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  • 03. Oktober 2008, noch kein Kommentar

Die koreanischen Badehäuser Jjimjilbang gelten als preiswerte Alternative zu Hotelübernachtungen - in manchen geht es sehr schwul zu.

Von Carsten Weidemann

Die typisch koreanischen Saunen, die Jjimjilbangs, sind nicht nur ein Ort zum Schwitzen, Baden und für Wellness, sondern bieten auch einen preisgünstigen Platz zum Schlafen mit Internet-Cafés, Snack-Bars und Karaoke. Da die Besucher in der Regel nach Geschlechtern getrennt werden, sind die Jjimjilbangs auch ein beliebtes Ausflugsziel für viele schwule Koreaner. In den Großstädten Seoul, Pusan und Taegu gibt es auch reine Gay-Jjimjilbangs, in denen die Gäste nicht nur in den heißen Räumen ins Schwitzen kommen…

Die koreanischen Saunen sind in der Regel 24 Stunden am Tag geöffnet und bei Touristen als saubere und preiswerte Alternative zu Hotelübernachtungen beliebt. Gerade nach einem anstrengenden Sightseeing-Tag bietet ein Jjimjilbang die ideale Entspannung.

In der koreanischen Sauna trägt man die Jjimjilbang-Kleidung, meist ein T-Shirt und Shorts. Zuerst geht es in den mit Kissen und Decken ausgestatteten Gemeinschaftsbereich der Sauna, wo man sich vorm Schwitzen noch einmal entspannen kann. In den unterschiedlichen Themenräumen wie dem Edelstein- oder dem Salzraum sowie verschiedenen Räumen mit Temperaturen zwischen 60 und 100 Grad Celsius geht es dann zum entspannenden Saunagang. Für die anschließende Abkühlung steht ein Eisraum zur Verfügung.

Im Anschluss daran kann sich der Gast dann in der Cafeteria bei gekühltem grünen Tee oder dem traditionellen gekühlten Reispunsch Sikhye erfrischen und mit einfachen Gerichten stärken. Daneben gibt es zusätzlich Fitnessräume, Karaoke-Anlagen und Massagestudios.