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Meist landet Sperma im Kondom oder der Kloschüssel. Den meisten ist jedoch nicht klar, was für einen Schatz sie so mir nichts, dir nichts entsorgen. Sogar gegen den salzigen Geschmack gibt es ein Mittelchen.

Sperma besteht zwar zu über 90 Prozent aus Wasser, der Rest ist jedoch ein dichter Nährstoffmix. Ein Liter enthält unter anderen 249 Milligramm Kalzium, 291 Milligramm Magnesium und 35 Milligramm Vitamin C. Allerdings sollte man seinen Vitaminaufnahme nicht alleine dem Genuss des Liebessaft überlassen: Um die empfohlene Tagesdosis an Vitamin C aufzunehmen, müsste man über zwei Liter Sperma trinken. Selbst der potenteste Mann kann nicht soviel liefern: Pro Höhepunkt pumpt ein Mann lediglich 3,5 Milligramm aus dem Organ. Dennoch: Einmal schlucken deckt sieben Prozent des täglichen Bedarfs an Kalium und immerhin drei Prozent an Zink. Und das bei weniger als einer Kalorie. Allerdings enthält Sperma auch 0,64 Gramm Cholesterin pro Liter.

Der harsche Geschmack ist für viele jedoch ein Manko. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten hat sich diesem Problem angenommen: Seit Oktober 2000 vertreibt eine Firma aus Arizona ein mittlerweile patentiertes Mittel, das bei regelmäßiger Einnahme dem Sperma einen süßlichen Geschmack verleihen soll. Schleckmäuler müssen allerdings tief in die Tasche greifen: 30 Rationen des Mittels Semenex kosten 68,95 Dollar (rund 58 Euro).

Ärzte in den USA empfehlen gar, Sperma zu schlucken. Besonders Frauen könnten von gesundheitlichen Vorteilen profitieren. Denn damit ließe sich die Gefahr von Eileiterkrebs, Depressionen und Akne verringern. "Um positive Effekte zu erzielen, muss man Sperma regelmäßig einnehmen", so Dr. Jane Greer, "Sexpertin" eines amerikanischen Lifestyle-Magazins. Man müsse jedoch immer sicherstellen, dass der Partner auch gesund ist, da durch Schlucken auch Geschlechtskrankheiten wie HIV übertragen werden können. Daher ist es für promiske Schwule auch nicht ratsam, das Sperma ihrer Partner aus gesundheitlichen Gründen zu konsumieren.

Die Deutsche Aids-Hilfe warnt auf ihrer Website: "Blasen, Lecken oder Lutschen birgt ein Risiko, wenn Sperma in den Mund der des Partners gelangt."


29. April 2004, 16:06 Uhr



30 Kommentare

#1 skydiverProfil
  • 29.04.2004, 16:33hStuttgart
  • Na toll !!! Zuerst habe ich gedacht ich seh nicht recht als ich den Artikel las... Meinte sogar im falschen Net-Magazin zu sein !!! Der Artikel liest sich wie eine "Aufforderung" zum "schlucken"... Und da steht dann tatsächlich auch noch drin:" Ärzte in den USA empfehlen gar, Sperma zu schlucken. Besonders Frauen könnten von gesundheitlichen Vorteilen profitieren". Die spinnen wohl die Amis !!! Bloss gut, das die Redaktion dann doch noch den Hinweis/ Zusatz eingefügt hat:"Man müsse jedoch immer sicherstellen, dass der Partner auch gesund ist, da durch Schlucken auch Geschlechtskrankheiten wie HIV übertragen werden können. Daher ist es für promiske Schwule auch nicht ratsam, das Sperma ihrer Partner aus gesundheitlichen Gründen zu konsumieren".
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#2 DBAnonym
  • 29.04.2004, 17:30h
  • wen man schon meint schlucken zu *müssen* ... wie wärs mit ananas?

    frische ananas mampfen, 4-6h später is der kram verdaut und das sperma schmeckt supersüss

    solange man vorher keinen spargel isst, ist doch alles paletti *G*
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#3 kevinAnonym
  • 29.04.2004, 17:33h
  • habt ihr sie noch alle. wir kämpfen ständig gegen dieses scheiss barebacking und ihr gebt uns noch einen tritt in den arsch!!!
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#4 WernerAnonym
  • 29.04.2004, 18:50h
  • Ich kann mich meinem Vorschreiber da anschließen und empfehle Euch, Euch selbst hierfür die "Homo-Gurke" zu verleihen.
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#5 queerleserAnonym
  • 29.04.2004, 19:33h
  • Voll über alle Grenzen hinausgeschossen: Text und Bilder. Gemessen an Euren Ansprüchen verdient das dann wirklich die "Homo-Gurke"...
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#6 Patrick ScheiderAnonym
  • 29.04.2004, 19:53h
  • Ich verstehe die Aufregung hier nicht. Das ist doch scheinheilig. Die Story ist reißerisch, aber erzeugt wohl die benötigten PIs. Die ganzen Abspritzpix gibts überall im Netz, ohne dass sich jemand aufregt. Und Queer verweißt wenigstens auf die Ansteckungsgefahr und die AIDS-Hilfe. Sogar das Foto ist doch ein altes Plakat der AIDS-Hilfe.
    Patrick
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#7 skydiverProfil
  • 29.04.2004, 23:02hStuttgart
  • Jetzt muss ich doch noch kurz was dazu schreiben !!! Das es sich um ein Motiv der DAH (Deutschen-Aids-Hilfe) handelt war um 16:40 Uhr noch nicht ersichtlich !!! Ebenso fehlte der Zusatz:"Die Deutsche Aids-Hilfe warnt auf ihrer Website: "Blasen, Lecken oder Lutschen birgt ein Risiko, wenn Sperma in den Mund der des Partners gelangt." Dies geschah wohl auf die sehr "negative" Lesermeinung !!! Aber ich bin sehr froh darüber, das die QUEER Redaktion auch auf Proteste Anderer "schnell" regaiert !!! Ich muss da Kevin meinem Vorschreiber vollkommen Recht geben... Man(n) kämpft seit zwanzig Jahren aktiv gegen HIV & AIDS und liest dann ausgerechnet in einem schwulen Magazin so einen Müll !!! QUEER bzw. der Redakteur hat dafür wirklich die "Homo-Gurke" verdient !!!
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#8 SnoopyAnonym
  • 29.04.2004, 23:22h
  • Gratualtion zu der FLOP-STORY! Also wenn Sommer wäre, würde ich meinen die QUEER-Redaktion wäre ins Sommerloch gefallen! Ich bin ebenfalls dafür, das Ihr für derartigen Journalismus die Homo-Gurke mit Auszeichnung mehr als verdient habt! Es geht in dem Beitrag doch gar nicht um die Bilder und schon gar nicht um Scheinheiligkeit! Fakt ist doch das Man(n), und im besonderen junge Schwule angeregt durch derartig reisserische Artikel Lust bekommen könnten, das ganze auch mal auszuprobieren so easy wie sich das liest! Und nur darin liegt die Gefahr!
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#9 ThomasAnonym
  • 30.04.2004, 01:31h
  • Kommentier-Kinder, wenn jemand euch sagt, Spinat hat viele Vitamine, würdet ihr das deswegen essen? Warum kritisiert ihr dann die armen Queer-Jungs? Der Artikel ist doch witzig. SAFETY FIRST - NO SPINAT!
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#10 köln-nippesAnonym
  • 30.04.2004, 03:50h
  • Da tut ihr mir ja echt alle leid. In einer festen Beziehung ohne Seitensprünge kann man nämlich Sperma saufen bis zum abwinken. Mittlerweile wachsen mir sogar schon endlich Brusthaare, weil mein Bär mich gut versorgt! Da muss man sich halt entscheiden, nix von vielen oder viel von einem!
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