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  • Kolumne: Nina Queer
    Nina Queer ist Berlins unangefochtene Star-Transe Nr. 1. Keine andere Drag Queen ist so häufig als DJane, Moderatorin oder Entertainerin gebucht wie sie. Ihr Erfolg ist einerseits ihrem perfekten, glamourösen Styling, andererseits ihren unverwechselbaren Humor zuzuschreiben. Seit März 2008 schreibt Nina Queer einmal im Monat für Queer.de über den neusten Tratsch und Klatsch aus den schwulen Abgründen der deutschen Hauptstadt. Ihr eigenes Privatleben hält sie von der Öffentlichkeit fern. Nina Queer reist gerne und hat zwei Hunde. Über eine Partnerschaft gibt es keine Informationen. Die Gerüchteküche brodelt seit Jahren... Mehr über Nina auf ihrer Homepage und auf MySpace.

    05. August 2008, 2 Kommentare

Tratsch aus Berlin: Wer schnüffelt am Sessel von Guido Schwesterwelle? Kommt Udo Walz aus der japanischen Tiefsee? Und wohin ist Olivia Jones geflüchtet?

In Australien wurde jetzt ein Politiker entlassen, weil er an einem Stuhl schnüffelte, auf dem vorher eine Frau saß. Abgeordnete haben gehört, wie er dabei grunzte. Über diese Meldung habe ich lange philosophiert. Darüber, wer im Deutschen Bundestag wo sitzt und wer wohl am Stuhl von wem schnüffelt.

Ich glaube ja, dass die Sessel im Reichstag nicht mehr allzu doll riechen, seit Gerhard Schröder und Joschka Fischer - die sexuell ja sehr schwungvoll aktiv waren – weg sind. Vielleicht bei Guido Schwesterwelle noch ein wenig. Bei Angela Merkel vermute ich schwer, dass der Stuhl, auf dem sie sitzt, geruchsneutral ist. Sie wirkt irgendwie sehr gepflegt auf mich. Politikerinnen, bei denen ich mir da nicht so sicher bin, sind die von mir sehr geschätzten Grün-Tussis Claudia Roth und Renate Künast. Aber mal ehrlich: Wer möchte an deren Sitzgelegenheiten schnüffeln? Schon sonderbar, diese Australier…

Jemand, der untenrum zumindest schön frisiert sein sollte, ist Udo Walz. Der heiratete ja vor einer guten Woche seinen Freund Carsten. Ein hübscher, junger Mann, der Udos Salons wirklich klasse führt. Man bedenke, dass Walz zuletzt ja im Rollstuhl Haare schneiden musste. Da kommt ein aufmerksamer Betreuer gerade recht.

Doch zurück zur Figaro-Hochzeit! Der Berliner House-DJ Maringo sollte auf der Hochzeit von Udo Walz zum Empfang auflegen. 2.000 Euro sollte er dafür bekommen. Doch der geschickte Plattendreher sagte ab. "Ich mache junge Musik für junge Leute. Das Publikum bei der Hochzeit war mir einfach zu alt", so Maringo zu queer.de. Also zu mir. Ich habe ja nur die Fotos vom Polterabend gesehen – und da finde ich das Wort "alt" aber reichlich untertrieben. Bis auf Bräutigam Carsten waren die Geladenen nahezu fossil. Die ganze Hochzeitsgesellschaft erinnerte mich stark an die Berichterstattung aus der japanischen Tiefsee. Genau wie bei der Walz-Hochzeit waren dort Viecher zu sehen, die seit Urzeiten als ausgestorben galten.

Großes Pech für den Berliner GMF-Partymacher Bob Young. Erst fallen seine Sommerpartys am Badeschiff ins Wasser und fahren Horror-Verluste ein, dann will niemand in dem von ihm organisierten CSD-Bus nach Hamburg (56 Euro inkl. Übernachtung) mitfahren. Wenigstens war die GMF-Nacht im 136 Grad an der Reeperbahn sehr beliebt. Oder lag es eher an dem schönen Klub als an Young? Denn bevor die GMF-Nacht startete, legte nämlich ich dort Musik auf (vom 136 Grad engagiert). Ich habe den Klub voll und in bester Stimmung an den GMF-DJ übergeben. Da kann man nun ja denken was man will...

Wir bleiben noch beim Hamburger CSD. Wo war meine Freundin Olivia Jones? Hat sie den CSD und dessen Partys gemieden, weil man eine Handvoll guter Startransen (Biggy van Blond, Ades Zabel und natürlich mich) aus Berlin kommen lies? Ich versuchte sie telefonisch zu erreichen und sie für queer.de zu befragen. Sie war bis heute nicht zu erreichen. Überhaupt musste ich nach unzähligen Befragungen der Hamburger Gay-Szene feststellen, dass Miss Jones in der Stadt, in der sie lebt und arbeitet, nicht sonderlich beliebt ist. Oder ist es wieder mal nur der Neid der anderen? Immerhin trat sie zuletzt als Werbefigur für eine Telefongesellschaft im TV auf...

Olivia ist aber nicht die einzige, die fette Werbeaufträge an Land zieht. Auch ich werde bereits "Die neue Verona Pooth der Travestie" genannt. Ab September werbe ich exklusiv für das beliebte Berliner Pornokino Jaxx.

So meine Lieben, mehr Wahrheiten und Skandale werdet ihr bis zu meiner nächsten Kolumne nicht erfahren. In diesem Sinne: Bleibt heiß!

Eure Nina Queer

Galerie:
Nina Queer
7 Bilder


#1 ArendAnonym
  • 07.08.2008, 19:13h
  • Wenn die durchschnittliche Lebenserwartung auf neunzig oder gar hundert Jahre steigt, man aber schon mit dreißig, spätestens fünfunddreißig als alt gilt, und mit fünfzig als Fossil, gibt es gewisse Probleme - auch und gerade bezüglich der Selbstwahrnehmung und daraus folgenden Lebensplanung.

    "Maringo" (Wie heißt der denn in Wirklichkeit? Kevin Koslowski? Fickret Öztürk?) wird hoffentlich bezüglich seiner eigenen Existenz die richtigen Konsequenzen aus dieser Erkenntnis ziehen.
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#2 Lars3110
  • 25.08.2008, 11:46h
  • Wie kommt denn Nina Queer darauf, dass sie in Berlin beliebt sei?
    Nur weil ein paar zugedrogte Jubelelsen ihr in den Allerwertesten kriechen und sie das als positive Aufmerksamkeit wertet?
    Liebe Nina - sei dir sicher, dass dich die meisten Berliner nicht nur "nicht mögen", sondern froh wären, wenn deine Präsenz in welcher Form auch immer zur Nonpräsenz werden würde.
    Und jetzt bitte noch mal das Thema Olivia Jones :-)
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