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In ihrer "Sticky & Sweet Tour" weist Musikstar Madonna in einer Dia-Show auf die Übel dieser Welt hin: Bilder der Zerstörung wechseln sich ab mit Diktatoren wie Robert Mugabe und Adolf Hitler – und mittendrin ist John McCain, dessen Wahlkampf-Team nun verstimmt ist.

Die Show der 50-jährigen Pop-Königin wurde am Wochenende erstmals im walisischen Cardiff aufgeführt. Madonna hatte darin während ihres Songs "Get Stupid" zunächst das "Böse" der Welt gezeigt, in der sich auch der republikanische Präsidentschaftskandidat einreihte. Später kam das "Gute" zur Geltung: Musiker John Lennon, Friedensnobelpreisträger Al Gore, der indische Aktivist Mahatma Gandhi und – natürlich – der demokratische Präsidentschaftskandidat Barack Obama.

Ein Sprecher McCains nannte die Show "empörend und inakzeptabel" und griff indirekt den Demokraten Obama an: "Das zeigt klar: Wenn es darum geht, Barack Obama zu unterstützen, ziehen seine Mit-Celebritys in aller Welt übelste Schmutzkampagnen durch".

Bereits seit Wochen versucht die McCain-Kampagne, den Konkurrenten als unerfahrenen "Celebrity" zu diskreditieren. Tatsächlich ist Obama erst drei Jahre in der Bundespolitik tätig, McCain aber 25 Jahre.

Die Werbung scheint zu wirken: Zum ersten Mal schaffte es McCain in mehreren Umfragen, mit seinem Kontrahenten gleichzuziehen. Laut Gallup erreichen derzeit beiden Kandidaten je 45 Prozent, laut CNN je 47 Prozent. Die Blitzumfragen sind am Wochenende durchgeführt worden. Unter schwul-lesbischen Wählern liegt Obama aber laut einer Erhebung von Harris Interactive mit 68 zu zehn Prozent klar in Front (queer.de berichtete).

Derzeit findet der Nominierungsparteitag der demokratischen Partei statt, in der sich Obama und sein Vizepräsidentschaftskandidat Joe Biden offiziell vorstellen. (dk)

Youtube | 'Get Stupid': Konzertmitschnitt eines Besuchers


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35 Kommentare

#1 alexander
  • 26.08.2008, 11:37h
  • dummerweise sind die homowähler nicht amerika.
    wie blöd der durchschnittsami ist, hat er ja lang genug bewiesen, mit den letzten wahlen.
    man kann obama, in seinem alter, mit sicherheit weniger erfahrung nachsagen, aber genau diese erfahrung scheint bei den politischen ergebnissen der republikaner eher hinderlich gewesen zu sein.
    schlimm für mc cain, mit 25 jahren politischer erfahrung in seiner partei !
    wunderbar, dass sich madonna stark macht, ob das aber im mittelwesten positiv ankommt ist sehr fraglich ?
    nachdem jetzt der kaukasus zu explodieren droht, dank der amerikanischen waffenlieferungen und der natohetze, wird mit sicherheit wieder der starke mann gefragt sein !
    hat schon fast system, kommt zur zeit gelegen, vor allem mittendrin unsere natofriedenstaube, die protestantisch, katholenfreundliche, kommunismusagitierende bundeskanzlerin, die ja den irakkrieg längst gewonnen hätte, wenn es nach ihr gegangen wäre, denn immerhin war sie ja auch dafür.
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#2 roterginsengEhemaliges Profil
  • 26.08.2008, 12:12h
  • Heute Nacht bei CNN, Rede von Ted Kennedy auf dem
    Nominierungs-Partei-Convent der Demokraten:

    "The dream has never died ... it lives on in those Americans, young and old, rich and poor, black and white, Latino and Asian and Native American, gay and straight, who are tired of a politics that divides us and want to recapture the sense of common purpose that we had when John Kennedy was president of the United States of America.

    That is the dream we hold in our hearts. That is the kind of leadership we long for in this country. And that is the kind of leadership I intend to offer as president of the United States of America."
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#3 roterginsengEhemaliges Profil
  • 26.08.2008, 12:44h
  • mein gott. die bande, kein bißchen bildung.

    die guten:

    ghandi konnte mit der roten armee und der chinesischen volksbefreiungsarmee im geographischen
    rücken das britische empire gewaltlos abschütteln.

    lennon spendete großzügig an marxistische organisationen.

    gore konnte1969 trotz seiner opposition gegen die beteiligung der USA am vietnamkrieg von 1969 bis 1971 als militärberichterstatter nach vietnam kommen,
    um zu helfen den menschen zu hause, die wahrheit über vietnam zu bringen.

    ein böser:

    und mccaine ?
    ein kriegsverbrecher, der mit einem flugzeug
    unschuldigen vietnamesen mit bombenterror, leid,
    verderben und unglück brachte.
    und zu allem überfluß noch beim politgangster nixon
    über die art seiner unterbringung pienzte, als das vietnamesische volk ihn vom himmel holte.

    p3.focus.de/img/gen/M/L/HBMLCvtP_Pxgen_r_311xA.jpg

    aber auch das:
    The group Vietnam Veterans Against McCain attacks Senator John McCain's heroism as a POW in the Vietnam conflict; this is making some waves in the news due to McCain's presidential candidacy. The documentary "Missing, Presumed Dead the Search for America's POWs" however focuses more on Senator John McCain successfully blocking the release of classified POW/MIA documents. Here is a DVD extra from that documentary. A DVD of the documentary may be purchased at www.MissingPresumedDead.com

    www.youtube.com/watch?v=vFM1xqqTX_g

    politgangster übertrieben ? leider auch amerikanische geschichte:

    de.wikipedia.org/wiki/Watergate-Aff%C3%A4re
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#4 Fred_IsraelEhemaliges Profil
  • 26.08.2008, 13:28h
  • das scheint das niveau der obama anhänger zu sein. schon allein deswegen hoffe ich,dass die amerikaner klug genug sind mccain zu wählen und nicht einen der ständig seine meinung wechselt.
    tja, madonna. war wohl wahlkampfhilfe für mccain
    zum glück fand ich die frau schon immer scheiße.
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#5 VolumeProProfil
  • 26.08.2008, 13:56hMönchengladbach
  • Madonna Louise Ciccone ist amerikanische Staatsbürgerin und hat als solches das Recht sich in den Wahlkampf einzumischen.

    Sie darf ihre Prominenz zur Stellungnahme gegen und für bestimmte Kandidaten nutzen.
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#6 InfernoProfil
  • 26.08.2008, 15:49hBerlin
  • Antwort auf #5 von VolumePro
  • Geschmacklos, mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

    Das es Madonna nicht um McCain oder Obama geht ist doch völlig klar, ihr geht es allein um Publicity.

    Wie dem auch sei, Obama hat sich ja nun auch gegen die Homo-Ehe ausgesprochen:

    "Die deutet er - anders als die Befürworter von Homo-Ehen - als Verbindung zwischen Mann und Frau."

    www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,572567,00.html

    Was bleibt also? Ein Kanidat der gegen die Homo-Ehe ist und ein anderer der gegen die Homo-Ehe ist.
    Alles andere was Obama so ablässt (Adoptionsrecht) ist billig, weil er das was er da fordert und begrüßt nie umsetzten muss, weil das kein Bundesrecht ist.

    Obama ködert also die Homosexuellen mit Versprechungen die er gar nicht halten muss und verrät sie bei den dingen, die er beeinflussen könnte....ganz toll-

    Die Obama-Manie wird bald zu Ende gehen und am Ende wird wohl McCain gewinnen ändern wird das aber nichts, es macht für die Homosexuellen in den USA keinen Untzerschied, da fast alles was sie angeht auf Ebene der Bundesstaaten entschieden wird?

    Und, wie viele Demokratische Staaten haben die Homo-Ehe freiwillig eingeführt?
    Ein einziger....
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#7 matzeAnonym
#8 gatopardo
  • 26.08.2008, 16:28h
  • Zuerst einmal halte ich oberflächliche Shows und vor allem Madonna nicht für kompetent genug, politische Meinungen zu suggerieren. Auch ein Vergleich McCains mit Hitler verniedlicht wieder einmal den NS-Faschismus. Was für die merkwürdigen Amis gut ist, entzieht sich meiner Kenntnis immer mehr, aber ich habe gefühlsmässig die republikanischen Wähler nie so richtig gemocht und kenne persönlich keinen schwulen Freund in USA, der McCain wählen würde.
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#9 gatopardo
  • 26.08.2008, 16:38h
  • Antwort auf #1 von alexander
  • Ja lieber Alexander, man kann bei dieser Heuchelei ja gar nicht mehr neutral bleiben. Da jubeln sie den Kosovo als eingenständigen Staat hoch, demütigen Serben und Russen aufs Tiefste und heulen Krokodilstränen, wenn Moskau den NATO-Vormarsch an seinen Grenzen stoppen will. Ich kann die Rice nicht mehr sehen und wir schalten den Fernseher aus, wenn die in den Nachrichten erscheint.
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#10 jungle worldAnonym