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In San Diego verlangen vier heterosexuelle Feuerwehrmänner 500.000 bis eine Million Dollar Schmerzensgeld dafür, dass sie beim CSD 2007 in einem Dienstwagen mitfahren mussten.

Die Verhandlung findet derzeit vor zwölf Geschworenen in der kalifornischen Metropole statt. Die Kläger gaben an, dass sie von Teilnehmern am Straßenrand mit sexuell anzüglichen Bemerkungen belästigt und von ihren Kollegen gehänselt worden seien. Das habe sich auf die Gesundheit der Männer ausgewirkt, erklärte deren Anwalt. So hätten sie unter anderem an Kopfschmerzen und dem Reizdarmsyndrom gelitten. Die Männer hatten Angst gehabt, suspendiert zu werden, wenn sie sich geweigert hätten, beim CSD mit zu fahren.

Für die Stadt San Diego fragte Anwältin Maria Severson, ob die Männer tatsächlich vier Millionen Dollar an Steuergeldern erhalten sollen, nur weil sie 90 Minuten in einer Parade mitgefahren sind. Zwar habe es "kindische Zwischenrufe" gegeben, aber "die große Mehrheit der 150.000 CSD-Besucher haben den Feuerwehrmännern applaudiert und sie wie Rockstars behandelt", so Severson und höhnte: "Die sind ja nicht mal in der Parade gelaufen, sondern saßen in ihrem Auto zwei Meter über dem Boden mit viel schützendem Metall um sie herum."

Normalerweise ist die Teilnahme am CSD freiwillig, allerdings mussten die vier Kläger kurzfristig wegen eines Notfalls einspringen. (dk)



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11 Kommentare

#1 alexander
  • 02.10.2008, 16:39h
  • ein biologisches wunder bei diesen herren : "reizdarmsyndrom im hirn bereitet kopfschmerzen!"
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#2 xyAnonym
  • 02.10.2008, 18:30h
  • Oh ja, und bestimmt haben sie jetzt auch ein gestörtes Verhältnis zu ihrem Löschzug. Und der Straße. Was natürlich nur behandelt werden kann im Rahmen einer mehrjährigen Psychotherapie, während der sie zwar leider nicht arbeiten können, dafür aber noch mehr Geld bekommen.

    Das ist das Land der Freien, wo jeder dauernd einen Vorwand zu suchen scheint, jemanden aus den dämlichsten Gründen auf abstruse Schadensersatzsummen zu verklagen. Und, was das eigentliche Problem darstellt, in der Regel damit durchkommt. Weil sich in den Entscheidungen der Gerichte (und insbesondere ihrer Juries) der geistige, intellektuelle Zustand des Landes widerspiegelt? (Zumindest der politische. Denn es wird zwar viel gejammert, insbesondere über die geldgierigen Anwälte, die hinter diesem Zirkus stecken, aber man scheint völlig unfähig, selbigen endlich das Handwerk zu legen. Lieber sorgt man sich darum, ob zwanzigjährige Kinder Bier trinken dürfen sollen, wo man noch das Rauchen verbieten kann oder daß die Vorschrift von 1832 bleibt, nach der man seine Frau nur zwischen zwölf und achtzehn Uhr schlagen darf, insofern kein Vollmond ist und das Pferd nicht gerade geduscht hat.)
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#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
#4 schwarzwaldbub
  • 02.10.2008, 19:46h
  • Gute Idee, Ihr strammen Feuerwerks-Burrschen in Euren scharfen Klamotten ... (-;=

    Ich sollte vielleicht auch mal vors Gericht ziehen, weil ich bei der Arbeit die ganze Zeit mit Hetenmännern zusammen sein muss, obwohl ich das gar nicht will - und schlimmstenfalls mit deren homophober Belästigung - WÜRG

    Warum so zickig? Hat Euch etwa keiner von all den charmanten schwulen Männern angefallen etc. ... , schade, dass ich nicht dabei war!
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#5 Thomas62Anonym
  • 03.10.2008, 01:33h
  • Oh Bitte!!!
    Da müßten Frauen ja ständig Schmerzensgeld verlangen wenn sie die Straße entlang laufen und von irgendwelchen Straßenarbeitern oder pupertierenden Möchtegernkerlen angemacht werden. Ich will nicht wissen wievielen Weibern diese Feuerwehrkerle anzüglich hinterher gegafft und eventuell Bemerkungen losgelassen haben
    Oh Bitte Oh Bitte ! Schmeiß Hirn vom Himmel! Oh Bitte Oh Bitte ....
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#6 ArendAnonym
  • 03.10.2008, 06:31h
  • Antwort auf #5 von Thomas62
  • Es gibt allerdings auch Frauen, die sich beschweren, wenn sie niemand angafft oder ihnen hinterherpfeift. So erklärte Edith Cresson, u.a. französische Premierministerin unter Mitterrand, die meisten Briten seien wohl schwul - denn auf der Insel sei sie von Männern kaum in der von ihr gewünschten Weise beachtet, geschweige denn belästigt worden.
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#7 XDAAnonym
  • 03.10.2008, 11:54h
  • Typisch Amerika. Na ja 500.000 - 1.000.000 $ für mal auf nem Wagen rumfahren, probieren kann man es doch mal, na und die Chancen sind sicher nicht so schlecht.

    Wieso zwingt mich mein Arbeitgeber nicht auf ner Heteroparade mitzufahren, echt doof :(
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#8 NurAnonym
  • 03.10.2008, 15:12h
  • die haben bestimmt gefallen an den schwulen männern gefunden!
    das hat sie bestimmt so verunsichert, dass sie jetzt durch ein gerichtsverfahren, sich selber beweisen wollen, dass sie nicht schwul sind...
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#9 IchAnonym
  • 03.10.2008, 15:56h
  • ich glauche, ich werde die USA auch mal verklagen....ich leide unter ständigen Kopfschmerzen weil in den Medien immer wieder über dieses völlig verblödete Volk und seine idiotischen Handlungen berichtet wird. Ich habe schon Angst mir die Tagesschau anzusehen, wiel ich fürchte, daß die USA darin erwähnt werden.
    Das müßte doch bestimmt 300.000 $ wert sein, oder?
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#10 jochenProfil
  • 03.10.2008, 17:08hmünchen
  • tststs......
    heteros können aber ganz schön zickig sein...

    erst der pflaumensturz...

    ..und dann haben sie das grosse geld gewittert..
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