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  • Kolumne: Nina Queer
    Nina Queer ist Berlins unangefochtene Star-Transe Nr. 1. Keine andere Drag Queen ist so häufig als DJane, Moderatorin oder Entertainerin gebucht wie sie. Ihr Erfolg ist einerseits ihrem perfekten, glamourösen Styling, andererseits ihren unverwechselbaren Humor zuzuschreiben. Seit März 2008 schreibt Nina Queer einmal im Monat für Queer.de über den neusten Tratsch und Klatsch aus den schwulen Abgründen der deutschen Hauptstadt. Ihr eigenes Privatleben hält sie von der Öffentlichkeit fern. Nina Queer reist gerne und hat zwei Hunde. Über eine Partnerschaft gibt es keine Informationen. Die Gerüchteküche brodelt seit Jahren... Mehr über Nina auf ihrer Homepage und auf MySpace.

    03. September 2008, 8 Kommentare

Tratsch aus Berlin: Daniel Brühl hat die Revolution verraten, Klo-Sex auf der Party von Magnus Vortmayer und der geile Marco Rosetti

Der Firststeps Award 2008 war widerlich! Bernd Eichinger rief diesen zweifellos wichtigen Preis vor Jahren ins Leben. Und jetzt kennen wir auch den Grund dafür: Nina Eichinger, seine Tochter moderierte in diesem Jahr die Show auf der Bühne, und alle langweiligen deutschen Stars (in ihren noch viel langweiligeren Klamotten) waren gekommen, um das schlimme Untalent mit großem väterlichen Einfluss zu bestaunen. Sorry, mein Fall war es nicht. Für die deutschen Filmschaffenden aber völlig ausreichend.

Dass aber Daniel Brühl, dem ich häufig bei meinem Lieblings-Italiener in der Kollwitzstraße gegenüber sitze, sich diese Schmierenkomödie auch gegeben hat, hat mich persönlich enttäuscht. Ich hätte den feschen Dreißiger für etwas exklusiver gehalten. Freilich hatte er den Preis vor Jahren gewonnen, aber wo bleibt denn da die Revolution?

Besonders stolz bin ich in diesen Tagen auf meinen lieben Freund, den Musikproduzenten und DJ Divinity. Keine deutsche Topgruppe, die sich nicht von ihm remixen lässt. Rosenstolz, Mia, Jeniffer Rostock, Ich&Ich und zu guter Letzt auch Klee. Die meisten seiner Mixe sind zurzeit überall erhältlich oder erscheinen im Herbst noch. Und wie feiert der Meister diese Erfolge? Mit Champagner natürlich. Und wo? Auf der italienischen Luxusinsel Ponza. Und jetzt ratet mal mit wem? Mit MIR! Zugegeben: Mit von der Truppe sind auch zehn italienische Models, die unter anderen schon für D&G oder Gucci am Laufsteg waren, sowie Emma Landford, die hochschwangere Sängerin von Mousse T. (u.a "Horny") mit der ich neulich auf Rügen bei einem Festival gemeinsam aufgetreten bin.

Natürlich gibt es auch jede Menge muskelbepackte Skipper, die uns in der gemieteten Jacht Tag für Tag in romantische Buchten fahren. Was nicht ihre einzige Aufgabe ist. Zumindest was mich betrifft. Abends, wenn mein sonnenverbrannter Luxuskörper zu viel Vino getankt hat, will er beleckt und durchgevögelt werden. Obwohl ich sonst eigentlich nie blonde Perücken trage, hat sich diese Alternative bei den Italo-Primaten als die beste herausgestellt. Hihihi.

Ursprünglich war ich auf diese Traumreise nur eingeladen worden, weil ich hier meine Seele baumeln lassen und Texte für Songs schreiben sollte. Und wenn mir meine Seele nicht schon am ersten Tag von Kapitän Marco Rosetti (Kein erfundener Name! Kein Scherz!) aus dem Leib gefickt worden wäre, säh ich darin auch kein Problem.

Oder bin ich immer noch fertig von der opulenten Geburtstagsparty, die Magnus Vortmayer, Filmmogul und eine Hälfte des beliebten Trash-DJ-Duos "Dudel Disco Team", zu seinem Vierzigstem gab? War das eine Sause! Oder wie soll ich euch erklären, dass ich an diesem Abend das Girl mit dem Empfangs-Champagner war? Ein klasse Job an der Bar neben dem Eingang. Auf diese Art und Weise konnte ich mir gleich die Luxusschnittchen unter den Gästen herauspicken. Ein Objekt stach mir besonders ins Auge: ein Jungmillionär, der mit dem Verkauf von Melkmaschinen schnell zu viel Geld gekommen war. Also füllte ich ihn ab, als wäre es unsere letzte Party auf Erden.

Kaum hatte ich ihn soweit, dass er am liebsten schon vor allen anderen Geburtstagsgästen seinen Schwengel rausgeholt und in mich reingedreht hätte, schnappte eine gewisse I., Chefredakteurin einer renommierten Modezeitschrift, ihn mir in einem unachtsamen Moment vor der Nase weg. Während Sängerin Emilia ("I'm a big big girl") performte, ließ sie sich im dreckigen Klo von ihm poppen – mir brach es fast das Herz. Umso größer war die Genugtuung, dass der Millionär und die kesse Chefredakteurin nach Partyende ausgerechnet in ein Ibis-Hotel gefahren sind, um ihren niedrigen Trieben weiter Freiheit zu verschaffen. Die Vortmayer-Party selbst, die übrigens im Berliner GeburtstagsKlub (an diesem Tag für die Öffentlichkeit geschlossen) stattfand, soll schlappe 40.000 Euro gekostet haben.

Schöne Grüsse aus Ponza
Eure Lieblingskolumnistin Nina Queer

Galerie:
Nina Queer
7 Bilder


#1 Lars3110
  • 03.09.2008, 15:54h
  • Zitat"....und alle langweiligen deutschen Stars (in ihren noch viel langweiligeren Klamotten) waren gekommen.."
    Gut, Nina Queer ist kein Star, aber alle anderen Attribute treffen auf sie zu, deshalb war sie ja wohl auch da.

    Aber ich will nicht die ganzen Zeit auf Nina rumhacken, soviel Aufmerksamkeit hat sie nun wirklich nicht verdient.

    Zwei positive Punkte gibt es anzumerken.
    1. Es wurde keine Werbung für die RTL-Gruppe gemacht.
    2. Es wurde keine Eigenwerbung gemacht.

    Aber dadurch, dass etwas hätte schlimmer sein können, macht es lange noch nicht gut und interessant.

    Am wenigsten interessieren mich Berichte über den jährlichen GV.

    Hiermit fordere ich erneut die Absetzung der Kolumne von NQ.
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#2 mok120Profil
#3 ArendAnonym
#4 Lars3110
  • 08.09.2008, 09:45h
  • Antwort auf #2 von mok120
  • Tja, ich pflege meine Vorurteile und stelle natürlich Forderungen an Queer.de nach mehr Qualität, denn ich bin der Meinung, dass dieses Portal schon seine Berechtigung hat.
    Wenn es jedoch mit diesen flachen Inhalten weitergeht, stelle ich das in Frage.
    Und zum Thema Nina Queer: Wer ist das, dass man hier behauptet sie wäre "Startranse Nr.1"?

    Und genau da sind wir bei dem Thema, das mich wütend macht. Hier werden heterosexuelle Vorurteile bedient, vornehmlich die der geistig minderbemittelten Gruppe der RTL2-Gucker, die Frauentausch als witzig und unterhaltsames Entertainment empfinden.

    Das hat mit der Community nix zu tun, im Gegenteil, diese wird mal wieder der Lächerlichkeit preisgegeben von einer talentfreien Person, die wahrscheinlich mit 40 als alkoholabhängiges Koksopfer sich dem Heer der Erwerbslosen einordnet, weil sie ja auch nichts anderes kann.

    Wenn man eine Klatschkolumne veröffentlichen will, dann gibt es tausende bessere Beispiele, z.B. die von Biggy van Blond in der Blu.
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#5 Kilgore TroutAnonym
#6 Oliver SAnonym
  • 08.09.2008, 16:28h
  • Wirklich gut ist ihre Kolumne nicht, aber die restlichen Kolumnen hier auf Queer.de sind auch nicht der Bringer und langweilen eher.

    Und dass Nina auf der langweiligsten aller Partys mit langweiligen deutschen Stars zu finden ist, passt doch irgendwie zu ihr. Sie hat sich damit selbst deplatziert ... na ja versucht aber gleichzeitig durch die Betonung von B Promis ihre eigene D oder E Promiskuität [hihi] aufzuwerten. C`est la vie, Nina.

    Nina ist im Trash-Reality-TV halt besser aufgehoben, als im redaktionellen Bereich.
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#7 Lars3110
  • 08.09.2008, 16:47h
  • Antwort auf #5 von Kilgore Trout
  • Wenn du denkst, dass ich lächerlich bin, ist das deine eigene Sicht der Dinge.
    Wenn ich aber eine Behauptung aufstelle, dann nenne ich wenigstens Fakten, wie ich zu dieser Einschätzung komme.
    Danke für die Aufmerksamkeit.
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#8 RodneyRammer
  • 22.09.2008, 17:45h
  • Ich finde das Nina einfach die besten Kolumnen schreibt. Ich bin ehct ein großer Fan von ihr!!!
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