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Zwei junge Profisportler aus Nebraska sind entlassen worden, weil sie für eine schwule Pornowebsite posiert hatten.

Von Carsten Weidemann

Ein Weblog an der Universität von Nebraska brachte den Fall ins Rollen. Die findigen Blogbetreiber hatten Bilder der Profisportler Paul Donahoe und Kenny Jordan auf fratmen.tv entdeckt, einer kostenpflichtigen Website mit Sex-Galerien für schwule Männer. Ihre Künstlernamen "Nash" und "Cal" reichten nicht als Tarnung, denn beide sind bereits in den Galerievorschauen mit den Gesichtern zu erkennen gewesen. Inzwischen wurden die Vorschauen gesperrt.

Die Anfang Zwanzigjährigen wurden vom Vorstand des Nebraska Wrestling Teams befragt und anschließend ausgeschlossen. Die Regularien der Mannschaft sehen unter anderem vor, dass die Athleten keine Bilder von sich für kommerzielle Zwecke verkaufen. Aber nicht nur der Regelverstoß, auch die Art der Videos und Bilder, die beide Sportler jeweils in Soloaction zeigen, stoßen auf, wie eine Stellungnahme des Trainers Mark Manning zeigt: "Das vergangene Verhalten dieser Männer spiegelt nicht den Standard an Vorbildlichkeit wider, den wir auf und außerhalb der Matte anstreben."

Neben dem Ausschluss müssen die Wrestler nun möglicherweise auch mit einer Vertragsstrafe rechnen. Da sich beide bestens für das Pornogewerbe eignen, wie sie bereits eindrucksvoll bewiesen haben, haben sie nach dem Skandal sicherlich gute Chancen, dort ihre Karrieren fortsetzen zu können.



31 Kommentare

#1 jochenProfil
  • 13.08.2008, 15:38hmünchen
  • schade..

    2 "porno-wrestlern" bei den olympischen wettkämpfen zuzuschaun...wäre ja n sternstunde des sports der ganz besonderen art ;-)

    da lob ich mir die alten griechischen kämpfer, die waren alle nackt! ... das wären noch zeiten....
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#2 Thomas62Anonym
  • 13.08.2008, 16:08h
  • "spiegelt nicht den Standard an Vorbildlichkeit wider, den wir auf und außerhalb der Matte anstreben."
    Ich frag mich w a s für eine Vorbildlichkeit ich am Wrestling erkennen soll... kann mir jemand helfen....
    ich weiß es wirklich nicht....
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#3 Tufir
  • 13.08.2008, 17:31h
  • Antwort auf #2 von Thomas62
  • "Ich frag mich w a s für eine Vorbildlichkeit ich am Wrestling erkennen soll..."

    Es handelt sich um einen sportlichen Wettbewerb, bei dem die gleichen Ideale wie in allen anderen Sportarten auch verfolgt werden. Da passt Foto-Prostitution nicht so gut dazu. Spekulieren könnte man natürlich darüber, ob die Reaktion bei einer unbezahlten Nacktaufnahme à la "Lieber nackt als Pelz" anders ausgefallen wäre, was ich mir in Nebraska fast nicht vorstellen kann.
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#4 chrisProfil
  • 13.08.2008, 19:36hDortmund
  • Bleibt nur noch eine wichtige Frage zu klären: Sind die beiden Süßen denn wenigstens schwul?
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#5 xyAnonym
  • 14.08.2008, 03:51h
  • Antwort auf #2 von Thomas62
  • Im vorliegenden Falle wäre vorbildlich wohl: Zwangsneurotischer Durchschnittsamerikaner zu werden, der "Neigungen" entweder auf öffentlichen Klos auslebt oder sich ersatzweise zum Vier-Zentner-Kampfkoloß emporfrißt, in einem sterilen Vorort heile Welt spielt, ein Bilderbuchbeispiel für Bigotterie, Heuchelei und Verlogenheit abgibt, demzufolge natürlich ausgiebig herumfrömmelt (mit der Nase dauernd in der Bibel, ohne jemals etwas von dieser zu begreifen), Waffen und Stoffetzen anbetet, auf plumpeste Propaganda hereinfällt (Marke "Obama ist Moslem" - wobei nie jemand fragt: Na und? Selbst wenn er's wäre, was wäre daran per se schlimm?), glaubt, in Europa würde überall französisch gesprochen, US-Amerika ein Drittel der Erde bedecken, "Passivrauchen" tödlich sein, es sexuelle Belästigung darstellen, wenn ein Vierjähriger eine Fünfjährige küßt und das Sexualorgan der Frau wäre der Bauchnabel.

    Kurzum: Ein vorbildlicher Bürger eines besonders verklemmten Landes, das bezeichnenderweise zugleich die größte Pornoindustrie der Welt besitzt.
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#6 stromboliProfil
  • 14.08.2008, 08:33hberlin
  • Antwort auf #2 von Thomas62
  • zwei männer greifen sich gegenseitig in den schritt während die nasen in die pobacken des anderen gepresst, sie nach luft ringen...^^
    vorbildliche wüstenstorm- kompensation schwuler träume...
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#7 Tim_ChrisProfil
  • 14.08.2008, 11:03hBremen
  • Antwort auf #3 von Tufir
  • "Es handelt sich um einen sportlichen Wettbewerb, bei dem die gleichen Ideale wie in allen anderen Sportarten auch verfolgt werden. Da passt Foto-Prostitution nicht so gut dazu."

    Sollen die mit sportlichen Erfolgen glänzen oder mit einem schief sitzenden Heiligenschein? ;-)

    Aber ernsthaft. Um wie viel moralisch vorbildlicher ist es, wenn Sportler zig uneheliche Kinder mit zig verschiedenen Frauen in die Welt setze und dann per DNA Test zum eindeutigen Vater erklärt und zu Unterhaltsleistungen für ihr unverhütetes Fickvergnügen gezwungen werden müssen? Kein Sportler wurde meines Wissen bisher aus einem solchen Grund aus einer Mannschaft oder einem Sportverein geworfen.

    Da sind mir Sportler, die neben dem Sport offen irgendwelche Pornobilder zeigen wesentlich lieber, als diese scheinheiligen Muffties, die nach vorne Monogamie und Treue predigen, um dann von der Ehefrau unbemerkt in der Besenkammer mal eben die Putze an die Wand zu nageln und sich dann zu wundern, wenn sie plötzlich Vater eines uneheliches Kindes sind.
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#8 Tufir
  • 14.08.2008, 15:20h
  • Antwort auf #7 von Tim_Chris
  • "Um wie viel moralisch vorbildlicher ist es, wenn ..."
    Natürlich kann man jetzt vollkommen in eine moralische Diskussion einsteigen und verschiedene Negativleistungen gegeneinander Abwägen. Tatsache ist aber, dass man Pornofotos nicht aus Versehen von sich schießen lässt und, wenn Geldgier als niederer Instinkt dermaßen mit jemandem Durchgeht, dass du ihn in der gleichen Liga wie Ehebruch mit unehelichem Kind und Vaterschaftsklage spielen lässt, die Schritte der Mannschaftsleitung mir nicht unangemessen erscheinen.
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#9 AntichristProfil
  • 15.08.2008, 08:09hHH
  • Antwort auf #8 von Tufir
  • @Tufir: "Tatsache ist aber, dass man Pornofotos nicht aus Versehen von sich schießen lässt und, Geldgier als niederer Instinkt dermaßen mit jemandem Durchgeht, dass du ihn in der gleichen Liga wie Ehebruch mit unehelichem Kind und Vaterschaftsklage spielen lässt, die Schritte der Mannschaftsleitung mir nicht unangemessen erscheinen."
    Demnach unterstellst du jedem, der Pornofotos von sich machen lässt den niederen Instinkt der Geldgier, ebenso wie Unmoral???
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#10 Tufir
  • 15.08.2008, 11:23h
  • Antwort auf #9 von Antichrist
  • Warum scheinen hier alle so scharf drauf zu sein, eine Moraldebatte zu führen? Ich unterstelle Geldgier und damit vermutlich auch implizit unmoral, weil Geldgier auf der Moralskala von 0 bis 10 sicherlich unten rangiert - weiter unten als der von Tim Chris angesprochene Seitensprung auf jeden Fall.
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