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US-Amerikaner sprechen sich laut einer neuen Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Harris Interactive für die Rechte von Homo-Kollegen aus – Schwule und Lesben beklagen aber nach wie vor Diskriminierung.

79 Prozent der Heterosexuellen erklärten demnach, dass sexuelle Ausrichtung bei der Bewertung, wie eine Arbeit verrichtet werde, keine Rolle spielt. Die Toleranz wird auch Transsexuellen gewährt: 71 Prozent der Befragten machten dieselbe Aussage bei Thema Geschlechtsidentität.

Die Mehrheit spricht sich auch dafür aus, dass eheähnliche Rechte gewährt werden sollten: Drei Viertel erklärten sich damit einverstanden, dass Angestellte Sonderurlaub erhalten sollten, wenn ihr Partner stirbt. 68 Prozent sind für den Sonderurlaub bei Erkrankung oder einem Unfall des Partners. 64 Prozent erklärten ferner, dass Homo-Angestellte steuerfreie Beihilfen zur Gesundheitsversicherung ihres Partners erhalten – diese werden nach Bundesrecht augenblicklich nur Heterosexuellen gewährt.

Ein große Mehrheit (90 Prozent) sagte zudem, dass es ihnen gleichgültig sei oder sie es begrüßten, wenn ein Kollege seine Homosexualität offenbaren würde.

Befragte Schwule und Lesben erklärten allerdings, dass Diskriminierung am Arbeitsplatz nach wie vor weit verbreitet sei. 65 Prozent erklärten, sie seien schon Opfer derartiger Diskriminierung geworden. 47 Prozent müssten sich homophobe Kommentare oder Witze im Job anhören. Und 36 Prozent erklärten, sie hätten sich am Arbeitsplatz bislang nicht geoutet.

"Es ist ermutigend, dass Heterosexuelle sich offenbar dafür aussprechen, Diskriminierung am Arbeitsplatz zu beenden", erklärte Selisse Berry, Chefin der Gruppe Out & Equal, die die Umfrage in Auftrag gegeben hat.

Die Umfrage wurde im Juni online unter mehr als 2.600 erwachsenen US-Bürgern durchgeführt. (dk)



#1 VolumeProProfil
  • 03.09.2008, 15:41hMönchengladbach
  • Daran sieht man ja, dass der durchschnittliche Amerikaner weiter als die Politiker ist.
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#2 gatopardo
#4 Fred_IsraelEhemaliges Profil
#5 VolumeProProfil