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Fünf italienische Rugby-Hengste ziehen sich für die neuen Schlüpfer von Dolce und Gabbana aus.

Von Carsten Weidemann

Die Jean Bouin Arena in Paris ist ein Tempel des Sports, in dem trainierte Kerle um Siege schwitzen und kämpfen. Vor wenigen Wochen wurde aus den Trainings- und Wettkampfanlagen ein Fotostudio, in dem sich fünf knackige Spieler der italienischen Rugby-Nationalmannschaft fast aller Hüllen entledigten. Sergio Parisse, Denis Dallan, Ezio Galon, Andrea Masi und Gonzalo Canale standen für die neuen Unterhosenkollektionen von Domenico Dolce und Stefano Gabbana vor der Kamera.

Da das schwule Designerduo genau weiß, was Männer wünschen, hat der Fotograf Randall Mesdon eine gehörige Portion Erotik in die Aufnahmen gepackt. Leicht eingeölt glänzen die Oberkörper der Männer mit den Sixpacks. Mit ernstem Blick und breitbreinig posieren sie in der Umkleide und den Mannschaftsräumen. Keiner berührt den anderen, doch sie stehen dicht an dicht. Mit diesen Motiven sollte sich der Verkauf der neuen Unterwäschemarken Skin Sensation, 24 Fit, Sport Camp, Olympia, Fresh and Highlight kräftig ankurbeln lassen.

Bereits 2006 hatten D&G italienische Spitzensportler unter die Dusche geschickt um dort Unterwäsche zu präsentieren.



#1 SaschaEhemaliges Profil
  • 24.09.2008, 17:48h
  • "Keiner berührt den anderen."

    Klar doch, dieses Privileg ist ausschließlich vulgären Weibern vorbehalten, und das rund um die Uhr und auf allen Kanälen...
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#3 SaschaEhemaliges Profil
  • 24.09.2008, 20:09h
  • Antwort auf #2 von .
  • Meine Aussage bezog sich auf die Mainstream-Werbung und die Darbietungen im kommerziellen Fernsehen, insbesondere auf den Kanälen, die jungen Menschen gezielt einreden, was angeblich "cool" ist. Dort kommen Berührungen zwischen Männern weiterhin nicht vor, während knutschende und erotisierende Frauen geradezu zwanghaft in Szene gesetzt werden. Und wie wir alle wissen (sollten), verfehlt diese Art der grotesk ungleichen Darstellung von Männern und Frauen auch nicht ihre Wirkung bei den "schwul" (als negativ konnotiertes Attribut), "Schwuchtel" etc. grölenden männlichen Teenagern!
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#4 SaschaEhemaliges Profil
  • 25.09.2008, 02:56h
  • Nach Durchsicht aller hier präsentierten Bilder kann ich nur sagen: grotesk! Und eigentlich zum Totlachen, wenn es nicht so traurig wäre!

    Da stehen knackige Männer in Unterhose nebeneinander und alle starren wie paralysiert in die Kamera, peinlich darauf bedacht, einander auf gar keinen Fall anzusehen oder womöglich (noch schlimmer!) zu berühren - darauf wurde ja oben schon explizit hingewiesen.

    Bei den weiblichen Möchte-Gern-Schönheiten, die rund um die Uhr kollektiv ihre Busen in die Kameras hängen, sieht das definitiv ganz anders aus...
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#5 gatopardo
#6 Tim_ChrisProfil
  • 25.09.2008, 16:46hBremen
  • Ehrlich gesagt, finde ich die Bilder alle furchtbar. Die wirken auf mich kein bisschen erotisch, sondern eher gekünstelt und allenfalls bedrohlich. Da hätten sie auch Schaufensterpuppen in die Wäsche stopfen und postieren können, noch der Gangsterblick in die Gesichter gepinselt und fertig.
    Unter erotisch werbewirksam verstehe ich zumindest etwas anderes.
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#7 seb1983
  • 26.09.2008, 10:05h
  • Einen entscheidenden Unterschied zwischen Schwulen und Lesben muss man aber in der öffentlichen Wahrnehmung sehen:
    2 Männer miteinander werden so gesehen wie sie eben sind: die sind schwul.
    Bei Lesben sieht die Sache halt anders aus: Im Kopf der meisten Heteros gibts die gar nicht. Entweder sind die nur da um sie geil zu machen oder müssen einfach nur mal wieder richtig durchgenommen werden.
    Ob sich gegenseitig befummelde Tangaschlampen nun zu einer selbstbewussten lesbischen Lebensart beitragen sei mal dahingestellt
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