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  • 20. September 2008, noch kein Kommentar

Die Pussycat Dolls haben die knappsten Kleidchen ausgepackt und kehren mit ihrer zweiten CD "Doll Domination" zurück. Die Single "When I Grow Up" lässt vor allen Dingen schwule Teenie-Herzen höher schlagen.

Von Jan Gebauer (blu NRW)

Kaum eine Girl Group war in den letzten Jahren weltweit so erfolgreich wie die Pussycat Dolls. Und kaum eine war dabei so knapp bekleidet, dass man vor lauter Sorge um deren Gesundheit (und Ansehen) schnell ein paar Klamotten auf die Bühne (oder in den Fernseher) werfen wollte. Das erste Album der Gruppe rund um Leadsängerin Nicole Scherzinger, "PCD", war ein internationaler Renner und verkaufte sich in Zeiten von immer tiefer sinkenden Verkaufszahlen ausgesprochen gut: Weltweit wurden fast sieben Millionen Einheiten abgesetzt, die Millionenhits "Don’t Cha", "Stickwitu", "Beep" und "Buttons" nicht mit eingerechnet.

Die neue CD heißt "Doll Domination" und wie der selbstbewusste Titel vermuten lässt, wird hier nicht geklettert, sondern geklotzt. Schon die erste Single "When I Grow Up" kracht deftig aus den Boxen – und verzückt aktuell Jungschwuppen von Kiel bis an den Bodensee. Snoop Dogg, Timbaland, Missy Elliott, R. Kelly und Ne-Yo – nur ein paar der üblichen Verdächtigen, die am Sound und den Songs geschraubt haben. Da kann ja kaum etwas schief gehen! Zum Glück vertrauen die Mädels auf Neukompositionen und verzichten auf fiese Remakes von Donna-Summer-Songs ("Hot Stuff" verunglückte auf "PCD"). Große Überraschungen oder Innovationen gibt es nicht, dafür das Gewohnte kompetent produziert und für die nächsten weltweiten Hits dürfte es auf jeden Fall reichen!

Tipp für echte Fans: Auf der Deluxe Edition (die für rund fünf Euro mehr erhältlich ist) gibt es eine Bonus-CD mit sieben weiteren Songs, unter anderem "Perhaps, Perhaps, Perhaps", das einst schon Doris Day trällerte. Herrlicher Kitsch!

20. September 2008