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Der Hollywood-Star hat den Verfechtern der Homo-Ehe in Kalifornien 100.000 Dollar gespendet. Auch sein eigener Familienstand hänge von der Regelung ab.

Von Carsten Weidemann

Hollywood-Star Brad Pitt hat den Schwulen- und Lesbenverbänden in Kalifornien 100.000 Dollar (rund 69.800 Euro) gespendet. Mit dem Geld soll für die Beibehaltung der Homo-Ehe in dem US-Bundesstaat geworben werden. DerHintergrund: Mit einer Volksabstimmung im November wollen konservative Gruppen die fortschrittliche Regelung wieder zu Fall zu bringen.

Niemand habe das Recht, jemand anderem sein Leben zu verweigern, auch wenn er damit nicht einverstanden sei, schrieb Pitt in einer von der "Los Angeles Times" veröffentlichten Mitteilung. "Jeder hat das Recht, das Leben zu leben, das er sich wünscht, sofern er damit niemand anderem schadet." Diskriminierung habe in den USA keinen Platz,so der Schauspieler.

Bereits im Herbst 2006 hatte Pitt der Zeitschrift "Esquire" gesagt, dass er seine Freundin Angelina Jolie erst dann heiraten werde, wenn in den USA die Homo-Ehe erlaubt sei. Das Oberste Gericht von Kalifornien hatte im Juni den Weg für die Homo-Ehe freigemacht. Kalifornien ist damit nach Massachusetts der zweite US-Bundesstaat, der Partnerschaften von Schwulen und Lesben der Ehe zwischen Mann und Frau vollkommen gleichstellt.



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#1 VolumeProProfil
  • 18.09.2008, 12:23hMönchengladbach
  • Also ich finde das jetzt richtig nett und sehr großzügig vom Herrn Pitt.

    Hätte nicht gedacht, dass er so auf der Seite der schwulen Amerikaner ist. Sowas erfährt man eben nicht aus den deutschen Boulevard-Blättern.
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#2 XDAAnonym
#3 annemarie89
  • 18.09.2008, 12:47h
  • Warum sind nicht mehr Schauspieler so...?!
    Hoffen wir mal, dass sich viele Amerikaner sich an Brad Pitt ein Beispiel nehmen und das dann auch zu uns schwappt!
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#4 pupsAnonym
  • 18.09.2008, 12:47h
  • Antwort auf #2 von XDA
  • Schön für Spiegel. Jetzt steht es hier und man antwortet hier. Hast du ein Problem damit?

    Zu Brad Pitt: Ungewöhnliche, aber sehr loyale Worte von einer "Hete", vor allem aber eine sehr noble Geste. Danke Brad! Wollen wir mal hoffen, dass die Gegner nicht doch wieder alles kippen.
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#5 XDAAnonym
#6 VolumeProProfil
  • 18.09.2008, 13:34hMönchengladbach
  • Er hat für seine Spende neben - hoffentlich vorhandenen - noblen Gedanken mit Sicherheit auch, ohne es ihm ankreiden zu wollen, eigennützige Dinge im Hinterkopf.

    Immerhin weiß er ja, dass er aufgrund seiner hohen Attraktivität für viele Schwule eine Art Sexsymbol ist. Das dürfte ihn nicht stören, denn immerhin gehen jene in seine Filme und kaufen sonstige Produkte, die mit ihm in Verbindung stehen.

    Alles in allem ist die Spende für beide Seiten gut. Die Lobbygruppe in Kalifornien kann mit dem Geld sehr viel anfangen und Brad Pitt sichert sich damit die Zuneigung einer Fan-Gruppe.
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