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MILES, das Zentrum für Migranten, Lesben und Schwule des LSVD Berlin-Brandenburg, ruft für den "Tag der Offenen Moschee" am 3. Oktober dazu auf, gemeinsam in die Berliner Sehitlik-Moschee zu gehen und dort den Dialog zum Thema Homophobie zu suchen.

Ziel sei es, mit Vertretern von DITIB, der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion darüber ins Gespräch zu kommen, wie man in Zukunft gemeinsam gegen Homophobie vorgehen kann. Treffpunkt ist um 14 Uhr vor der Sehitlik-Moschee, Columbiadamm 128 in Berlin-Neukölln.

Bereits am 1. Oktober lädt das MILES zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung, bei der es um die Situation der Lesben- und Schwulenbewegung in der Türkei und die Auswirkungen auf die deutsch-türkische Community in Deutschland geht. Hakan Tas, freier Journalist, Autor und Menschenrechtsaktivist wird ein Impulsreferat zum Thema halten (Start: 19:30 in den Räumen des LSVD, Kleiststr. 35).

In Berlin hat zuletzt der Integrationsbeauftragte Islam- und Homo-Verbände zum Runden Tisch gegen Homophobie eingeladen (queer.de berichtete). Im Oktober soll dabei soll besprochen werden, wie die sich häufenden Überfälle auf Lesben und Schwule eingedämmt werden können. (pm/dk)



26 Kommentare

#2 RabaukeAnonym
  • 12.09.2008, 14:44h
  • Das finde ich gut. Es ist an der Zeit und daher halte ich es für geradezu wichtig, anderen Kulturen zu zeigen, daß wir alle Menschen sind. Auch dann, wenn wir keinen Gott oder eine andere Relegion haben. Prima Aktion!!!
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#3 VolumeProProfil
  • 12.09.2008, 17:13hMönchengladbach
  • Die Idee ist sehr gut.

    Beide Seiten müssen sich über die Problematik "Homophobie" austauschen. Besonders die Imame und Moschee-Vereine können durch ihre Möglichkeiten der Einflussnahme auf die jungen Migranten sehr zur Problemlösung beitragen.

    Man sollte aber keine zu hohen Erwartungen an einen Dialog stellen, denn es muss ein langsamer Prozess des gegenseitigen Verständnisses einsetzen. Ich erwarte nicht, dass in ein paar Jahren Homosexuelle Hochzeiten nach islasmischen Ritus feiern dürfen, aber ich erwarte von den Imamen mehrere Aufrufe zur Friedlichkeit gegenüber Homosexuellen. Ein Nachlassen der Gewalt ist primär das Ziel. Über weitere Schritte sollte dann erst nachgedacht werden.
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#4 NuRAnonym
  • 12.09.2008, 17:15h
  • hallo zusammen...:)
    ich finde die idee an sich gut, aber ich kenne diese sorte von menschen soagr noch besser. es muss schon sehr sehr viel mehr engagement in der öffentlichkeit vorhanden sein, damit solche sitzungen einen erfolg in den köpfen der menschen erzielen...

    neyse...bol basarilar ve sanslar dilerim...
    heißt soviel wie...:
    ich wünsche den vermittlern viel erfolg und glück
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#5 Fred_IsraelEhemaliges Profil
#6 BesucherAnonym
  • 12.09.2008, 18:05h
  • Gute Idee!

    In den Niederlanden längst Realität, das Moscheen auch für Homosexuelle offen sind!

    Schaun mer mal ob ich da vielleicht in Berlin bin.
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#7 VolumeProProfil
  • 12.09.2008, 18:13hMönchengladbach
  • Man kann den Islam-Verbänden ja folgenden Deal vorschlagen.

    Die Islam-Verbände bekämpfen mit allen Kräften die Homophobie in ihren Reihen und LSVD und die anderen Lobbygruppen bekämpfen die Islamophobie.
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#8 Fred_IsraelEhemaliges Profil
  • 12.09.2008, 18:34h
  • niederlande ist neben england nun gerade das dümmste beispiel
    Religiösem Eifer die Tür öffnen?

    hpd.de/node/4637

    --

    ach volume pro, wenn homosexualität das einzige problem wäre im islam, dann wäre ja noch alles supi.
    den dialog gibt es nur,das konservative islamverbände ihre ziele durchsetzen.
    bis jetzt waren sie noch zu keinem kompromiss bereit.
    oder es handelt sich um Takiyya = eine bewußte täuschung des konservativen islam um sich nach außen liberal zu geben um vorteile zu gewinnen,solange man noch in der minderheit ist.
    das sind die falschen diskussionspartner - die gsprächpartner müßen säkulare muslime (kulturmuslime) sein.
    das hauptproblem im islam ist ihre sexualmoral und vorallem die rolle der frau.
    wenn man die frau als abolut gleiwertiges wesen angesehen würde,dann hätten sich fast alle probleme gelöst, auch in der frage der integration.
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#9 XDAAnonym
  • 12.09.2008, 19:32h
  • Antwort auf #8 von Fred_Israel
  • Wann lernen wir endlich, dass wir nicht den Islam umwerben brauchen? Aber diese Unterwürfigkeit ist der falsche Weg ...

    Apropos NL - ja da werden Islamkritiker auch gerne mal mit dem Messer auf offener Straße ermordet ....
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#10 FloAnonym
  • 12.09.2008, 19:37h
  • Im Prinzip ist Dialog immer gut. Ich fürchte nur, dass es so laufen wird, wie so oft:
    diejenigen, die zuhören, waren auch vorher aufgeschlossen und diejenigen, die Schwule als Perverse ansehen, werden da erst gar nicht anwesend sein.

    So wird wohl wieder mal viel geredet werden, aber in der Praxis wird sich dann wohl nicht so viel ändern.
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