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Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat an die bosnischen Behörden appelliert, Gewalandrohungen gegen CSD-Teilnehmer ernst zu nehmen und für einen reibungslosen Ablauf der ersten Gay-Pride-Veranstaltung in Sarajewo, die vom 24. bis zum 27. September stattfindet.

Muslimische Aktivisten und Politiker haben zuvor ein Verbot der Veranstaltung gefordert (queer.de berichtete). Mehrere Imame haben sich zu Wort gemeldet und Homosexualität als unmoralisch und nicht mit dem Koran vereinbar bezeichnet. Zudem sind in den vergangenen Tagen vermehrt Plakate in der Stadt aufgetaucht, auf denen "Tod den Schwulen" zu lesen ist.

"Homo-Aktivisten wollen das Festival dazu nutzen, gleiche Rechte und ein Ende der Diskriminierung zu fordern", erklärte Nicola Duckworth von Amnesty. "Aber im Vorfeld des Festivals haben manche Medien eine homophobe Kampagne gestartet, die die bereits vorhandenen Vorurteile noch verstärkt und als Aufruf zur Gewalt verstanden werden kann." Sie zitiert Publikationen wie "SAFF" und "Dnevni Avaz", in denen dazu aufgerufen wird, "die Organisatoren zu lynchen, zu steinigen, mit Benzin zu übergießen oder aus dem Land zu schmeißen".

Außerdem würden Todesdrohungen im Internet veröffentlicht. Einer der CSD-Organisatoren erklärte gegenüber Amnesty: "Wir und unsere Familien fühlen uns nicht mehr sicher. Manche mussten einen geheimen Unterschlupf finden, weil unsere Namen und Adressen öffentlich wurden. Wir haben Angst davor, öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen oder alleine aus dem Haus zu gehen. Unsre Hunde sind derzeit unser bester Schutz. Wir fühlen uns völlig isoliert."

Amnesty wies darauf hin, dass Bosnien-Heregowina Menschenrechte einhalten müsse. Die Organisation forderte Politiker auf, öffentlich gegen Gewalt Stellung zu nehmen.

Gleichgeschlechtliche Liebe wurde in der Föderation Bosnien und Herzegowina im Jahre 1998 und in der Republika Srpska 2000 legalisiert. Das Land strebt nun eine EU-Mitgliedschaft an. (dk)



CSD Sarajewo nach Ausschreitungen abgesagt

Die Organisatoren des ersten schwul-lesbischen Festivals in Sarajewo haben alle weiteren Veranstaltungen abgesagt, nachdem ein Mob am Mittwoch Teilnehmer angegriffen hatte.
Ausschreitungen beim CSD Sarajewo

Am Mittwochabend haben Dutzende meist junger Männer versucht, den Start des ersten CSD in Sarajewo zu verhindern – mindestens ein Polizist, zwei Journalisten und mehrere CSD-Teilnehmer wurden verletzt.
Sarajewo: Religiöse Aktivisten kämpfen gegen ersten CSD

Muslimische Aktivisten kritisieren den für nächsten Monat geplanten CSD als "Festival der Homosexualität", das verhindert werden müsse. Homosexualität setzten sie mit "Sünde und Krankheit" gleich.
#1 roterginsengEhemaliges Profil
#2 VolumeProProfil
#3 roterginsengEhemaliges Profil
  • 21.09.2008, 15:07h
  • Antwort auf #2 von VolumePro
  • nein, nein.

    mittendrin und voll dabei !
    guckstu hier:

    Bosnia Gate
    WIE DER DSCHIHAD NACH EUROPA KAM

    "..Auf der anderen Seite übte das für die USA so wichtige saudische Königshaus Druck in die entgegengesetzte Richtung aus und forderte für den bosnisch-muslimischen Präsidenten Izetbegovic´ mehr Rückendeckung...
    ..
    Lake etwa spielte "die Schlüsselrolle beim Abblocken von Kongressuntersuchungen". Galbraith "sprach mit Repräsentanten muslimischer Staaten über die Bezahlung von Waffen, die nach Bosnien gesendet werden sollen". Besonders brisant ist die Feststellung, dass "US-Regierungsbeamte iranische Raketentransporte (nach Bosnien) inspizierten". Die Herren wollten offenbar genau wissen, ob ihre Alliierten High Tech lieferten oder Ausschuss..."

    www.freitag.de/2005/10/05100901.php
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