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  • 25. August 2008, noch kein Kommentar

Mit gerade mal 21 Jahren ist Michael Cordes aus Bad Zwischenahn bereits ein recht gefragter Künstler.

Von Carsten Weidemann

Mit gerade mal 21 Jahren ist Michael Cordes bereits ein recht gefragter Künstler. Am 6. September wird eine Auswahl seiner Werke zu Gunsten der Aids-Hilfe Oldenburg im ehemaligen Peter Friedrich Ludwigs Hospital versteigert, und noch bis zum 13. September läuft seine Ausstellung "Schwule Männer und ihr Leben" in Hamburgs schwulem Infoladen Hein&Fiete.

Michael Cordes‘ künstlerische Vorbilder sind Frida Kahlo, Andy Warhol und Roy Lichtenstein, auch Terence Koh und Undergroundfilme wie Andy Warhols "Flesh" oder die Serie "Queer as Folk" haben sein Schaffen inspiriert. "Jedoch ist die inhaltliche Inspiration das Leben selbst", sagt der junge Künstler, der zurzeit seinen Zivildienst leistet und später einmal Werbe-/Mediendesigner werden will: "Vom dramatischen Coming-Out über den ersten oder den letzten großen Liebeskummer bis hin zu unterschwelliger Homophobie in der Schule oder auf der Straße."

Cordes‘ Kunst "begeistert durch ihre unvoreingenommene Direktheit und ihre klare, aber doch vielschichtige Sprache", lobt der "Szeneguide Hamburg" in seiner Juli-Ausgabe: "Der Künstler nimmt uns mit in eine Welt, in der noch vieles offen zu sein scheint und darauf wartet, entdeckt zu werden."

"So wie das Leben selbst einem Regenbogen ähnelt, so variiert der Stil meiner Bilder", erklärt der junge Künstler aus Bad Zwischenahn. Von überschwänglicher Farbenpracht bis hin zu schlichtem Schwarz-Weiß sollen seine Werke durch ihren Inhalt überzeugen.

Galerie:
Pride & Liberty
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