Tuning-Trend für den Po: Manche Männer lassen sich sogar ihre Rosette aufhellen.
Von Dennis Klein
Bei hellhäutigen Menschen sorgen Pigmente im Analbereich dafür, dass diese Haut oft etwas dunkler ist als am Rest des Körpers. Und das gefällt nicht jedem. "Anal Bleaching" heißt das Zauberwort, mit der man die Haut im Analbereich aufhellen kann.
Über diese ungewöhnliche Body-Tuning-Methode wurden schon zahlreiche Glossen geschrieben, doch nur wenige Menschen haben sich bislang geoutet, sie auch angewandt zu haben. Hautärzte bestätigen jedoch, dass "Anal Bleaching" tatsächlich möglich sein soll.
So gibt es eine ganze Reihe von Medikamenten für Menschen, die an Pigmentstörungen leiden und teilweise auch bei Sommersprossen eingesetzt werden. Dazu gehören zum Beispiel Cremes mit Hydrochinon (2 bis 5 Prozent), mit Tretinoin (0,05 Prozent), Azelainsäure (20 Prozent) oder Glycolsäure (12 Prozent). Diese werden empfohlen, um eine Krankheit namens Melasma zu behandeln. Melasma heißt, dass Teile der Haut dunkler werden. Sie tritt häufig im Gesicht auf und betrifft vor allem Frauen während der Schwangerschaft oder als Reaktion auf Medikamente.
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Die Behandlung zeigt nicht gleich Wirkung, stattdessen muss man diese Cremes oft ein Jahr oder länger auftragen. Erst nach ein paar Monaten kann eine Veränderung festgestellt werden. Die alte Pigmentierung kann zurückkommen, wenn die Behandlung beendet wird.
Die meisten dieser Mittel sind in Apotheken erhältlich. Sie haben allerdings auch Nebenwirkungen wie Hautirritationen. Gerade wenn man diese Mittel im sensiblen Anal-Bereich anwenden will, sollte man auf jeden Fall zuerst seinen Hausarzt konsultieren oder zumindest mit dem Apotheker sprechen. Denn allergische Reaktionen und Ausschläge können in diesem Bereich besonders unangenehm sein.
Antwort zu Kommentar #3 von XDA: Dann kann sich der Londoner Pfarrer das Tätowieren sparen. Exzentrische Schwuppen selbst nehmen ihm diese Arbeit ab - und das auch noch freiwillig.
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Antwort zu Kommentar #4 von Tim_Chris: Eben. Und so ist es doch eh: Wir "branden" uns sowieso dauernd selbst mit den Merkmalen der Gruppen, zu denen wir gehören möchten [ob wir wirklich dazu gehören, ist eine ganz andere Frage]. Verwerflich an dem Pfaffenvorschlag ist nur die Dauerhaftigkeit des Tattoos und damit der urkomische, englisch-humorige Anklang an die staatlich verordnete Juden-Kennzeichnung im Nazi-Deutschland. Ein Taattoo kann man nicht an- und abschalten. Das aber möchten wir: Mit den jeweils passenden Zugehörigkeitszeichen zwischen Zugehörigkeiten hin- und herschalten.
Der Pfarrer selbst macht ja nix anderes mit seinen Kreuzen - garantiert garniert er seine Umwelt damit. Soll er doch mit gutem Beispiel voran gehen und sich ein fettes Kreuz auf die Stirn tätowieren. Oder in Arschgeweihhöhe - als eindeutige Aufforderung für potenzielle Sexualpartner.
Antwort zu Kommentar #7 von antos: Öh, keine Ahnung. Vielleicht musst du dich nach Manier des klugscheißenden Torfkopps überall reinhängen, um das Interesse der Leute zu wecken?