn geschrieben, dieser habe "seinen Namen für 5.000 US-Dollar prostituiert". Er habe das Private der Familie für Geld verraten. Jamiel gab zu, 2.500 US-Dollar für den Bericht erhalten zu haben, es sei aber sein Wortlaut wiedergegeben. In seinem Bemühen, sich von seinem Sohn zu distanzieren, hatte Randall Terry dies angezweifelt und geschrieben, sein Sohn habe bereits den "betrügerischen Lifestyle" aufgenommen, bevor er in die Familie kam, und sei ansonsten auch ein schlechter Mensch, so sei er betrunken Auto gefahren und habe falsche Schecks ausgestellt. Jamiel Terry bestätigte die Vorwürfe. In dem Online-Artikel reagiert der Vater auch auf Berichte des Sohnes, er habe im Elternhaus mit vielen Jungen Sex gehabt, die für eine Übernachtung vorbeikamen: "Ich fühle Trauer um diese Jungen und ihre Eltern. Diese Eltern haben uns vertraut, und glaubten, ihre Söhne seien sicher bei uns - auch ich glaubte das. Ich lag falsch. Ich bin noch immer in einem Schockzustand. Eltern, lernt von dieser Tragödie!" Dass er dem Sohn Hausverbot erteilt habe, läge nicht an dessen Homosexualität, sondern an der Art, wie er die Privatheit der Familie "verraten" habe. (nb)