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Schwere Vorwürfe gegen einen buddhistischen Priester in Taiwan: Er soll Schwule sexuell belästigt und sogar vergewaltigt haben.

Die Polizei von Taipeh ermittelt gegen den 24-jährigen Priester Tsai Hung-chieh, der als Priester des Wei-Ming-Tempels in einem Vorort der Hauptstadt Taipeh Schwulen angeblich dabei helfen wollte, leichter einen Partner zu finden. In der Szene hatte der Tempel offenbar einen Namen.

Allerdings hatte Tsai Hintergedanken: So erzählte er vielen Besuchern, ihr Glied sei von einem Dämon befallen worden. Dieser könnte nur hinausbefördert werden, wenn die Männer vor seinen Augen onanieren. Da der Geisterglaube ist in vielen buddhistischen Gesellschaften Asiens weit verbreitet ist, folgten viele der "Befallenen" dem Rat des Priesters.

Zeugenaussagen zufolge soll Tsai einige seiner Opfer sogar vergewaltigt haben. Zuvor habe er ihnen ein Getränk verabreicht, das Schlaftabletten enthält. Für seine "Beratungstätigkeit" habe er den Männern zudem Gebühren in Höhe von 3.600 bis 360.000 Taiwan-Dollar (80 bis 8.000 Euro) abgenommen.

Hsiao Kang, eines der Opfer, glaubt im Interview mit "Apple Daily", dass bislang nur die Spitze des Eisberges bekannt geworden sei: "Es wird wohl viele weitere Opfer geben, die von Tsai betrogen und misshandelt wurden, aber um nichts in der Welt zur Polizei gingen, da sie sich dort outen müssten."

Taiwan gehört in Asien zu den Vorreitern der Homo-Anerkennung. So gab es dort bereits Diskussionen über die Öffnung der Ehe im Parlament. Seit letztem Jahr ist das Merkmal "sexuelle Ausrichtung" in Antidiskriminierungsrichtlinien aufgenommen worden. (dk)



11 Kommentare

#1 gatopardo
  • 02.09.2008, 20:24h
  • Ziemlich pfiffig, mit List und Tücke andere vor seinen Augen zum Onanieren anzuhalten, obgleich blosses Glotzen auf wichsende Kerle nicht unbedingt jedermann befriedigen muss. Es drängt sich mir da ein lokaler Fall auf, wo sich viele Männer beim Besuch eines (natürlich schwulen) Sexologen entkleiden mussten, weil dieser die Beschaffenheit des Gliedes seiner Patienten erkunden wollte, bevor der eigentliche psychologische Teil begann. Irgendeiner fand das schliesslich höchst unnötig und der Sexologe flog auf.
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#2 roterginsengEhemaliges Profil
  • 02.09.2008, 20:41h
  • Antwort auf #1 von gatopardo
  • stimmt. ich rätsele im moment, was ihn gehindert haben könnte den flüssigen geist in kleine flaschen zu verbannen, um ihn auf der rückseite der tempelbude
    als potenzmittel zu verticken ?

    man hört da ja so einiges von großen geschäften
    und goldenen töpfen. z.b. dalai lama ?

    vielleicht wissen buddhisten der entsprechenden
    schulen näheres ?
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#3 gatopardo
#4 Chris_Anonym
  • 02.09.2008, 21:48h
  • Antwort auf #2 von roterginseng
  • Das ist eine super Geschäftsidee mit dem flüssigen Kräutergeist. So ein kleines Fläschen kann man doch sicher in Asien für 25 EUR verkaufen. Am klügsten (und wohl auch dreistesten) wär es natürlich dem Spender des flüssigen Geistes, denselbigen, nach der Sitzung mit dem schlafspendenden Getränk, feil zu bieten. So wäre Spender = Empfänger und alle [inkl. hoher Priester] sind glücklich

    Aber der Sexologe in D ist auch geil. Frag mich, warum manche Leute auf sowas reinfallen.
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#5 gatopardo
#6 roterginsengEhemaliges Profil
  • 02.09.2008, 22:27h
  • Antwort auf #4 von Chris_
  • ah. ich sehe schon, ein wahrhaft liberaler geist !

    ich schlage dir ein joint venture vor.
    ich liefere den spirit und das logo und du das start up kapital.

    wir mischen den chinesischen markt auf (ich habe da kontakte), gehen an die börse, also erst den kunden, dann an die große und lassen die aktien von westerwelles bruder verwalten. der ist da mit traditional chinese medicine schon dick im geschäft.
    du hast doch liberale kontakte ?
    hier schon mal das logo, hübsch auch die kleinen drachen !!!

    static.twoday.net/Augenfisch/images/little-friar.jpg

    den westerwelle bezahlen wir mit kleinen clips für seinen bruder. in irgendeinem walla-walla-stoffknäuel wird sich bestimmt ne cam unterbringen lassen.
    den kunden erzählen wir, wir bräuchten die aufnahmen für's finanzamt, werden hinterher vernichtet.

    brauchst du die konto-nummer ?
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#7 xyAnonym
  • 03.09.2008, 02:21h
  • Vergewaltigung ist natürlich nicht o.k. Aber wer im religiösen Wahn glaubt, er habe einen Dämon im Schwanz, den er rauswichsen müßte, hat es schlicht und einfach nicht besser verdient.
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#8 Super MarioAnonym
  • 03.09.2008, 12:16h
  • Also ich wundere mich bei religiösem Glauben über gar nichts. Hierzulande ist doch auch der Aberglaube verbreitet, dass es Dämonen bzw. den Teufel gibt, die in menschliche Körper fahren können und dann ausgetrieben werden müssen. Dafür bildet die katholische Kirche Exzorzisten aus. Weiß irgendwer wieviele Exzorzismen heute noch in der westlichen Welt stattfinden?
    Dann werden Gartenzwerge, Menschen oder wie in meinem Fall Arschmösen von irgendwelchen Freaks gesegnet, in dem Glauben, dass das irgendwas bringt. Es gibt noch viele andere Beispiele, das ist eben der ganz alltägliche Wahnsinn.
    Da wichse ich doch lieber meine angeblichen Dämonen heraus als sie mir von einem durchgeknallten katholischen Priester heraustreiben zu lassen. Macht sicherlich mehr Spaß.
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#9 pupsAnonym
  • 03.09.2008, 15:07h
  • Irgendwann kommen auch christliche Pfaffen noch auf die Idee, ihren Ministranten den Teufel aus dem pubertären Schwanz treiben zu müssen und damit ihre Pädophilie zu rechtfertigen.
    Wundert mich sowieso, dass die nicht längst auf diese Idee gekommen sind, wo sie doch sonst mit Teufelsaustreibungen recht fix bei der Sache sein sollen. Wie man hört, sollen in USA ja selbst schon manchem Hund und Papagei der Teufel ausgetrieben worden sein.
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#10 VolumeProProfil
  • 03.09.2008, 15:38hMönchengladbach
  • Es ist schon interessant wie sich Leute aus religiösen Gründen zu jeder Form des Unsinns hinreißen lassen. Also ich meine jetzt das Onanieren vor dem Priester. Wer sich darüber beschwert, der ist selber Schuld.

    Die Vergewaltigung unter der Ausnutzung der Wehrlosigkeit des Opfers ist eine Straftat und gehört hart bestraft.
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