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  • 20. September 2008, noch kein Kommentar

Fetziger Rock vermischt mit Rumba, Samba, Tango, Ska und Reggae: Huecco räumt in Spanien kräftig ab und will nun Deutschland erobern.

Von Carsten Weidemann

Kräftiger Rock vermischt mit Rumba, Samba, Ska, Tango und Reggae – geht das überhaupt? Und wie das geht! Nicht umsonst erreichte Huecco mit seinem ersten Album "Huecco" in Spanien innerhalb weniger Tage Goldstatus. Danach eroberte der Musiker, der mit bürgerlichem Namen Ivan Sevillano heißt, Mexiko, Portugal, Chile, Puerto Rico, Spanien und Kolumbien. Seine lebensfrohe Melange aus Rock und Latino-Rhythmen begeisterte. Mit seinem zweiten Album "Assalto" setzt er nun zum Sturm auf die Fans außerhalb der einschlägigen Latino-Länder an. Und der Grundstein ist gelegt, denn mit "Reina de los angelotes" ist er aktuell in den deutschen Charts und läuft sehr oft im Radio.

In Spanien wurde Hueccos zweites Werk bereits im April 2008 veröffentlicht. Produziert wurde es von Thom Russo, der schon mit Homo-Ikonen wie Cher und Diana Ross zusammenarbeitete und einige Grammys sein Eigen nennen kann. "Assalto" ist ein bisschen wie eine Reise durch die Welt Mittelamerikas, auf der Huecco keine Sehens- bzw. Hörenswürdigkeit auslässt. Auf "El burro de Mayabe" führt er uns nach Cuba und macht uns im Salsabeat mit der kubanischen Sängerin Lena bekannt, dann geht es mit "Se me olvidó olvidarte" nach Mexiko, wo der Musiker eine herrliche Punk-Ranchera entdeckt. Und so unmöglich es scheint, Rock mit Merengue und Rumbatón zu vermählen – Huecco gelingt genau das mit "Cerezas". Bei den Bonus-Tracks offenbart der Sänger dann mit dem französischen Lied "Je pense à tes yeux" sowie dem portugiesischen "Tô morrendo por você" auch seine Vielseitigkeit auf sprachlicher Ebene.

20. September 2008