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  • Kolumne: Nina Queer
    Nina Queer ist Berlins unangefochtene Star-Transe Nr. 1. Keine andere Drag Queen ist so häufig als DJane, Moderatorin oder Entertainerin gebucht wie sie. Ihr Erfolg ist einerseits ihrem perfekten, glamourösen Styling, andererseits ihren unverwechselbaren Humor zuzuschreiben. Seit März 2008 schreibt Nina Queer einmal im Monat für Queer.de über den neusten Tratsch und Klatsch aus den schwulen Abgründen der deutschen Hauptstadt. Ihr eigenes Privatleben hält sie von der Öffentlichkeit fern. Nina Queer reist gerne und hat zwei Hunde. Über eine Partnerschaft gibt es keine Informationen. Die Gerüchteküche brodelt seit Jahren... Mehr über Nina auf ihrer Homepage und auf MySpace.

    30. September 2008, 13 Kommentare

Tratsch aus Berlin: Revolution mit Katy Perry, Daniel Brühl im Volkspark Friedrichshain und mein Date mit Brad Pitt

Neulich lud mich die Plattenfirma EMI zu einer After-Show-Party von Katy Perry ein. Da Rosenstolz sich nicht auf Platz 1 der deutschen Charts behaupten konnte, war man erneut auf die Spitzenposition der Hitparade gerutscht und ließ ein paar Euro für eine Party springen. Schnell war eine windige Agentur gefunden, die man beauftragte, eine kleine Fete im Berliner Niemandsland (in einem stillgelegten Zirkuszelt) zu veranstalten. Eine wirklich feine, kleine Feier. Nette Leute von der EMI und anderen diversen Plattenfirmen.

Außer Katy Perry waren noch zwei weitere Prominente gekommen: Sänger Ben (ohne Mütze und leider auch ohne Haare) und ich. Katy fühlte sich unter den ganzen No-Names, die die fragwürdige Agentur eingeladen hatte, so einsam, dass sie nach zwei Bier vor mir kniete und mir meine wunderbar zarten Frauenhände küsste. Der billige Fusel zahlreicher Sponsoren floss üppig die trockenen Kehlen hinunter. Und genau diesen Umstand war es zu verdanken, dass ich eine der letzten Gästinnen war und einen knallharten Skandal mitbekam.

Eine Frau, ihr Name war Britta, die sich wohl für den Abend verantwortlich zeichnete, mischte sich zunehmend mit schlechter Laune unter die noch verbliebenen Gäste. Selbstverständlich missfiel ihr auch, dass ich bei diversen Plattenbossen meine Herrenscheide gegen einen Plattenvertrag eintauschen wollte. Dass mein flittchenhafter Plan aufzugehen schien, in der Kombination damit, dass ich jede Menge Spaß hatte und es allein mit einem Lächeln vermochte, auch andere Menschen an meiner unerschöpflichen Lebensfreude teilhaben zu lassen, brachte Brittas Fass zum überlaufen. Es war ihre Party. Also sollte jeder Spaß auf dieser Party auch ihr zu verdanken sein. Bei der Hackfresse stellte sich das aber als ein echtes Problem heraus. Als wäre Brittas Gesicht nicht schon schlimm genug, wurde ich auch noch Kronzeugin einer unglaublichen Tat: Ich kam gerade aus der Toilette, weil mein Liedstrich aus unerklärlichen Gründen verrutscht war – ein Moment in dem sich Hackfressen-Britta unbeobachtet fühlte. Da sehe ich doch, wie der alte Raffzahn etwa 20 Goodie-Packs hinter der Garderobe verschwinden ließ. Die Tüten voll mit mehr oder weniger wunderbaren Dingen waren für die Gäste bestimmt und nicht für die Familienangehörigen von Bitter-Britta. Aber genau da schienen sie nun hinzugehen.

Als Künstlerin habe ich ja einen sehr großen Sinn für Gerechtigkeit. Ich schlug Alarm. Informierte offensichtlich zuständige Personen. Keiner fühlte sich verantwortlich. Man zeigte sich lediglich besorgt darüber, dass jetzt, wo die Geschenke zur Neige gehen, auch bald die Bar schließen könnte. Ich ergriff also Eigeninitiative und beschimpfte Frau Britta laut. Klar, meine Sätze waren nicht mehr gerade oder gar verständlich, was aber nichts daran änderte, was ich auszudrücken versuchte. Britta verstand schon. Sie stritt alles ab. Ich forderte sie auf die Garderobe zu öffnen. Sie tat es nicht. Ein Schuldeingeständnis! Ich bewarf sie mit Dekoration. Die Securitys wurden gerufen. Jetzt musste alles schnell gehen. Ich nahm Anlauf und versuchte ihr in die Fotze zu treten!

"Revolution!", war das letzte Wort, dass man von mir hörte, bevor ich auf Erbrochenem ausrutschte, quer durch den Raum glitt und vor der Ausgangstür zum Halten kam. Ja, der Sicherheitsdienst hatte auf Grund dieser Tatsache wenig Arbeit mit mir. Möge Britta 20 Stoßgebete sprechen, dass sie mir in diesem Leben nicht mehr über den Weg läuft.

Als ich neulich mit meinen Hunden im Volkspark Friedrichshain spazieren war, konnte ich beobachten, wie Daniel Brühl (der ist ja sooooo niedlich) sich mit seiner Ex Jessica Schwarz stritt. Man schrie sich an. Passanten wurden aufmerksam. Es ging wohl um Gütertrennung oder ähnliches.Was will die blöde Kuh von ihm? Die soll Daniel endlich in Frieden lassen. Damit er einfach weiterhin wunderbar sein kann.

Am 24. Oktober erscheint europaweit in jedem Plattenladen die neue Single "Himalaya" von Jennifer Rostock. Inklusive einer Duett-Version mit meiner Wenigkeit. Cool ne?

Lest in meiner nächsten Kolumne alles über die Filmpremiere des neuen Brad-Pitt-Films "Burn after Reading". Da bin ich nämlich am Mittwoch für Euch.

Fühlt Euch geküsst – Eure Nina Queer

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Nina Queer
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13 Kommentare

#1 Tim_ChrisProfil
  • 30.09.2008, 13:14hBremen
  • Und ich dachte, ich hätte das schlechteste von ihr schon gelesen
    Aber ein gutes gab es hier tatsächlich. Der Augenblick als sie sich auf einem ihr angemessenen "Gleitmittel" von einer Party verabschiedete. Der Anblick muss herrlich gewesen sein Antworten » | Direktlink »
#2 stromboliProfil
  • 01.10.2008, 02:02hberlin
  • Antwort auf #1 von Tim_Chris
  • jottchen, un sowat mitten in berlin.
    da bleibt ja kein lidschatten trocken.

    Warum schickt sie keiner nach kitzbühl ins asyl. Da kann sie dann schneespuren sich reinziehen beim après ski und muß nicht auf erbrochenen ausrutschen... selbst wenn es der "hummersalat" von daniel gewesen wäre; eine kolumne darüber war wirklich nicht von nöten.
    Etwas mehr qualität bitte!
  • Antworten » | Direktlink »
#3 KonstantinEhemaliges Profil
  • 01.10.2008, 07:39h
  • Liebe Nina!
    "Liedstrich" schreibt man ohne "e" im Lid! Oder sollte das ein Wortspiel bezüglich deiner Gesangs- und sonstigen Künste sein?

    LG Konni!
  • Antworten » | Direktlink »
#4 Tim_ChrisProfil
#5 RodneyRammer
#6 Lars3110
#7 stromboliProfil
  • 03.10.2008, 11:43hberlin
  • Antwort auf #4 von Tim_Chris
  • Wenn nicht kitzbühl aufnahme bereit, na dann in ein anderes , kriesengeschütteltes gebiet. Schlimmer als in belin kann es dann doch auch in bagdad nicht sein. Rutschen da doch die menschen auch auf inneren flüssigkeiten aus.
    Ihrem gerechtigkeitssinne entsprechend, kann sie dann den selbstmordattentäterInnen die von raffgierigen transen geklauten zündschnüre wieder zukommen lassen.
    Dankend ernennt bagdad vieleicht berlin zur partnerschaftsstadt... das wäre doch schön??

    Nina for bundespresident oder zumindest einem blechorden an die brust.
  • Antworten » | Direktlink »
#8 XDAAnonym
  • 03.10.2008, 12:06h
  • Ja darf es denn die Wahrheit sein? Hier, meine Hitparade der schlechtesten "Kolumnen" ...

    Platz 1: Eric Hegmann
    Platz 2: Nina Queer

    Selbst Nina kann nicht so langweilig schreiben, wie Herr Hegmann, und man amüsiert sich bei ihr immer wieder über die Naivität eines Schulmädchens mit schlechtem Sprachstil ... von daher, fast schon wieder gut. Kann unserer Nina nicht wieder so ein Glanzstück wie bei FT gelingen?

    de.youtube.com/watch?v=tsSAENBbnRY

    In dem Sinne, leck misch amoka.
  • Antworten » | Direktlink »
#9 antos
#10 XDAAnonym