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Keine feine, aber eine geplante Aktion, die dem DSDS-Gewinner von 2007 da traf: Beim Stadtfest in Zwickau flogen Geschosse.

Von Carsten Weidemann

Mark Medlock hat nicht nur eine Fangemeinde, es gibt offensichtlich auch die Superstar-Hasser. Das ist soweit normal, das gehört zum Musikgeschäft irgendwie dazu. Doch die Fraktion gegen den Sänger greift mittlerweile zu unfairen Mitteln und attackiert den Sänger bei seinen öffentlichen Auftritten. So am vergangenen Wochenende beim Stadtfest in Zwickau. Der DSDS-Gewinner von 2007 hatte gerade angefangen, seine ersten Songs zu performen, als Eier und Tomaten in Richtung Bühne flogen. Medlock reagierte seinem Temperament entsprechend: "Solche verfuckten Eierwerfer! Ich reiß' mir hier den Arsch auf, und ihr schmeißt mit Eiern!" und verließ die Bühne.

Hinter der Bühne wurde ihm offensichtlich gut zugeredet, denn Minuten später tauchte er wieder auf, diesmal beschützt durch Sicherheitsleute mit Regenschirmen. Laut dem Onlineportal laut.de sei dieser Vorfall eine geplante Aktion gewesen. Im Forum eines Online-Event-Kalenders habe man schon eine Woche vor dem Auftritt die entsprechenden Ankündigungen lesen können: "Bringt alle Eier und Tomaten mit" und "Mark Medlock muss sterben". Es ist nicht das erste Mal, dass der offen schwule Superstar mit der frechen Klappe attackiert wird. Bei einem Auftritt am 17. Juni In Erfurt flogen ebenfalls Eier, wie ein Video auf YouTube zeigt.

Youtube | Der Vorfall vom August in Zwickau
Youtube | Eierattacke im Juni in Erfurt


Mark Medlock nennt sein Publikum "Schwuchteln"

"Superstar" Mark Medlock hat sich wieder in die Nachrichten gepöbelt: Der 34-jährige DSDS-Gewinner hat am Samstag bei einem Auftritt in Thüringen sein Publikum beschimpft.
Dieter Bohlen verlässt Mark Medlock

Erst hatte Mark Medlock Probleme mit der Polizei, jetzt steht er ohne Produzent Dieter Bohlen da.

95 Kommentare

#1 VolumeProProfil
  • 26.08.2008, 14:37hMönchengladbach
  • Die feine englische Art ist es nicht, aber grundsätzlich ist ja nichts verwerfliches daran einen schlechten Künstler mit Eiern und Tomaten zu bewerfen.
    Ist eine der wenigen guten Traditionen, die sich aus dem Mittelalter hin in unsere Zeit gerettet hat.

    Jetzt ist nur die Frage, ob das nur wegen seiner schlechten Leistung ist oder aus homophoben Gründen.

    Wenn das wegen seiner Talentfreiheit ist, dann ist das zwar nicht nett, aber nicht verwerflich. Wenn das wegen aus homophoben Gründen passiert ist, sollte man sich Gedanken machen.
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 26.08.2008, 14:50h
  • Ich fand das gräßlich, wie der süße Mark Medlock mit Tomaten und Eiern beworfen wurde! Es kann nur einen homophoen Hintergrund haben, denn immerhin gelten die neuen Bundesländer nach der Wende als Sammelbecken für solche homophoben Subjekte!
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#3 SmartiSaar
  • 26.08.2008, 15:04h
  • Mal ganz davon abagesehen ob man die Musik die er macht gut findet oder nicht, mit Eiern werfen ist keine Art.

    Wenn man den Künstler bzw. die Musik nicht mag braucht man ja auch nicht hinzugehen und sie sich anzuhören. Wir leben schließlich in einem freien Land wo niemand gezwungen wird sich Musik anzuhören die er nicht mag.

    Zudem scheint das Ganze ja laut Bericht eine Wochen vorher geplante Aktion gewesen zu sein, da ist also der Homophobe-Grund doch eingentlich schon gegeben wenn man die Zitate liest.

    Irgendwie scheint sich Deutschland langsam aber sicher zurück zu entwickeln schaut man sich die Vorfälle der letzten Wochen und Monate an. Da bleibt dann nur die Frage wo das alles noch hinführt.
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#4 TomAnonym
  • 26.08.2008, 15:14h
  • Warum sollte das einen homophoben Hintergrund haben? Wenn die Werfer keine entsprechenden Sprüche gerufen haben (und davon steht hier nichts), dann ist das doch völlig abwegig. Nur weil er offen schwul ist, ist nicht jede Attacke gleich darauf zurück zu führen. Dass er aufgrund seiner Art nicht grade bei allen beliebt ist, ist ja wohl jedem bekannt...
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#5 RabaukeAnonym
  • 26.08.2008, 15:25h
  • Also bei aller Liebe!!!!! Ich kann Mark Medlock für den tod nicht ausstehen! Bei Körperverletzung hört der "Spaß" aber endgültig auf!!!!! Da steh ich voll hinter seinen Worten, welche er dann zurückbrüllte!! Da lob ich mir die späten 80ziger des letzten Jahrhundert. Konnte man damals einen Star der Musikbranche nicht ab, rannte man, in Gruppen und Pressemeldungsträchtig auf die Straße und zerbrach, zertrammpelte die Platte des Jeweiligen. Das "verletzt" kräftiger!! Wie gesagt, gegen eine Person, welchen Anlasses auch immer, Gewalt auszuüben ist echt kein Kavaliersdelikt und gehört ordentlich bestraft!
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#6 bananasEhemaliges Profil
  • 26.08.2008, 15:27h
  • Antwort auf #2 von FoXXXyness
  • Nein, es hatte offenbar keinen homophoben Hintergrund.
    Es gibt ein Forum "zwigge.de (das war sächsisch Zwickau-zwigge. Ich bin in Leipzsch geboren), dort schreiben Jugendliche, auch solche, die dabei waren. Die hatten offenbar "Stinkwut", das die Stadtväter immer C und D Promis einluden. Und das mit den Tomaten war lange geplant. Und Medlock, mit seiner Fäkalien-Sprache, paßte, wie der Deckel auf dem Topf. Offenbar hat er auch mehrmals den gleichen Song gebracht und den Text vergessen, ist dort zu lesen. Von Schwulenhass, steht da, bis gestern, nichts. Und das immerhin bei Ossi-Jugendlichen. Eine andere Casting-Gruppe, wurde früher dort schon mit "Dickmanns" beworfen.
    Die scheinen Geschmack zu haben.
    Ich persönlich finde es eine Frechheit, daß der im "Jamiroquai-Outfit" auftratt. Da sind Welten dazwischen.
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#7 VolumeProProfil
  • 26.08.2008, 15:34hMönchengladbach
  • Helmut Kohl wurde mit Eiern beworfen und Joschka Fischer mit einem Farbbeutel.

    Waren das heten-feindliche Aktionen?
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#8 InfernoProfil
  • 26.08.2008, 16:17hBerlin
  • Antwort auf #2 von FoXXXyness
  • "Es kann nur einen homophoen Hintergrund haben, denn immerhin gelten die neuen Bundesländer nach der Wende als Sammelbecken für solche homophoben Subjekte!"
    -----------------------------------------------------
    Hrhrhr....

    Gelegentlich rate ich verstärkt dazu, sich nicht von dumpfen Vorurteilen leiten zu lassen, die man als Homosexueller doch so gern bekämpft.
    Die Behauptung die neuen Bundesländer seien "Homophober" als die alten Bundesländer ist schlicht und ergreifend Unsinn!

    "In den neuen Bundesländern sehen 87 Prozent kein Hindernis, dass ein Homosexueller Kanzler wird, in der alten Bundesrepublik 77 Prozent."

    www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/Homosexualitaet-Umfr
    agen;art122,2385480


    Genau das gleiche beim Adoptionsrecht, auch dort findet sich in Otsdeutschland eine größere Mehrheit als in den alten.

    Ansonsten hat das hier nichts mit Homophobie zu tun, sondern wohl eher damit, dass dieser Medlock eine ziemlich unsymphatische Person mit sehr sehr mäßigem Talent ist.
    Nicht alles negative, was Homosexuellen passiert, hat mit deren sexualität zu tun.
    Damit degradiert man ja jeden Homosexuellen zu einem Individuum, das sich vornehmlich über seine sexpartner definieren würde.....
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#9 thomas62Anonym
  • 26.08.2008, 16:23h
  • So eingebildet wie der ist - hat ihn das hoffentlich etwas von seinem Wolkenkuckucksheim runtergeholt.Wenn man sich die Schoten anguckt die sich diese Koksuschi geleistet hat dann waren die Eier und Tomaten überfällig.
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#10 PiaBerlin
  • 26.08.2008, 16:42h
  • Nie wieder Ostdeutschland- Mark Medlocks Auftritt war Weltklasse
    Ich war auch in Zwickau dabei und bin extra mit meiner Familie (5 Personen)aus der Schweiz angereist,nur um Mark zu sehen. Wir übernachteten auch dort im Hotel. Als wir mitten im überfüllten Kornmarkt standen (es waren 7000 Besucher) und Mark dann von diesen 7 Idioten beworfen wurde, blieb uns fast das Herz stehen.Wir waren fassungslos. Wie können solche hirnlosen Menschen einen Künstler und alle anwesenden Besucher dieses Konzertes so demütigen. Das diese Aktion geplant war, wussten wir nicht,sonst hätten wir der Stadt Zwickau nicht noch Geld hinterlassen (Hotelkosten etc.) Ich finde es unmöglich, dass nun die deutsche Presse das Opfer zum Täter macht. Was ist das für ein Journalismus? Für diese Aktion sollte sich die Stadt Zwickau und der Veranstalter schämen, weil sie nicht in der Lage war, dies zu unterbinden. Denn es wurde ja lange vorher angekündigt. Wir werden jedenfalls keinen Fuss mehr nach Ostdeutschland setzen und somit haben wir den geplanten Urlaub nach Sachsen sofort storniert. Dir lieber Mark wünschen wir alles gute und es war Hochachtungsvoll wie du diese erbärmliche Situation gemeistert hast. Einfach Weltklasse
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