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Der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg fordert angesichts eines homofeindlichen Artikels im arabischsprachigen Berliner Magazin "al-Salam" das Eingreifen des Integrationsbeauftragen.

In dem Text nennt ein saudischer Autor Homosexuelle "Verbrecher", die von "tödlichen Krankheiten" befallen würden und ruft dazu auf, sie zu ächten (queer.de berichtete). Der LSVD fordert deshalb "Berlins Integrationsbeauftragten Günter Piening auf, die Initiative zu ergreifen gegen homosexuellenfeindliche Tendenzen bei muslimischen Organisationen und Institutionen."

Der Integrationsbeauftragte sei gefordert, "einen Dialog zwischen muslimischen Organisationen und schwul-lesbischen Verbänden zu initiieren, in dessen Rahmen die verbreitete Homosexuellenfeindlichkeit problematisiert wird", erklärte LSVD-Geschäftsführer Alexander Zinn. Ziel müsse sein, gemeinsame Maßnahmen zur Bekämpfung von Homophobie zu entwickeln und umzusetzen. "Ein geeignetes Forum dafür wäre das Berliner Islamforum. Das hatte der LSVD bereits vor einem Jahr vorgeschlagen, als in einem Jugendportal der Ahmadiyya-Gemeinde Homosexualität als Folge von Schweinefleischkonsum beschrieben worden war. Es wird Zeit, dass nun endlich etwas geschieht!", so Zinn. (pm)



20 Kommentare

#1 DURAL DELUXE !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!Anonym
  • 05.08.2008, 15:24h
  • zeit ist es schon lange. mal abwarten, wann was passiert, wir sind sehr geduldig. :-)
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#2 Fred_IsraelEhemaliges Profil
  • 05.08.2008, 15:39h
  • ohne jetzt nochmal die leidige und immer wiederkeherende religionsdebatte zu führen, möchte ich etwas werbung machen für den LSVD, die eine gute arbeit machen.
    und sollte durch mitgliedschaft unterstützt werden.
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#3 InfernoProfil
  • 05.08.2008, 15:39hBerlin
  • Man möchte sich also mit diesen Volksverhetzern an einen Tisch setzten?

    Interessant! Von der Integrationsbeuaftragten ist wenig Hilfe zu erwarten.

    Und sich ernsthaft mit den Moslemverbänden an einen Tisch zu setzten soll was bringen? Interpretieren die den Koran dann auf einmal anders? Wird die massive Schwulenfeindlichkeit muslimischer Migranten (LSVD Studie) dadurch abnehmen?

    Während wir hier in deutschland blauägig glauben, man könne den Muslimen ihren Hass auf schwule austreiben, hat der Staat Baharain bekannt gebeben, dass Homosexuelle ab sofort aus dem Land "deportiert" werden. Und alle besucher gezielt nach ihrer sexuellen Orientierung egfragt werden, wobei Schwule sofort abgeschoben werden.

    Das ist die wirklichkeit in islamischen Ländern. Und das hat seine Ursache wohl im Koran. Da hilft kein drum herum gerede und langes Diskutieren.

    www.pinknews.co.uk/news/articles/2005-8513.html

    Übrigens gab es in Hamburg auch schonmal so einen versuch. Mit dem ergebniss das sich die Islamverbände schlicht geweigert haben, sich mit Homos an einen Tisch zu setzten.

    www.mopo.de/2007/20070421/hamburg/panorama/moslems_gegen_sch
    wule.html


    Es wäre schön, könnte man soetwas auch mal zur Kenntnis nehmen.
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#4 Tim_ChrisProfil
#5 Tim_ChrisProfil
  • 05.08.2008, 16:08hBremen
  • Antwort auf #3 von Inferno
  • "Und das hat seine Ursache wohl im Koran. Da hilft kein drum herum gerede und langes Diskutieren."

    Okay. Was dann? Sollen wir die Russen und die Amis bitten, einfach auf den roten Knopf zu drücken und alle islamischen Ländern, die den Koran lehren und leben zu vernichten, um das Problem aus der Welt zu schaffen?
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#6 Fred_IsraelEhemaliges Profil
  • 05.08.2008, 16:15h
  • Antwort auf #3 von Inferno
  • oooohhhhh ein neuer
    kaum ,versuche ich mal etwas entspannt zu schreiben,übernimmst du meine argumentation.
    na, soll es noch mehr von meiner sorte geben
    ja, und mehr als einige denken, wenn ich mich so in der szene umhöre sogar eher die mehrheit.
    nunja, wollt nur sagen,dass ich es nicht bin
    willkommen hier, und bleib etwas am ball, damit ich mich nicht so alleine fühle

    habe jetzt aber keine lust mehr auf das thema.

    wenn andere den ball flach halten -halte ich hier auch en ball flach.
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#7 InfernoProfil
  • 05.08.2008, 16:38hBerlin
  • Antwort auf #5 von Tim_Chris
  • "Okay. Was dann? Sollen wir die Russen und die Amis bitten, einfach auf den roten Knopf zu drücken und alle islamischen Ländern, die den Koran lehren und leben zu vernichten, um das Problem aus der Welt zu schaffen?"

    -----------------------------------------------

    Schon die Fragestellung zeigt ja, dass manche nicht ganz realsiert haben worum es bei diesem Sachverhalt geht.

    Fakt ist, der Anteil von Muslimen steigt seit Jahre beständig an und wird das, wenn man sich ein wenig mit Demographie beschäftigt, auch in den nächsten Jahrzehnten stark tun. Da helfen auch merkwürdige Verweise auf die USA und Russland nicht.

    Mit Menschen die ganz offensichtlich nicht auf den Boden der pluralistisch demokratischen Gesellschaft stehen (Damit sind ja nicht alle Moslems gemeint, aber eine nicht kleiner werdende Zahl), sollte nicht diskutiert werden. Sie sollten darauf aufmerksam gemacht werden, dass hier das GG gilt, nicht die Scharia und nichts anderes. Wer das nicht einsehen will, sollte mit allen zur Verfüügung stehenden Mitteln des Rechtstaates bekämpft werden.

    Auch Abschiebungen sind ein legitimes Mittel.

    Ja, wir haben genug Homophobe Deutsche, dass kann aber kein Grund sein auch Homophob agierende (handelnde) Menschen, die meinen hier Schwule klatschen zu können, zu dulden.

    Das ist im Interesse von niemanden. Ich zumindest bin es leid, dass manche meinen sie könnten in unseren Innenstädten "No-Gay" Areas ausrufen.
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#8 SmartiSaar
  • 05.08.2008, 17:21h
  • Ja wir sind sehr geduldig aber ich muß ehrlich sagen meine Geduld ist langsam überstrapaziert. Wenn ich sowas wie in dem o. g. Artikel lese könnt ich kotzen. Da frag ich mich echt wofür es in unserem Land Gesetze gibt wenn jede Fundamentalistische Gruppierung hier ihre irrationalen Ergüsse ungestraft von sich geben darf.

    Und hier unterscheide ich ganz klar, mein Freundes- und Bekanntenkreis setzt sich aus vielen Nationalitäten und Glaubensrichtungen zusammen aber derartigen Schwachsinn hab ich da noch nie zu hören bekommen ganz im Gegenteil die regen sich alle über sowas auf. Davon mal abgesehen finde ich wer hier in Deutschland meint tun und lassen zu können was er will ist einfach fehl am Platz und da seh ich nur eins Bestrafung mit aller härte des Gesetzes oder Ausweisung (sofern dies in frage kommt). Wer hier leben will muß sich den äußeren Umständen anpassen, die ja nun doch sehr offensichtlich sind und wer meint dies mit seiner Religion oder was auch immer nicht vereinbaren zu können der sollte am besten wo anders hingehen. Ich kann auch nicht von anderen Ländern erwarten, sollte ich mich entscheiden dort zu leben, das sie sich mir anpassen. Integration ja aber nicht um jeden Preis, es gibt klare Grenzen und Volksverhetzung ist eine davon.
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#9 Tufir
  • 05.08.2008, 18:48h
  • Antwort auf #7 von Inferno
  • "Sie sollten darauf aufmerksam gemacht werden, dass hier das GG gilt, nicht die Scharia und nichts anderes."
    Meinst du mit "aufmerksam machen" bestrafen oder erklären? In letzterem Fall ist dem Bedarf nach Ausdiskutieren der Situation sicherlich vollkommen genüge getan. Strafe hingegen bringt nur etwas, wenn der Grund der Strafe auch nachvollziehbar ist. Gehorsam ist eine schlechte Grundlage für eine Gesellschaft.
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#10 Tim_ChrisProfil
  • 05.08.2008, 20:29hBremen
  • Antwort auf #7 von Inferno
  • "Schon die Fragestellung zeigt ja, dass manche nicht ganz realsiert haben worum es bei diesem Sachverhalt geht."

    Das keineswegs, sondern nur, was du mit deinem vorherigen Statement #3 ausdrücken wolltest, bzw. wie es eben ankam.

    Was du jetzt sagst, beinhaltet eben auch wieder miteinander reden. Selbst wenn es im Sinne von: "Fronten klar stellen" und "sagen was Fakt ist" ist. Zudem hilft alles nicht, man "muss" das Gespräch suchen, vor allem mit der Jugend und das in den Schulen. Muss dort Aufklärung betreiben. Koran hin, Bibel her, alle Parteien "müssen" akzeptieren, dass es neben der heterosexuellen Einfalt auch noch andere Dinge gibt die genauso dazu gehören und genauso ihren Platz und ihre Berechtigung in der Welt haben. Egal was die jeweiligen Glaubensbücher sagen.

    Dazu bedarf es aber auch nicht nur radikaler Durchsetzung angedrohter Konsequenzen, sobald es sie denn wirklich gibt, um den Frieden im Land zu sichern und die Bürger vor Gefahr zu schützen. Dafür bedarf es auch nicht nur eines Machtwortes der Integrationsbeauftragten, sondern ganz massive Änderung in unseren Gesetzen. Allem voran der absoluten Gleichstellung von Homo- und Transsexuellen mit Heterosexuellen und zwar sowohl bei Ehe und Familie (Adoptionsrecht), als auch im wirtschaftlichen und sozialen Bereich. Denn nur wenn wir wirklich vor Recht und Gesetz 100% anerkannt sind, können wir die gleiche Anerkennung auch glaubwürdig von anderen Kulturen erwarten und zumindest innerhalb europäischer Grenzen einfordern.

    Und mit dem dann vorgelebten: "seht her, wir schaden weder einem Staat, noch der Gesellschaft. Weder geht durch uns die Gesellschaftsmoral zugrunde, noch versinken ganze Systeme im Nirwana.", gelingt es uns vielleicht dann auch, andere Staaten, vor allem eben die islamischen entsprechend zu gewinnen.

    Sicher, das liegt alles in weiter Ferne und ich werde es wohl, genauso wie die meisten die heute hier schreiben, nicht mehr erleben, aber irgendwann muss man ja irgendwo anfangen, wenn man etwas ändern will. Und wenn nicht jetzt endlich, wann dann?

    Möglich, dass ich mit dieser Meinung alleine dastehe und wie ein Spinner wirke. Vielleicht bin ich ein Träumer, aber hey, wenigstens habe ich noch Träume und ich habe die Hoffnung, dass man etwas bewegen kann, wenn man den Mut und die Geduld dazu hat - und eine Regierung, die den Arsch hochkriegt und auch endlich mal etwas tut, ohne zu kneifen und falsche Scham zu zeigen.
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