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Hoffnung für Asiens Schwuppen: Die Europäische Rundfunkunion (EBU) hat das Format des Grand Prix nach Asien verkauft. 2009 soll der erste Sieger gekürt werden.

Von Dennis Klein

Der Grand Prix wird interkontinental: Im kommenden Jahr findet der erste Asiavision Song Contest statt, an dem Künstler aus zunächst 15 asiatischen Ländern dabei sein sollen. Statt der zarten Ballade aus San Marino und schwulstigem Pop-Einerlei aus der Ukraine treten hier Interpreten aus Pakistan, Indien, Indonesien, Thailand oder den Philippinen gegeneinander an. Die Regeln sollen gleich sein wie beim europäischen Vorbild.

Die Asiaten möchten allerdings die Crème de la crème antreten lassen: "Wir wollen etablierte Künstler an den Start bringen", erklärte ein Sprecher. "Das soll so etwas wie Olympia für Musik werden". Für Song-Contest-Chef Andreas Gerlach ist das Event ideal für diese Weltregion: "Die Menschen hier lieben populäre Musik und haben viel Nationalstolz. Im heutigen Asien dreht sich alles um Wettbewerb, wirtschaftlich und politisch. Der Song Contest ist ein friedlicher Wettkampf zwischen Kulturen". Immerhin sei Musik die "allgemein gültige Sprache", die Menschen näher zusammen bringe.

Eine "Asiavision" und eine Asia Broacasting Union (ABU) nach europäischem Vorbild gibt es bereits seit 1984 - diese Organisation hat aber bislang nichts mit dem Contest zu tun. Es handelt es sich dabei um einen Zusammenschluss von 17 asiatischen Fernsehstationen, die wie die EBU Informationen austauschen – darunter etwa CCTV aus China oder TRT aus der Türkei, das auch der EBU angehört. Die ABU will sich bis November dazu äußern, ob sie dem Sangeswettbewerb beitritt. Falls das nicht geschieht, könnte die Organisation eine Namensänderung beim Song Contest verlangen.

Wahrscheinlicher Austragungsort des Asien-Grand-Prix 2009 ist Singapur, das bereits die Talentschow "Asian Idol" produziert hat. Darin traten die Sieger von "Pop Idol"-Shows aus verschiedenen Ländern an (hierzulande läuft das Format unter dem Titel "Deutschland sucht den Superstar"). Aber auch andere Länder wie China wollen den Contest zu sich ins Land holen. Immerhin verfügt die Region mit über drei Milliarden Menschen über die Hälfte der Weltbevölkerung – und auch diese Hälfte verdient eine Nicole, einen Guildo Horn und eine Dana International.



#1 Fred_IsraelEhemaliges Profil
#2 RabaukeAnonym
  • 01.10.2008, 14:36h
  • Das ist ja geil!!!!! Wird das vielleicht auch im TV zu sehen sein? Ich würde mir das gerne reinziehen. Wir Europäer wissen echt wenig über Popmusik aus dem asiatischen Teil der Welt. Aus meinen Besuchen in Nepal und Tibet sowie Indien weis ich, daß es da echt geile Musik gibt. Also ich drücke die Daumen für die Premiere!
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#3 Tufir