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Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit (SPD), nimmt bei der am Montag um 17 Uhr beim Berliner Homo-Denkmal stattfindenden Mahnwache teil.

Das Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen ist in der Nacht zu Samstag von Unbekannten demoliert worden (queer.de berichtete). Die Kundgebung findet um 17 Uhr direkt am Denkmal statt (Ebertstraße, Höhe Hannah-Arendt-Straße, Berlin-Tiergarten).

Derweil äußert sich Rudolf Brazda, der schwule Überlebende des Konzentrationslagers Buchenwald, entsetzt über die Tat: "Dieser Anschlag ist schrecklich, ekelhaft ist das! So etwas heute, nach all dem Leid und Grauen, das wir erleben mussten. Hundsgemein ist das!", erklärte Brazda gegenüber dem Lesben- und Schwulenverband. Die Menschen lernen offenbar nicht dazu, sie sind leider viel zu dumm dazu. Weil sie es nicht verstehen wollen, dass es so etwas gibt wie Homosexualität. Weil sie es nicht akzeptieren wollen, dass es Menschen gibt, die von Natur aus anders sind als sie." Der 95-jährige Brazda ist der einzig bekannte Überlebende, der von den Nationalsozialisten aufgrund des Paragrafen 175 verurteilt wurde. (pm)



Rudolf Brazda gestorben

Der vermutlich letzte Überlebende des NS-Terrors gegen Schwule ist am Mittwoch verstorben. Er wurde 98 Jahre alt.
#1 Tim_ChrisProfil
  • 18.08.2008, 15:16hBremen
  • Zitat: "erklärte Brazda gegenüber dem Lesben- und Schwulenverband. Die Menschen lernen offenbar nicht dazu, sie sind leider viel zu dumm dazu. Weil sie es nicht verstehen wollen, dass es so etwas gibt wie Homosexualität. Weil sie es nicht akzeptieren wollen, dass es Menschen gibt, die von Natur aus anders sind als sie."

    Womit Brazda leider Recht hat und das betrifft alle Menschen. Deutsche genauso wie Afrikaner, Asiaten usw. Moslems und Christen ebenso wie Juden usf.
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#2 Fred_IsraelEhemaliges Profil
#3 hwAnonym
  • 18.08.2008, 18:10h
  • Antwort auf #2 von Fred_Israel
  • "..Der Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion, Jörg van Essen, nannte die Tat "Ausdruck einer weit verbreiteten hohen Gewaltbereitschaft". Dies gelte insbesondere für den Bereich von "männlichen Jugendlichen mit Migrationshintergrund". Der Anschlag müsse zum Anlass genommen werden, gegen jede politisch, sexistisch oder rassistisch motivierte Gewalt vorzugehen..."

    ..steht in dem Spiegel-Artikel.

    Ich empfinde diese Stellungnahme des FDP-Politikers,
    als Werbemaßnahme für den Teil der schwulen Community, der eine "Migrations-Munner" gut reingehen würde. Es geht ihm meiner Meinung nach nicht um das Denkmal, sondern um die Instrumentalisierung der Straftat für die Politik gegenüber seiner Zielgruppe.

    Ich gehöre zu dem Teil der Community, der wegen der
    zeitlichen Nähe der Tat zum Todestag des Neo-Nazis-Märtyrers Rudolf Hess, erst einmal, in dieser Hinsicht sehr gut mögliche, Staatsschutz Ergebnisse abwartet.
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#4 alfAnonym
#5 Fred_IsraelEhemaliges Profil