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Nach einer sozioland-Umfrage haben die Moderatorin, der Komiker und der Regierende Bürgermeister am meisten dazu beigetragen, das Bild von Homo- und Bisexuellen in der Gesellschaft positiv zu beeinflussen.

Von Dennis Klein

Mehr als 2.700 Personen jedweder Couleur haben sich bereits an der diesjährigen CSD-Umfrage auf dem Meinungsportal sozioland beteiligt. Eines der interessantesten Zwischenergebnisse: 35 Prozent sind der Auffassung, dass ARD-Moderatorin Anne Will das Bild von Schwulen, Lesben und Bisexuellen positiv beeinflusst hat. An zweiter Stelle wurden Hape Kerkeling (33 Prozent) und Klaus Wowereit (30 Prozent) genannt.

Mit 22 Prozent führt Sänger Mark Medlock dagegen die Liste der Promis an, die das Bild der Homo- und Bisexuellen eher negativ beeinflusst hat. Es folgen Model und Kurzzeit-Moderator Bruce Darnell mit 14 Prozent und Dschungelkönig Ross Antony mit zehn Prozent.

Knapp 60 Prozent der Teilnehmer der sozioland-Umfrage sprechen sich gegen ein erzwungenes bzw. unfreiwilliges Outing bekannter Persönlichkeiten aus. Freiwillige öffentliche Coming-Outs würden hingegen einen positiven Einfluss auf die Akzeptanz von Schwulen und Lesben haben, meinten 95 Prozent der Befragten.

Wie auch in den vergangenen Jahren steht bei drei Vierteln der Umfrage-Teilnehmer der Spaß beim Besuch eines Christopher Street Days im Vordergrund. Dennoch wollen 72 Prozent auch Präsenz zeigen, um den Letzten von der Normalität ihrer sexuellen Orientierung zu überzeugen.

Dementsprechend sind auch zwei Drittel der Teilnehmer davon überzeugt, dass die Regenbogen-Veranstaltungen förderlich für die Toleranz gegenüber Homo- und Bisexuellen in der Gesellschaft sind. Nur acht Prozent schreiben den Gay Prides einen Negativ-Effekt zu.

Noch bis Ende September kann weiter online abgestimmt werden.



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48 Kommentare

#1 RabaukeAnonym
  • 22.08.2008, 12:52h
  • Wer hätte das gedacht? Mark Mettwurst für die Riege der negativen Sachen an?!!!!!In meinen Augen auch noch ne Belobigung für ihn. In meinen Augen ist das ein "Hobbykloppi". Super gegen den Schrubber gerannt und zurück geprallt.
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#2 skydiverProfil
  • 22.08.2008, 14:25hStuttgart
  • Na ich weiss nicht, ob ich Anne Will, Hape Kerkeling und Klaus Wowereit unbedingt als "Homo-Helden" bezeichnen würde !!! Was für heldenhafte "Taten" haben diese "Homo-Helden" denn vollbracht, ausser das sie mehr oder weniger "un- freiwillig" als homosexuell geoutet worden sind, bzw. sich geoutet haben ...

    Helden das sind für mich Markus Hirschfeld, wenn Man(n) die Biografie kennt, die Feuerwehrmänner vom 11.September (World Trade Center), Mutter Theresa und andere Persönlchkeiten die "herausragendes" geleistet haben ...
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#3 VolumeProProfil
  • 22.08.2008, 15:02hMönchengladbach
  • Antwort auf #2 von skydiver
  • Ich weiß jetzt nicht, was Mutter Theresa großes geleistet hat, aber nun gut.

    Natürlich ist das Wort "Homo-Held" etwas überspitzt dargestellt, aber es bezeichnet doch schon einen Umstand, dass die als solches Bezeichneten positives für die Akzeptanz in der Gesellschaft beigetragen haben.

    Anne Will hat sich ganz freiwillig zu ihrem Lesbischsein bekannt. Bei Hans-Peter Kerkeling weiß ich das jetzt nicht.
    Wo man von einer relativen Freiwilligkeit sprechen könnte, ist Klaus Wowereit. Er wurde nicht von anderen Menschen geoutet, hat es aber getan, damit er evtl. nicht von der Bild-Zeitung vor sich hergetrieben werden kann.

    Aber Klaus Wowereit hat doch gezeigt, dass ein Schwuler keine Tunte oder Tucke ist und nicht vor heterosexuellen Männern kuschen muss. Das hat er ja eindeutig in der Bundesrats-Sitzung zum Zuwanderungsgesetz gezeigt. Durch sein selbstverständliches Auftreten ohne seine Homosexualität übermäßig zu thematisieren, schafft er mehr Akzeptanz, als wenn er den Leuten damit auf den Geist gehen würde. Er redet in der Regel nur über das Land Berlin und seine Politik, seine Privatheit thematisiert er nur, wenn er darauf angesprochen wird.

    Ganz anders ist dieser Mark Medlock. Er thematisiert das Ganze doch nur, weil er damit versucht Aufmerksamkeit zu erhaschen, weil er sonst nichts anderes, was ihn für die Medien interessant machen würde, zu bieten hat.
    Sehr im Kontrast z.B. zu Kerkeling, der seit Jahrzehnten auf der Bühne präsent ist, weil er eben als Mensch interessant und ein guter Komiker ist. Genau wie Anne Will, die einfach eine gute Journalistin ist und nur mit ihrer Arbeit in der Öffentlichkeit steht.
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#4 apfelmaikProfil
  • 22.08.2008, 17:45hHerford
  • Antwort auf #3 von VolumePro
  • Was soll uns das sagen?
    Dass man als Homo in der Öffentlichkeit nur akzeptiert wird, wenn möglichst unschwul wirkt und am besten sehr lange ungeoutet bleibt?

    Frau Will wurde jahrelang von der L-Mag um ein Interview gebeten und hat sich immer entschuldigen lassen.
    Jetzt soll sie auf einmal eine Lesbenikone sein.

    Wowereit macht seine Sache in dem Sinne ja eigentlich ganz gut. Bin zwar kein Fan oder Wähler allerdings ist es schon richtig, dass schwule Politiker in der Lage sind, ebenso kompetent zu wirken wie heterosexuelle Kollegen, ohne ihre Homosexualität zu verstecken.

    Was die "Antihelden" betrifft habe ich ein Problem.
    Wir sollten jetzt auf keinen Fall anfangen, besonders tuntigen Männer vorzuwerfen, dass sie uns gewissermassen verraten und in der Öffentlichkeit schlecht machen.
    Das wäre eine sehr unkluge Selbstdiskriminierung,
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#5 xyAnonym
  • 22.08.2008, 18:28h
  • Diese tolle Umfrage scheint vor allem (mal wieder) eines zu belegen: Bei den ganzen dauernden Beteuerungen von Selbstbewußtsein, "Gay Pride" pipapo - Schwule mögen es nicht, wenn andere Menschen "zu schwul" sind. Insbesondere, wenn Schwule dies sind. Man könnte es auch auf den beliebten Nenner bringen: TUNTEN ZWECKLOS. Wobei die ekelige Tunte (also: Jeder darf natürlich tun und sich geben, wie er will, aber SOWAS muß doch nun wirklich nicht sein) natürlich immer der andere ist. Miiiiiiir merkt man es doch nun wirklich nicht an, tse! Ich bin ein Heterotyp. Also wertvoller als ein schwuler Schwuler, schwulenmarkttechnisch gesehen. Wobei letzterer auch noch unserem Ansehen in der Öffentlichkeit schadet.

    Ist das nun der normale oder ein besonders ausgeprägter Selbsthaß einer Minderheit? Oder handelt es sich um ein Produkt unserer in Wahrheit immer spießiger und immer stärker von Konformismus geprägten Gesellschaft?

    Ich jedem Falle scheint das Motto zu sein: Ich bin zwar (leider) schwul, aber sonst doch ganz normal. Habt ihr mich also trotzdem weiter lieb?

    Mach Dein Schwulsein öffentlich - aber bitte nicht zu sehr!
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#6 DURAL DELUXEAnonym
#7 HasswatchAnonym
  • 22.08.2008, 19:58h
  • Hat Volker Beck nicht mehr als die 3 getan?

    Allein wenn ich hier die Diskussion um Hassmusik und Gewalt betrachte.
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#8 maciicxProfil
#9 KonstantinEhemaliges Profil
#10 SvenAnonym
  • 22.08.2008, 23:26h
  • Das ist doch mal eine gute Zusammenstellung von schillerden Medienpersönlichkeiten, die eigentlich nur zeigt, dass es "den" Schwulen nicht gibt. Allesamt unterschiedliche Charaktere, wie auch unter Heten zu finden. Als da wären:

    1) Ein selbstverliebter Politclown
    2) eine typische ARD Talkschranze
    3) ein ordinärer Prolet
    4) eine typische Modetucke
    5) ein Naivling
    6) eigentlich ganz passabler Humorist

    Also, dasselbe in Entsprechung, wie es auch die Hetenwelt (nur) zu bieten hat.
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