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Frankreich kann den von Staatspräsident Nicolas Sarkozy ausgewählten Botschafter für den Vatikan nicht entsenden, da Papst Benedikt XVI wegen der Homosexualität des Diplomaten sein Veto eingelegt hat.

Wie die Zeitung "Libération" meldet, handelt es sich dabei um Jean-Loup Kuhn-Delforge, den früheren französischen Botschafter in Bulgarien. Er ist offen schwul und lebt mit seinem Partner zusammen.

Als Ersatz schickt Frankreich nun Stanislas Lefebvre de Laboulaye, den Botschafter in Russland, nach Rom.

Der Vatikan hat sich bereits in der Vergangenheit wählerisch in der Auswahl von ausländischen Diplomaten gezeigt: So lehnte er kürzlich auch den Botschafter aus Argentinien ab. Das Fehlverhalten von Alberto Iribarne: Er ist geschieden. (dk)



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41 Kommentare

#1 RabaukeAnonym
  • 02.10.2008, 15:27h
  • Nehmts mir Bitte nicht übel, aber dieser Papst und seine römische Zentrale haben einen tüchtigen Schlag!
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#2 maaartinAnonym
#3 alexander
  • 02.10.2008, 16:35h
  • na dann ist doch jetzt die zeit reif endlich alle auch nur im verdacht stehenden homosexuellen mitarbeiter aus dieser kirche zu entfernen !
    wäre doch nur logisch !
    mal sehen, was noch übrig bleibt ?
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#4 gatopardo
  • 02.10.2008, 17:05h
  • Die Entscheidung Ratzingers überrascht nicht wirklich. Diese Kirche hat ein perfekt funtionierendes Räderwerk der Heuchelei installiert, wo man schwul, lesbisch oder primisk sein darf, wenn es nur nicht öffentlich gelebt wird. Man soll es sich keusch verkneifen oder es heimlich praktizieren. Das ist die Devise !
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#5 Jensetz
  • 02.10.2008, 17:05h
  • Ich halte es dann für Konsequent, dass auch der päpstliche Nutius in Frankreich ausgewiesen wird. Gründe dafür werden sich bestimmt finden lassen!
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#6 IchAnonym
  • 02.10.2008, 17:14h
  • Ich finde es sowieso unerhört, daß Steurergelder verschwendet werden um einen hochbezahlten Beamten als Diplomaten in so eine Zwergdiktatur wie den Vatikan zu schicken. Wenn die Kirche was von unserem Staat will, soll sie gefälligst demütig bittend einen Antrag stellen!!!
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#7 VolumeProProfil
  • 02.10.2008, 17:25hMönchengladbach
  • Es ist auch interessant, wie doppeldeutig hier von französischer Seite gehandelt wird.

    Das Ablehnen eines Botschafts erzeugt in der Regel diplomatische Spannungen zwischen zwei Staaten, aber hier wird das einfach so hingenommen.
    Hätte Frankreich Botschafter Kuhn-Delforge in einem richtigen Staat installieren wollen und Kuhn wäre abgelehnt worden, hätte Frankreich den Botschafter des betreffenden Staates ausgewiesen und zur persona non grata erklärt.
    Aber beim Vatikan werden die Menschrechte gerne relativiert und nicht so eng gesehen.

    Frankreich schäme Dich!
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#8 stephan
  • 02.10.2008, 17:38h
  • Das eigentlich Schlimme daran ist, dass demokratische Staaten das auch noch mitmachen!
    Einmal ganz davon abgesehen, dass es offenbar ohnehin widersinnig ist, wenn ein Botschafter vom Gastland akzeptiert werden muss - schließlich sollte doch jeder Staat selber bestimmen, von wem er sich in einem anderen Land gut vertreten sieht - ist es eine absolute Unverschämtheit die eigene Diskriminierungspolitik auf andere Staaten zu übertragen.
    Z.B. bemüht sich Deutschland seit Jahren darum kinderfreundlicher zu werden und so die Alterspyramide nicht ganz auf den Kopf zu stellen. Außerdem ist die Familie - worunter auch mehr und mehr alle Partnerschaften mit und ohne Kindern verstanden werden, doch die unbestrittene 'Keimzelle der Gesellschaft' - was im sozialen Sinne (des Füreinandersorgens) auch für kinderlose Paare gilt. Sollte da unser Staat nicht einfach mal einen vatikanischen Botschafter ablehnen, der sich - obwohl vorgeblich heterosexuell - aus ideologischer Verblendung zum "Eunuchen für das Himmelreich" macht, nicht bloß partnerschafts- und kinderlos ist, sondern diese Beziehungslosigkeit zum Beispiel stilisiert. Ich zumindest finde, dass dies kein gutes Beispiel für die Menschen in unserem Lande ist und überhaupt nicht zu unsren Staatszielen passt. Solch ein Botschafter ist inakzeptabel und gehört des Landes verwiesen, nicht wahr?
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#9 lissiAnonym
#10 HannibalEhemaliges Profil