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  • 20. August 2008, noch kein Kommentar

Die argentinische Regierung hat angekündigt, mit einem Erlass Homo-Paare erstmals landesweit anzuerkennen.

Die Anpassung erfolgt in der Rentenversicherung, meldet die Nachrichtenagentur AP. Stirbt der Partner in einer seit mindestens fünf Jahren bestehenden gleichgeschlechtlichen Partnerschaft, erhält der Überlebende zukünftig die Rentenansprüche des Verstorbenen, wie es bei verheirateten Paaren üblich ist.

Homo-Gruppen begrüßen die Angleichung als "historischen Schritt nach vorne": "Davor hat der Staat unser Geld gestohlen", erklärte die Homo-Aktivistin Alejandra Portatadino. Jetzt wolle man sich darauf konzentrieren, die Einführung von Eingetragenen Partnerschaften in ganz Argentinien zu erreichen.

Bislang gibt es nur in der Provinz Río Negro und der Hauptstadt Buenos Aires Eingetragene Partnerschaften mit begrenzten Rechten. Die Hauptstadt war 2002 Vorreiter in der Anerkennung von gleichgeschlechtlichen Paaren in Südamerika. Als einziges Land des Subkontinentes hat unlängst Uruguay die Registrierung von Homo-Paaren eingeführt (queer.de berichtete). (dk)